Frage von Jeremy1984,

Wie hoch ist die Provision für einen Versicherungsmakler bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung ?

Hallo,

ich habe eine für mich wichtige und hoffentlich nicht allzu schwierige Frage:

Wie hoch ist ungefähr die Provision für einen Versicherungsmakler bei einer BU Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Antwort kann und braucht auch nicht Präzise sein, nur in welchem Rahmen bewegt sich die Summe ca.?

Ich habe eine BU abgeschlossen und zahle montl. 76,00 €. Eintrittsalter: 25 Ende: 60

Danke euch im Voraus!

Antwort
von Kevin1905,

Ende 60 ist schonmal Schrott denn mit 60 kannst du nicht in Altersrente. Ob der Preis angemessen ist, ist auch schwer zu sagen, da wir weder deinen Beruf erfahren, den Anbieter noch die monatliche Rentenhöhe.

Da ein Makler generell sehr viele verschiedene Anbieter im Repertoire hat, lassen sich auch darüber nur schwer Auskünfte erteilen. Unterschiedliche Versicherer zahlen unterschiedliche Courtagen.

Kommentar von Fragfreund ,

Das mit der Laufzeit ist allein eine Abwägung ( Kosten/Nutzen) des Versicherungsnehmers . Dass der "Makler" natürlich die längere Laufzeit aufgrund seiner Provision wählen wird, ist klar.Wenn jemand der Meinung ist, er kann aufgrund anderer Versicherungen oder Kapitalanlagen die Zeit zwischen 60 und der Altersrente /EU-Rente oder ähnlichem anders überbrücken, ist eine Laufzeit bis zum 60.Lebensjahr ebenso vernünftig. Einiges hier, vor allem die kategorische Form der Formulierung grenzt stark an Bevormundung.

Kommentar von Fragfreund ,

Einfach leben und leben lassen. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Kommentar von Fragfreund ,

Da ein Makler generell sehr viele verschiedene Anbieter im Repertoire hat, lassen sich auch darüber nur schwer Auskünfte erteilen. Unterschiedliche Versicherer zahlen unterschiedliche Courtagen.

Wahrscheinlich, je schlechter die Versicherung ist, desto höher die Courtage.

Ist wie mit dem Gewinn für den Autoverkäufer bei überteuerten Modellen.

Kommentar von alfalfa ,

Sehr schlau. Gutes Halbwissen. Kennst Du § 11 VAG? Oder § 163 VVG? Oder § oder § 19 VVG.. Egal! Dafür gibt es Berufgruppen wie mich. Verischerungsberatwr. Genau dann wenn BU und PKV nicht zahlt.

Antwort
von zahlschein,

das wird Dir hier keine genau sagen können-machst Du die Versicherung bei der Bank, so bekommt der Bankberater kaum allzu viel Provision. Machst Du es direkt beim Makler, hängt es sicher vom Versicherer ab. Also: kaum zu beantworten.

Kommentar von ThiloS ,

Die Ausschüttung an die Bank ist die gleiche wie bei einem Makler - eher sogar höher. Nur bleibt dann eben das Wenigste davon bei der armen Wurst am Bankschalter hängen, der überwiegende "Rest" geht an die Bank. Der Schalterverwalter bekommt aber dafür schön Festgehalt und charmante Urlaubsregelungen.

Kommentar von Fragfreund ,

Wahrscheinlich, je schlechter die Versicherung ist, desto höher die Courtage.

Ist wie mit dem Gewinn für den Autoverkäufer bei überteuerten Modellen.

Antwort
von ThiloS,

Die Courtagen bewegen sich zwischen 4% und 4,5% der auf die Laufzeit zu zahlenden Beiträge, je nach Volumen, das der Makler bei einer Gesellschaft einreicht oder wie sehr eine Gesellschaft ihren Tarif "pushen" möchte. In Deinem Fall gingen ca. 1.436,- an den Makler.

