Frage von diegaeck, 14

Wie hoch darf Mieterhöung sein

Wie hoch darf man die Miete erhöhen, wenn a; die letzten 14 Jahre die Miete nicht ehöht wurde, b: die Vergleichsmieten alle mindestens 30 % über der derzeit bezahlten Miete liegen ein Mietspiegel gibt es leider keinen.

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Antwort
von Primus, 5

Steht im Vertrag nichts zur Miet­erhöhung, können die Eigentümer von frei finanzierten Wohnungen die Miete bis zur sogenannten orts­üblichen Vergleichs­miete erhöhen.

Maximal darf die Miete inner­halb von drei Jahren um 20 Prozent steigen.

Anders ausgedrückt: Inner­halb von nur gut elf Jahren kann sich die Miete verdoppeln. Mehrere Miet­erhöhungen nach­einander wirken nämlich wie Zins und Zinseszins.

Antwort
von Privatier59, 5

Dass es keinen Mietspiegel gibt, hindert nicht die Mieterhöhung. Die Benennung von Vergleichswohnungen ist eine alternative Begründungsmöglichkeit:

http://dejure.org/gesetze/BGB/558a.html

Bei der allgemeinen Mieterhöhung gibt es die Begrenzung von 20% innerhalb von 3 Jahren.

Betriebskostenvorauszahlungen unterliegen nicht diesen Beschränkungen sondern dürfen in erforderlicher Höhe angepaßt werden.

Kommentar von Juergen010 ,

nur Mal so interessehalber:

Müssen die Vergleichswohnungen bereits im Mieterhöhungsschreiben konkret benannt werden?

Oder kann der Vermieter die Vergleichswohnungsanschriften quasi "nachschieben" wenn sich der Mieter quer stellt?

Kommentar von Privatier59 ,

Identifizierbar sein müssen die Vergleichswohnungen schon. Fehlt das, ist die Wirksamkeit des Mieterhöhungsverlangens in Frage gestellt.

Antwort
von robinek, 4

Mein Kommentar zu Deiner Frage: Hast Du 14 Jahre geschlafen oder hattest Du es nicht nötig? 14 Jahre keine Zeitungen gelesen? 14 Jahre, einfach aus vielleicht Bequemlichkeit nur ignoriert!

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