Frage von gummibaum77, 15

Wie finden wir einen guten und seriösen Verwalter für geerbte Immobilien?

Ich und meine Geschwister suchen einen guten und seriösen Verwalter für geerbte Immobilien. Da wir selbser gar keine Erfahrung haben wollen wir dies gerne aus der Hand geben. Gibt es hier z.B eine Vermittlerstelle, einen verein oder ähnliches?

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo gummibaum77,

Schau mal bitte hier:
Immobilien Erbe

Antwort
von imager761, 15

Wie findest du einen seriösen Arzt, Anwalt oder Gebrauchtwagenhändler?

Du vergleichst Angebot und Leistung, liest dir den Vetrag nach Pflichten und Kosten durch und entscheidest.

Ich würde einen ausgewiesenen Fachmann (z. B. gepr. Immobilienverwalter EBZ), dessen Büro oder Wohnaus in der Nähe liegt (persönliches Erscheinen vor Ort) in die engere Auswahl nehmen, mir Referenzen vorlegen lassen und nachprüfen und einem kleinen selbständigen Verwalter immer den Vorzug vor Gesellschaften geben, die dutzende Gewerbeimmobilien oder Großobjekte nur abrechnungstechnisch verwalten.

G imager761

Antwort
von Stud22, 12

meine Eltern hatten das Problem auch. Sie haben sich keine Vermittlerstelle etc. gesucht, sondern in der Gegend, in der das Objekt steht, nach Referenzen, basierend auf pers. Empfehlungen, gesucht.

Es war die Nachbarschaft, die weiterhalf. Und so haben sie eine Verwaltung gefunden, mit der sie zufrieden sind - auch mit den Kosten, die sie durch die Befragung der Nachbarn einschätzen konnten.

Antwort
von Privatier59, 13

Was Du da ansprichst, ist ein sehr großes Problem, nämlich die Auswahl eines geeigneten Immobilienverwalters. Da gibt es weder Testberichte drüber noch eine Vermittlungsstelle. Am besten bedient ist man, wenn man Leute kennt die vor Ort schon Erfahrung mit einem Verwalter gemacht haben. Die zweitbeste Möglichkeit ist, sich von mehreren Anbitern ausführliche Angebote einzuholen und dann eine Testpase mit möglichst kurzer Kündigungsfrist zu vereinbaren.

Antwort
von Niklaus, 10

Da muss man sich im Internet die Verwalter vor Ort heraussuchen und eine richtige Ausschreibung machen.

Antwort
von klautke, 11

hallo!

im dlf verbrauchertipp war das heute thema

kann 90 tage nachgelesen / gehört werden:

http://www.deutschlandfunk.de/wohnungseigentuemer-der-hausverwaltung-auf-die-fin...:article_id=277343

Eigentumswohnungen werden in Deutschland immer beliebter. Oft kümmern sich Hausverwalter um Nebenkosten, Gartenpflege und Reparaturen. Wenn man der Verwalter allerdings freie Hand lässt, kann das teuer werden.

Vor einigen Monaten stieß Siegfried Andree auf finanzielle Unstimmigkeiten in den Abrechnungen seiner Hausverwaltung. Der Wohnungseigentümer forschte darauf hin nach.

"Und da war ich dermaßen schockiert. In meiner Wohnanlage fehlen jetzt 148.000 Euros an Rücklagengeldern, die nicht mehr so direkt nachweisbar sind."

So wie Andree ging es auch anderen Kunden der Hausverwaltung aus Königswinter bei Bonn. Die Firma ist offenbar insolvent. Rund 2000 Wohnungseigentümer befürchten nun, dass ihre Rücklagen verschwunden sind. Der Verbraucherschutz-Verein Wohnen im Eigentum schätzt den möglichen Gesamtschaden auf bis zu vier Millionen Euro. Veruntreuungen von Hausverwaltern seien zwar Einzelfälle, sagt Geschäftsführerin Gabriele Heinrich. Aber:

"Sie treten regelmäßig auf, und aus unserer Sicht zu regelmäßig."

Ursache aus Sicht der Verbraucherschützer: Die meisten Wohnungseigentümergemeinschaften zahlen ihre Umlagen auf Treuhandkonten ein. Diese Konten sind auf den Namen des Verwalters eingetragen. Die Wohnungseigentümer können daher nur schwer kontrollieren, was der Verwalter mit ihrem Geld macht. Hinzu kommt: Geht der Verwalter pleite, ist das Geld weg. Das müsste nicht sein:

"Wir empfehlen dringendst den Wohnungseigentümern, dass sie alle ihre Konten auf ihren Namen eintragen lassen, also dass sie Kontoinhaber sind, das ist ganz wichtig. Das ist so, dass das Konto dann auf den Namen der Wohnungseigentümergemeinschaft läuft."

Möglich ist das, wenn die Eigentümergemeinschaft ein Fremdgeldkonto eröffnet. Das wird zwar vom Hausverwalter geführt, aber die Eigentümergemeinschaft hat Zugriff darauf und kann die Kontobewegungen kontrollieren. Fremdgeldkonten gibt es erst seit sieben Jahren. Deshalb ist dieses Modell noch nicht sehr verbreitet. Aber eine Umwandlung ist jederzeit möglich.

"Sie können bei der nächsten Eigentümerversammlung Beschluss fassen, dass das Treuhandkonto in ein offenes Fremdgeldkonto umgewandelt wird und dass dann die Eigentümergemeinschaft zum Kontoinhaber wird."

Generell sollten Wohnungseigentümer die Arbeit des Verwalters regelmäßig kontrollieren, rät Heinrich. In der Regel wählt die Eigentümergemeinschaft einen Verwaltungsbeirat, der diese Aufgabe übernimmt. Aber schon bei der Auswahl des Verwalters lassen sich Fehler vermeiden, die später teuer werden könnten. Den Vertrag sollten die Eigentümer genau prüfen.

"Es sollte ganz konkret im Vertrag festgelegt werden, welche Grundleistungen der Verwalter zu erbringen hat, die im Preis mit inbegriffen sind und welche Zusatzleistungen eventuell zu vereinbaren sind, für die der Verwalter noch ein separates Honorar bekommt."

So verlangen manche Verwalter zum Beispiel Zusatzhonorare, wenn Renovierungsarbeiten am Haus anfallen oder wenn sie Mahnschreiben an säumige Umlagenzahler verschicken müssen. Der Vertrag eines Verwalters kann nur im Ausnahmefall außerordentlich gekündigt werden. Verbraucherschützer raten deshalb, kurze Laufzeiten von maximal zwei Jahren zu vereinbaren.

"Und wenn man sieht, dass der Verwalter gut arbeitet, dass man dann die Bestellung oder den Verwaltervertrag auf ein Jahr oder zwei Jahre wieder verlängert."

quelle deutschlandfunk


Wie finden wir einen guten und seriösen Verwalter für geerbte Immobilien?

Ich und meine Geschwister suchen einen guten und seriösen Verwalter für geerbte Immobilien. Da wir selbser gar keine Erfahrung haben wollen wir dies gerne aus der Hand geben. Gibt es hier z.B eine Vermittlerstelle, einen verein oder ähnliches?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community