In Deinem Fall vermutlich zu unrecht, denn die Laufzeit ist zu kurz und sollte wenigstens bis zum 67sten Lebensjahr gehen, da zum einen das Risiko, dass Du zwischen 60 und 67 berufsunfähig wirst, am höchsten ist (um 50% höher als vor dem 60sten Lebensjahr), zweitens, solltest Du vorher berufsunfähig werden, der Versicherer die Rente nur bis zum 60sten zahlt und Du dann 7 Jahre "irgendwie überbrücken" müsstest.

Leider fehlt die Angabe, welchen Beruf Du hast und wie hoch die vereinbarte Rente ist, ansonsten könnte ich Dir auch noch sagen, ob die Beitragshöhe gerechtfertigt ist.

Kommentar von Fragfreund ,

Das mit der Laufzeit ist allein eine Abwägung ( Kosten/Nutzen) des Versicherungsnehmers . Dass der "Makler" natürlich die längere Laufzeit aufgrund seiner Provision wählen wird, ist klar.Wenn jemand der Meinung ist, er kann aufgrund anderer Versicherungen oder Kapitalanlagen die Zeit zwischen 60 und der Altersrente /EU-Rente oder ähnlichem anders überbrücken, ist eine Laufzeit bis zum 60.Lebensjahr ebenso vernünftig. Einiges hier, vor allem die kategorische Form der Formulierung grenzt stark an Bevormundung.

Kommentar von ThiloS ,

Natürlich. Und wenn unser 25-jähriger Versicherungsnehmer bereits Kapitalanlagen in Höhe von ca. 500.000,- € hat, dann braucht er auch keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr und dem Makler auch keine Courtage in den gierigen Rachen zu werfen. Dass der Makler - ganz ohne Anführungszeichen - tatsächlich eine längere Laufzeit quasi schon anbieten MUSS, um im Schadenfall nämlich nicht wegen Falschberatung zur Kasse gebeten zu werden, resultiert schon alleine aus der Tatsache, dass das Risiko einer Berufsunfähigkeit zwischen 60 und 67 um wenigstens 50%, in handwerklichen Berufen sogar um 100% steigt. Dafür gibt es Berechnungsprogramme, die das sehr genau erfassen können. Diese Programme stehen allerdings tatsächlich nur echten Maklern - wieder ohne Anführungszeichen - kostenpflichtig zur Verfügung. Der Laie hat darauf leider keinen Zugriff und ist auf seine eigene kleine Welt aus Vorurteilen angewiesen.

Kommentar von Fragfreund ,

Es ging um das Endalter 60 und nicht über den allgemeinen Nutzen einer BU-Versicherung. Mir erschließt sich nicht und meine Berufsausbildung ist durchaus auch eine akademische(wenns möglich ist, auch wenns schwerfällt,bitte keine Kommentare dazu) , warum jemand der mit 60 keine Berufsunfahigkeitsrente mehr bekommt, da nur bis Endalter 60 abgeschlossen, undedingt einen fehler in seiner persönlichen Einschätzung gemacht haben soll, nur weil er nicht auf einen provisionsorientierten Makler gehört hat. Zu diesem Zeitpunkt setzt unter Umständen - in der Regel bei Berufsunfähigkeit eine Erwerbsminderungsrente ein - es werden u.U. Lebensversicherungen fällig (wenn er nicht an einen "kompetenten" Maker geraten ist, der ihm eine LV mit Endalter 100 angedreht hat - Vorzeitiger Ruhestand in Verbindung mit Krankheit und in Kooperation mit dem Betrieb(betriebsbedingte Kündigung usw.) -Abfindungszahlungen -und eben die ersparten BU-Versicherungsbeiträge

