Frage von Schlum,

Wie hoch sind die Nebenkosten bei Zertifikaten für den Anleger?

Welche Kosten fallen an, wenn man als Anleger ein Zertifikat hat? Sind Aufbewahrungskosten dabei normal?

Hilfreichste Antwort von gandalf94305,
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Wenn man ein Zertifikat bei einem Online-Broker (z.B. ING-Diba, comdirect, DAB Bank, Cortal Consors) kauft, dann hat man normalerweise ein kostenfreies Depot. Man zahlt also keine Aufbewahrungskosten für das Depot oder einzelne Positionen. Sparkassen und VR-Banken verlangen dafür jedoch hübsche Beträge in Promille der Depotwerte, so daß das von der Performance abgeht.

Zertifikate im Besitz kosten also im Normalfall nichts... wenn man das richtige Depot hat.

Managementgebühren und anderes werden implizit über den Zertifikatkurs abgebildet. Du musst also nur auf die tatsächliche Performance des Zertifikats achten.

Abgesehen davon sind Zertifikate nicht für langfristige Investments geeignet, da sie nur Verbriefungen von Werten sind, die durch die Emittenten garantiert werden. Diese können von Emittenten auch (z.B. zu ungünstigen Zeitpunkten) gekündigt werden. Zertifikate eignen sich daher nur für den kurz- bis mittelfristigen Horizont.

Zertifikate sind Sondervermögen in Deinem Depot, d.h. vor Insolvenz der Depotbank geschützt. Nicht sind sie jedoch vor Insolvenz der Emittentin geschützt - man hat bei Lehman Bros gesehen, wozu das führt.

Inhaberschuldverschreibungen bei Sparkassen und VR-Banken unterliegen ggf. anderen Sicherungsmechanismen und werden kostenfrei im eigenen Depot verwahrt.

Antwort von Niklaus,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Auf alle Fälle höher als tatsächlich angegeben. Sie werden nur geschickt versteckt.

Außerdem bin ich der Meinung das kein Mensch in Deutschland Zertifikate benötigt. Zertifikate sind nur Wetten in Form von Inhaber-Teilschuldverschreibungen. Sie stellen keinen Sachwert dar. Sie sind sehr schwer verständlich, die Sicherheit ist nur abhängig von der Bonität des Emittenten, sie unterliegen nicht dem Einlagensicherungsfonds, die wirklichen Kosten sind meist versteckt. Bei den meisten Zertifikaten mit Aktien werden die Dividenden, die in der Regel doch dem Kunden gehören, von den Banken in die eigenen Taschen geschoben. Deswegen sind Zertifikate überhaupt keine guten Investitionen. Lehmann Brother sollte eine Lehre sein. Es gibt einfache sehr transparente Anlagen mit übersichtlichen Kosten, z.B. Aktienfonds. In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 500.000 Zertifikate. Damit hat Deutschland mehr Zertifikate als der Rest der Welt zusammen.. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/185250/umfrage/produktzahl-auf-dem...

Antwort von hjjunker,

Was für eine ungeschickte und blöde Frage ! Könnte glatt von einem Broker stammen ! Meine Antwort : Die Nebenkosten sind mit Zertifikat genauso hoch wie ohne ! Es kommt allein auf das Verbrauchsverhalten an, besonders dann, wenn man laienhaft zu den Nebenkosten auch noch fälschlicher Weise die Heizkosten zurechnet. wäre folgende Fragestellung wohl richtiger ! Wer zahlt eigentlich meine Nebenkosten, wenn ich eine Mietwohnung mit Zertifikat bewohne. ( Was auch immer damit gemeint sei )

Gruß aus dem Siegerland HJJ

Besser


ie Nebn

Kommentar von gandalf94305,

Wenn Du jetzt noch verstanden hättest, was mit "Zertifikat" gemeint ist, hättest Du vielleicht sogar eine sinnvolle Antwort schreiben können.

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