Frage von Vosges,

Wie kann ich meine Mutter für die Rente jetzt noch gut absichern?

Meine Mutter hat sich leider kaum um ihre Altersvorsorge gekümmert. In etwa 5-8 Jahren wird sie in Rente gehen und ich sehe schon einige Kosten auf mich zukommen um sie zu unterstützen. Sie hat keine Immobilie, keine Ersparnisse, keine private Altersvorsorge und war immer selbstständig beschäftigt. Was kann ich jetzt schon tun um mich auf eine konstante Unterstützung in den nächsten Jahren vorzubereiten?

Antwort
von Kevin1905,

Erm....nichts mehr großartig. Für beinahe alle Sparformen ist die Zeit zu kurz. Man darf niemals nur auf ein Pferd setzen.

Du bist nicht zum Unterhalt verpflichtet.

Aktienhandel wäre eine Möglichkeit aber als Laie ist das doch ehr weniger erfolgreich...

Antwort
von GeorgeAvard,

Die einzige Möglichkeit die ich hier sehe ist es, dass Du in den nächsten Jahren versuchst möglichst gewinnbringend Geld anzulegen. Für alle anderen Formen der Vorosrge ist es wohl zu spät. Deine Mutter wird jedoch eine Grundsicherung bekommen und somit wird der Betrag den Du aufstocken musst hoffentlich nicht zu hoch sein.

Antwort
von Gaenseliesel,

Um weiterhin einen annähernd gleichen Lebensstandard halten zu können wird die Mama wohl einen (oder zwei) Minijob annehmen müssen.

Von der Mutter in der Vergangenheit eigentlich sehr kurzsichtig und nachlässig gedacht ! Nun gut, das wird ihr Problem sein !

Deine Hilfe ist nur auf Freiwilligenbasis, gesetzlich musst Du nichts zahlen. K.

Antwort
von Lissa,

Sie könnte sich bei der Deutschen Rentenversicherung ausrechnen lassen, mit welchen Abschlägen sie rechnen muss, wenn sie frühzeitig in Rente geht und wie man diese ausgleichen kann. Dann könnte dort eine Einmalzahlung vorgenommen werden, um den Abschlag auszugleichen und deine Mutter hätte zeitlebens eine höhere Rente. Sie wäre nicht gezwungen, wirklich diesen frühen Rentenbeginn zu nehmen, sondern hätte auch eine höhere Rente, wenn ihre Rente erst später beginnt.

Antwort
von Rentenfrau,

Hallo Vosges, selbstständig beschäftigt, das heißt, wenn ich nachfragen darf, daß sie selbsständig tätig war und keine Rentenbeiträge eingezahlt hat? Dann kann sie rentenmäßig (also auf die gesetzliche Rente bezogen) nicht mehr viel tun, denn als Selbständige kann sie nur freiwillige Beiträge zahlen, die rentieren sich nicht sonderlich. Von den Wartezeiten her, werden ihr dann auch viele Jahre fehlen, so daß sie wohl nur mit 65 bzw. 67 Jahren die Regelaltersrente bekommen wird, hierfür braucht sie nur 60 Beitragsmonate. Wenn Deine Mutter geschieden wäre, könnte sie vielleicht aus dem Versorgungsausgleich, Beitragszeiten erworben haben. Ich kann ihr jetzt nur raten, unbedingt zu sparen, und noch Geld für den Ruhestand zurückzulegen. Wenn ihr die Altersrente gar nicht zum Leben reicht und sie finanziell hilfebedürftig wäre, kann sie beim Sozialamt Grundsicherung beantragen.

Antwort
von althaus,

Sie ist etwas spät dran was zu unternehmen. Meiner Ansicht nach zu spät. Sie kann sich über dir Grundsicherung freuen, zu mehr wird sie es in den nächsten Jahren nicht bringen. Du solltest sie dann unterstützen, wenn dir was daran liegt und bereits Du Dich besser auf die Rente vor.

Antwort
von GunniA,

Wenn Sie Ersparnisse hat, dann würde ich ihr zu einer Einmalzahlung in eine private Rentenversicherung raten. Siehe dazu mal hier: http://ruerup-rente.net/einmalzahlung/

Kommentar von GunniA ,

Oh habe gerade gesehen, dass in der Frage schon stand, dass keine Ersparnisse vorhanden sind. Ja, dann sehe ich eher schwarz noch eine gute AV aufzubauen.

Antwort
von Privatier59,

Wie wäre es mit "sparen"? Was anderes dürfte da wohl kaum in Frage kommen. Wenn Du nicht gerade Einkommensmillionär oder Aktiengenie bist, dürften allerdings nicht beträge in einer Höhe rumkommen die wirklich das Problem lösen. Daran hat der Staat jedoch gedacht und die "Grundsicherung" eingeführt. Google den Begriff mal!

Kommentar von GAFIB ,

DH - nicht schön, aber wahr.

Antwort
von Fragfreund,

Ja, ja, die Selbstständigen. Da hat sie wohl neben all ihrer Selbstständigkeit vergessen, einen guten Allfinanzmakler hinsichtlich ihrer Altersvorsorge zu konsultieren. Und nun muß mal wieder die Allgemeinheit bluten, denn dank Grundsicherung wirst du ja nicht mehr unter 100000 Euro Einkommen herangezogen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community