Kommentar von Fragfreund ,

Es ging um das Endalter 60 und nicht über den allgemeinen Nutzen einer BU-Versicherung. Mir erschließt sich nicht und meine Berufsausbildung ist durchaus auch eine akademische(wenns möglich ist, auch wenns schwerfällt,bitte keine Kommentare dazu) , warum jemand der mit 60 keine Berufsunfahigkeitsrente mehr bekommt, da nur bis Endalter 60 abgeschlossen, undedingt einen fehler in seiner persönlichen Einschätzung gemacht haben soll, nur weil er nicht auf einen provisionsorientierten Makler gehört hat. Zu diesem Zeitpunkt setzt unter Umständen - in der Regel bei Berufsunfähigkeit eine Erwerbsminderungsrente ein - es werden u.U. Lebensversicherungen fällig (wenn er nicht an einen "kompetenten" Maker geraten ist, der ihm eine LV mit Endalter 100 angedreht hat - Vorzeitiger Ruhestand in Verbindung mit Krankheit und in Kooperation mit dem Betrieb(betriebsbedingte Kündigung usw.) -Abfindungszahlungen -und eben die ersparten BU-Versicherungsbeiträge

Kommentar von Fragfreund ,

Die Doppelpostings tun mir leid, mir ist unerklärlich, wieso dann auch die Bearbeitungszeit für beide Postings abgelaufen ist, sodass man die zum Teil mit hohem Blutdruck (wegen der ärgerlich kategorischen Behauptungen) verfassten Rechtschreibfehler nicht berichtigen kann. Auch Absätze setzen usw. erfordern offensichtlich Zeit, die ich nicht habe. Also, ich kanns besser. Ja,ja, ist klar.

Ich wollte oben noch anfügen, dass ein gewitzter Finanzfachmann/Versicherungsfachmann sicher noch weitere Gründe für eine Verkürzung auf 60 Jahre finden würde,aber das sicher den naiven Laien mit seinen Vorurteilen nichts angeht, oder ?

Kommentar von ThiloS ,

Unser Mann ist 25 Jahre alt. Sollte er tatsächlich bereits Verträge für die Altersvorsorge geschlossen haben, so dürften diese, um in das Halbeinkünfteverfahren fallen zu können, mindestens bis zum 62sten, wahrscheinlich aber eher bis zum 67sten Lebensjahr abgeschlossen sein.

Hat er zwischen 2005 und 2011 (also zwischen 17 und 23) Verträge zur Altersvorsorge abgeschlossen, dann hat er wenigstens ein Ablaufalter von 60, wahrscheinlich aber eher 65.

Jede kürzere Laufzeit - sofern entsprechende Verträge nach 2004 geschlossen wurden (und davon ist auszugehen, denn ansonsten hätte der Fragesteller bereits mit 16(!!!!) Verträge zur Altersversorge gemacht) wäre eine klare Falschberatung gewesen und steuerschädlich.

Sofern unser Fragesteller also nicht gerade eine oder mehrere Immobilien hat, die mit 60 abbezahlt sind und eine Rente in Form von Miete abwerfen, wird er im Falle des Falles bei seiner derzeitigen Form der Berufsunfähigkeitsversicherung ein gar lustig Problemchen zwischen 60 und 67 haben, ca. in Höhe von 84.000,- €. Dafür aber hat er sich Courtage gespart. Prima!

Antwort
von robinek,

Du hast eine BU bereits abgeschlossen und erkundigst Dich jetzt im Nachhinein über die Provision??? Diese Frage/Fragen stellt man, nicht nur bei Abschluss einer Versicherung, sondern grundsätzlich vor Abschluss von Verträgen u.a auch an den/die Makler!

Kommentar von Fragfreund ,

Du hast eine BU bereits abgeschlossen und erkundigst Dich jetzt im Nachhinein über die Provision??? Diese Frage/Fragen stellt man, nicht nur bei Abschluss einer Versicherung, sondern grundsätzlich vor Abschluss von Verträgen u.a auch an den/die Makler!

Das ist sicher richtig, jedoch kann der dir viel erzählen. Daher muß so eine Frage in einem Forum, das von Mitbewerbern nur so wimmelt, gar nicht mal so schlecht sein.

Kommentar von ThiloS ,

Genau. Ich frag auch immer den Bäcker, was er so an einem Brötchen als Verdienst hat und auch meinen Rechtsanwalt, wie hoch der Gewinn für ihn aus meinem Fall sein wird. In der Gaststätte und im Supermarkt frage ich auch nach der Gewinnspanne und meinen Friseur auch. Als Arbeitnehmer frage ich auch meinen Chef, ob er mein Gehalt wirklich so austariert hat, dass ihm nicht allzu viel Gewinn von meiner Arbeitsleistung bleibt, am Besten natürlich soll er "0 auf 0" herauskommen. Dann isses gerecht, gell?

Antwort
von Candlejack,

Die Provision hängt vom Anbieter ab (wobei die fast gleich sind), von seiner Vereinbarung mit dem Anbieter, von der Prämienhöhe, der Laufzeit etc.

Die Provision ist bereits im Tarif einkalkuliert, kann also auch nicht gespart werden und ist beim beratungsintensivsten Vorsorgeprodukt BU natürlich etwas höher, da der Berater am Anfang eine sehr umfangreiche Beratungsleistung zu erbringen hat und dann über die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung steht.

Die exakte Höhe ist somit nicht relevant und auch für eine Entscheidung nicht maßgebend.

Und jetzt basht mich, aber ich weiß auch nicht, was mein Bäcker / Fleischer / Supermarkt / Kfz-Mechaniker... an mir verdient und es interessiert mich auch nicht. Er macht gute Arbeit, er wird dafür bezahlt, ich kann mir beim Kauf aussuchen, WEN ich bezahle ;-)

Antwort
von alfalfa,

Manchmal ist es echt zum schmunzeln. Angebliche Akademiker argumentieren hartnäckig über Verdienste! Der nächste Akademiker gibt Halbweisheiten von sich. Der dritte Akademiiker hat sein Kind unterirdisch abgesichert.

Allen dreien ist gemeinsam dass sie Redelöwen sind. Und sich im kollektivbashing einig sind. D.H. dafür.

Und? Das Ergebnis? Folks..spart alles, zahlt es aus dem Portemonnaie aber hört doch bitte auf zu heulen - und noch besser: einfach mal zurückhalten bei den Themen wovon man nichts versteht, danke

Antwort
von Helge001,

So langsam kommt mir hier die Galle hoch über User Fragfreund. Zitat: "Dass der "Makler" natürlich die längere Laufzeit aufgrund seiner Provision wählen wird, ist klar."

Du hast doch wirklich null Ahnung. Vielleicht solltest du mal 14 Tage ein Praktikum in einer Maklerkanzlei tätigen. Dann wirst du ganz schnell merken, wie hohl und teilweise falsch deine Aussagen sind. Ich hatte letztens einen Berufskraftfahrer der eine BU wollte. Dazu kam, dass er Bluthochdrucktabletten nimmt. Letzteres erschwert unheimlich die Suche nach einem guten Preis/Leistungsverhältnis. Einige Versicherer bieten gerade mal eine Laufzeit bis 55. Das Risiko in diesem Beruf fängt nämlich ab 55 Jahre an (Bandscheiben, Kniebeschwerden). Die Prämien für diesen Berufszweig sind enorm. Du solltest dich mal mehr mit den vorgegebenen Pflichten (EU bzw. BaFin) für Versicherungsmakler beschäftigen, als hier nur Provisionen in den Vordergrund zu schieben. Für diesen Fall habe ich um die 40 Stunden aufgewendet. Dabei entschied sich der VN im Endeffekt gegen eine BU, da diese für ihn nicht finanzierbar war, bedingt durch die Zuschläge und Ausschlüsse der Versicherer. Ich will dich mal sehen, ob du bereit bist, 40 Stunden für Null zu arbeiten. Dazu musste ich noch eine lange Dokumentation aus haftungstechnischen Gründen schreiben. Ich hatte für diesen VN volles Verständnis, sich dann doch gegen diese Absicherungsform zu entscheiden. Vielleicht sollte ich zukünftig doch eher darüber nachdenken, ein Honorar in solchen Fällen zu vereinbaren, damit ich nicht für Null arbeite.

Kommentar von Fragfreund ,

Dabei entschied sich der VN im Endeffekt gegen eine BU, da diese für ihn nicht finanzierbar war, bedingt durch die Zuschläge und Ausschlüsse der Versicherer.

Mein Reden. 40 Stunden Arbeit und Honorar für die Katz.

Ein online-Antrag bei einem Dirktversicherer hätte für den Berufskraftfahrer das gleiche Ergebnis gebracht und bestätigt meine Skepsis gegen "Beratungswahn" und natürlich auch gegen Versicherungen. Bist du gesund, nehmen wir dich gern !

Mir geht es doch nur darum, den Kreis der ca. 1 Dutzend "versicherungsorientierten" Dauerposter hier um ein kritisches Element zu bereichern und den Sinn aber auch den Unsinn mancher Versicherungen zu beleuchten. Daran ändert auch der Versuch einiger nichts, kritische Stimen mit Fachterminologie zu erschlagen. Der Grund, dass viele Kritiker hier einfach nicht posten ist meiner Meinung nach der, dass sich mit kritischen Beiträgen natürlich keine Geld in dem Metier verdienen lässt.

Dieses Forum heißt aber nicht "Pro Versicherungsfrage.net"

Kommentar von ThiloS ,

Du hast aber keine "kritische Stimme" abgegeben, sondern bar jeder Fach- und Sachkenntnisse einfach irgendwelche Behauptungen ohne argumentativen Unterbau in den Raum geklatscht. Das ist ein kleiner, aber wie ich meine, feiner Unterschied.

"Alles Betrüscher die zu viel Geld krischsche" ist keine "kritische Stimme", sondern Gesabbel, das nicht weiterhilft.

Dann hast Du das Posting Deines Vorgngers auch nicht verstanden. Bei einem Deiner tollen "Direktversicherer" wäre sein Kunde nämlich rundweg abgelehnt worden. Der Kollege hat jedoch eine Lösung für das Problem gefunden. Dass dem Kunden der Beitrag zu hoch war, steht auf einem anderen Blatt. Aber der Makler hat hier sehr gute Arbeit geleistet, die letztlich nicht honoriert wurde.

Kommentar von HilfeHilfe ,

naja, 40 Stunden für eine BU Anfrage mit kritischen Vorerkrankungen halte ich hier für Aufschneiderei. Da verstehen Sie anscheinend nix vom Fach und/oder haben die nötige Software nicht.

Makler die ich kenne sind bestens vernetzt und haben Fachwissen & Software. Da weiß man ob der Kunde zu versichern geht oder nicht. Auch mit solchen Vorerkrankungen. Oder haben Sie Stunden vor dem Fax verbracht um eine Antwort eines Probeantrags zu erhalten.

Makler, Verischerungen, Banken sind keine Gutmenschen sondern wollen auch Geld verdienen. Es sei Ihnen gegönnt. Es wird sich keiner 40 Stunden kostenlos hinsetzen.

Kommentar von Fragfreund ,

Na ja, Allfinanz ist so ein Sache.

Ich bringe meinen Merser auch nicht gern zu ATU, zuzmindest nicht, wenn er "richtig krank" ist.

Kommentar von Helge001 ,

Zitat Fragfreund: "naja, 40 Stunden für eine BU Anfrage mit kritischen Vorerkrankungen halte ich hier für Aufschneiderei."

Daran sieht man, dass du davon keine Ahnung hast. Etliche Diskussionen auf telefonischer und schriftlicher Ebene mit Versicherern über übertriebene Zuschläge bzw. Ausschlüsse wurden geführt. Du weißt anscheinend nicht, was dies für Zeit verschlingt. Neue Gutachten wurden verlangt und, und , und. Widerspruch auf Widerspruch folgte, manchmal mit Erfolg und leider öfters nicht. Ich lebe Dienstleistung und kann mir keine schönere Tätigkeit vorstellen, da ich vor allem unabhängig von einer Gesellschaft bin. Nach jahrelanger Tristesse in einer Bank habe ich alles richtig gemacht.

Kommentar von Fragfreund ,

Helge001, ist ja nett, dass du mir jetzt schon andrer Leute Zitate zuschreibst. Scheinst ja nur noch mich im Kopf zu haben.

Kommentar von Helge001 ,

Ohja, User HilfeHilfe war das. Bei den ganzen Kommentaren kann man irgendwann den Überblick schon mal verlieren.

Kommentar von HilfeHilfe ,

Dann scheinst Du ein Gutmensch zu sein oder ein schlechter Makler :) Von was lebst du ???

Anscheinend hast du keine Ahnung vom Geschäft. Da kann man bei einer gewissen Anzahl von Vorerkrankungen eine Prognose dem Kunden abgeben. Bei einem Kraftfahrer mit Auschlüssen eine BU bis 55 zu 200 € anzubieten ist an sich klar das die Geschichte stirbt.

Das klärt man aber im Vorfeld bevor man 40 Stunden Akten wälzt. Was ich nach wie vor für ein Gerücht halte

Kommentar von Helge001 ,

HilfeHilfe, mir wurde schon bestätigt, dass ich manchmal zu gut für die Welt bin. :-))

Ich jammere deswegen nicht, auch wenn mal die Arbeit "umsonst" war. Geldgeilheit verdirbt nur den Charakter, ich bin da eher für ein stetiges und langfristiges Wachstum. Für mich steht Dienstleistung am Kunden an erster Stelle, denn nach jahrelangem Bankvertrieb habe ich den Spaß wieder gefunden. Du wirst es nicht glauben, ich kann sogar davon leben und dies mit ruhigem Gewissen. Ausgerechnet heute habe ich nichts ahnend eine kleine Aufmerksamkeit von einem Mandanten erhalten, für die bisherige gute Zusammenarbeit. Da lacht mein Herz. :-)) Das ist mehr Wert, als alles Geld auf der Welt, denn ich denke immer langfristig.

Meine Hintergründe für diesen oben erwähnten Aufwand muss ich hier nicht zum Besten geben, aber langfristig lohnt sich dieses Engagement. Ich brauche keine Leads oder ähnliches.

Kommentar von HilfeHilfe ,

interessante Diskussion. Ich habe noch nie einen Makler/ Versicherungsmenschen kennengelernt dem Geld nicht wichtig ist. Es muss ja nicht die Gier sein, sondern einfach nur die Selbkosten decken :)

Nur leider muss ich trotzdem sagen, wenn ich mit meinem Auto zur Werkstatt gehe will ich einen ca. Wert wissen und auch wissen ob das Ding durchkommt oder nicht. Der macht keine 40 Stunden rum..... Gut andere Thematik, nur er schaut sich das Auto von unten an und du schaust in die Krankenakte.

Meistens sind diese Kunden aber auch undankbar. Ich bin zur nächsten Werkstatt gerannt und dein Kraftfahrer hat sich wahrscheinlich doch eine BU über NEtz gemacht....

Trotzdem Dauemnhoch von mir !

Kommentar von Niklaus ,

Jetzt haben wir auch schon Mediziner hier die auf so simple Fragen wie BU posten. Unglaublich welches Fachwissen hier verschwendet wird.

Kommentar von alfalfa ,

Selbstkostendeckung? Gilt das dann auch für die private Haftpflicht mit 60€ Jahresbetrag? Das wäre ein fairer Vorschlag! Nur dann wäre es auch wieder nicht Recht, wenn eine Rechnung über 200€ - Selbstkosten - ins Haus flattert. Und Selbstkosten ist kein Problem. Es gibt ja auch die Möglichkeit einer Honorarvereinbarung. Am preiswertesten dann, wenn mit einem Nettotarif gekoppelt, einer Entbindung von der Beratungspflicht und Abtretungserklärung im Fall von VVA. Alles ist machbar!

Kommentar von Fragfreund ,

sondern Gesabbel, das nicht weiterhilft.

Jetzt sind wir also auch in der Verzweiflungsdidaktik angekommen

Kommentar von Fragfreund ,

Charmant ist natürlich auf der Mich Seite: "ich lüge gelegentlich"

Kommentar von ThiloS ,

Du hast gewonnen. Ich gebe mich Deiner sachlich gut fundierten und begründeten, rethorisch fein ausformulierten und ausgewogenen, gut durchdachten und verantwortungsvoll- kritisch-konstruktiven Argumentation geschlagen. Du hast den Durchblick.

Kannze nix machen, sisso. Urteil fällt der Leser.

Kommentar von gammoncrack ,

DH!!!!!!

Kommentar von Fragfreund ,

DH!!!!!!

Ja klar, von wem auch sonst..

Bekommst sicher einen Retour.

Kommentar von Fragfreund ,

Kannze nix machen, sisso. Urteil fällt der Leser.

Nun ja, das Urteil deiner Kollegen dürfte einstimmig sein.

Aber gehts wirklich darum?

Kommentar von FREDL2 ,

@ThiloS: kaum bist Du nach langer Zeit wieder mal auf FF, fällst Du sofort dem neuesten "Spezialfall" hier in die Fänge. Mein herzliches Beileid (keine Ironie).

Kommentar von gammoncrack ,

So langsam kommt mir hier die Galle hoch über User Fragfreund.

Nicht nur Dir - aber das interessiert ihn überhaupt nicht. In anderen Foren hat er wohl aufgrund des ewigen Aneckens schon aufgegeben. Man kann nur hoffen.......

Kommentar von Fragfreund ,

Nicht nur Dir - aber das interessiert ihn überhaupt nicht. In anderen Foren hat er wohl aufgrund des ewigen Aneckens schon aufgegeben. Man kann nur hoffen.......

Ich habe mit Sicherheit in keinem Foren aufgegeben, in dem du dich auch rumtreibst. Kürzlich bin ich allerdings aus einem Forum geflogen, weil ich die Frage gestellt habe, wer eigentlich bei älteren Jägern überprüft, ob sie noch ein Wildschwein von einem Menschen unterscheiden können. Auch das hatte einen realen Hintergrund. Ein "etablierter" Forenuser (vielleicht wie du)hat sich darüber so aufgeregt, dass man angeblich den Notarzt holen musste. Dem Administrator blieb angeblich keine andere Wahl, als mich zu feuern. Na , ja, kann ich ja verstehen. Ein Krankenversicherungsspezialist hier wird sicher den Haftungszusammenhang aufzeigen können. Man ist halt nun dort wieder unter sich.

Also, ruck Zuck und nicht gezögert. Finden sich bestimmt noch andere, die sich ans Beinkleid gepi..t fühlen . Melden macht frei !

Kommentar von ffsupport ,

Liebe Mitglieder,

bitte bleibt bei fachlichen, gerne auch kritischen Kommentaren. Aber bitte verzichtet darauf euch auf persönlicher Ebene anzugehen. Wir sind hier kein Chatforum und es ist niemanden mit einer vergifteten Stimmung in unserer Community gedient.

Freundliche Grüße

Jürgen vom finanzfrage.net Support

Kommentar von Candlejack ,

@Helge001: Nicht nur Dir.

@Fragfreund: So langsam geht mir dein ständiges Bashing der Berater auf den Keks…

Dass der "Makler" natürlich die längere Laufzeit aufgrund seiner Provision wählen wird, ist klar

Da hat nichts mit der Provision zu tun, sondern mit Beraterhaftung. Früheste Rente ist bei vielen heute ab 63. Wenn ich also dem Kunden eine BU bis 60 abschließe, muss er drei Jahre vom Sparbuch leben, bis die Rente anfängt. Vielleicht sogar 5 Jahre, falls die Mindestrente noch einmal angehoben wird. Ich habe bisher so einigen Kunden vorgerechnet, dass die Prämienerhöhung 60-63 über die Jahre nicht annähernd auf die Summe kommt, die er dann selbst beisteuern muss. Aber wenn der Kunde das so wünscht, vermerken wir das im Beratungsprotokoll, ich bin aus der Sache raus und der Kunde hat, was ER wollte.

wenn er nicht an einen "kompetenten" Maker geraten ist, der ihm eine LV mit Endalter 100 angedreht hat

Was hat denn dieser bissige Kommentar hier schon wieder zu suchen ? Hauptsache drauf ?

wegen der ärgerlich kategorischen Behauptungen

darüber musst ausgerechnet DU dich beschweren ???

Mein Reden. 40 Stunden Arbeit und Honorar für die Katz. So ist das Leben. Nicht jeder Kunde kauft, wie auch beim Autoverkäufer und sonst wo. Das Verhältnis zwischen Beratungen und Abschlüssen muss halt stimmen 

Ein online-Antrag bei einem Dirktversicherer hätte für den Berufskraftfahrer das gleiche Ergebnis gebracht.

Falsch. Beim Onlineversicherer wird nicht angefragt oder nachverhandelt. Eine Eingabe, ein Ergebnis, keine Alternative. Ich hatte schon mehrere Kunden, die online abgelehnt wurden (auch HUK24) und die ich durchkriegte. Ein Fachmann, der seit mehr als 10 Jahren BU macht, weiß eben mehr als eine Internetseite.

Dieses Forum heißt aber nicht "Pro Versicherungsfrage.net

Es heißt aber auch nicht grundsätzlich-gegen-berater-finanzfrage.net, was deine posts aber implizieren.

wer eigentlich bei älteren Jägern überprüft, ob sie noch ein Wildschwein von einem Menschen unterscheiden können.

Berechtigte frage, aber völlig falsch gestellt. Der Ton machts eben, und daran musst du dringend arbeiten, wie das Forum hier zeigt.

Des Menschen Wille ist sein Himmelreich

Aber vielleicht bringt ihn sein Wille ohne die erforderlichen Kenntnisse und Hintergründe zu fehlerhaften Einschätzungen und damit auch in der Entscheidung in die falsche Richtung ? Mein Kfz-Mechaniker weiß auch besser, wieso mein Auto kaputt ist und repariert nicht einfach so, was MIR grad als Laie einfällt, nur weil mein Wille sein Himmelreich sein soll…

Antwort
von alfalfa,

Ganz simpel: Nachlesbar gem. VVG in den Angebotsunterlagen. Nach VVG auch 5 Jahre Stornohaftung, Haftung bei Beratungsfehlern. Courtage gibt es nur bei Vertragsabschluss.

Bei Bedarf besteht auch die Möglichkeit Netto Tarife abzuschliessen und Honorarvereinbarungen zu schliessen. Ist egal ob über Vermittler oder Versicherungsberater. Stundensatz zwischen 120€ und 250€ pro Sunde. Keine Stornohaftung.

Oder über Versicherungsberater nach RVG (Rechtsvergütungsordnung). Streitwert: 8000€ Macht im Ergebnis. (Stornofrei und sofort fällig)

A. Nur Beratung 1x Geschäftsgebühr Beratung Fakto 1,3 = 535,00 €

B. Bei Abschluss zusätzlich 1x Geschäftsgebühr Einigung Faktor 1,5 = 617,00 € 1x Geschäftsgebühr Abschluss Faktor 1,5 = 617,00 €

Es wird Zeit, dass auf RVG statt Courtage umgestellt wird. Dann ist es auch vorbei mit den unqualifizierten und polemischen Bemerkungen. Beratung muss Geld kosten, so wie es in UK der Fall ist.

Antwort
von mister1,

steht alles im PIB

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