Wie finden wir die richtige Krankenversicherung für unser Kind?
Mein Mann ist gesetzlich Krabkenversichert, ich Privat. Wie sollen wir uns nun für unser Kind entscheiden? Was ist sowohl für das Kind als auch für uns die beste Option?
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Antwort von Juju78 21.08.20091 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Aus Beitragssicht ganz klar die Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse. Die private würde ich für das Kind als Luxus sehen und nur wählen, wenn die Beiträge finanziell nicht "weh tun". Meiner Meinung nach bietet auch die gesetzliche Krankenversicherung eine gute Absicherung.
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Wenn die Mitversicherung des Kindes im Rahmen der Familienversicherung möglich ist, somit keine zusätzlichen Kosten entstehen, macht das natürlich Sinn. Sollte man den gesetzlichen Schutz für nicht ausreichend erachten, kann man dies mit privater Zusatzversicherung "aufmörteln", auch bei Kindern. Ist diese Familienversicherung aber nicht möglich wegen der Einkommensverhältnisse, dann würde auch bei der gesetzlichen Kasse ein Beitrag für das Kind anfallen, und das wäre nicht erstrebenswert, weil der Beitrag für das Kind bei der gesetzlichen Kasse in Relation zum gebotenen Leistungsspektrum richtig teuer ist. Wirklich guten privaten Schutz für das Kind gibt es nämlich bereits unter 100 EUR p.m., sogar mit 100%iger Leistung auch bei den für Kinder nicht unwichtigen Leistungen für Kieferorthopädie. Im Regelfall wird das Kind dem höher verdienenden Elternteil des Ehepaares zugerechnet. Sollten dies z.B. Sie sein als privat Versicherte, kann das Kind nicht in der kostenfreien Familienversicherung des gesetzlich versicherten Vaters mitversichert werden.
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Das ist relativ einfach. Das Kind wird immer bei dem Besserverdienenden versichert.
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Wenn der Privatversicherte nicht zu viel verdient, wäre eine (kostenlose) Familienmitversicherung bei der gesetzlichen Krankenkasse möglich. Bei der Privaten müssen natürlich Beiträge bezahlt werden. Wo man besser versichert ist, da scheiden sich die Geister, aber ich habe in meinem Bekanntenkreis viele Kinder (auch mit Allergien und Krankheiten) die alle bei der gesetzlichen Kasse wirklich gut versorgt sind.
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Rein finanziell gesehen ist die GVK natürlich günstiger, da das Kind hier über die Familienkasse mitversichert ist und bis zum Ende der Ausbildung bzw. bis 25 beitragsfrei bleibt. Bei der privaten Versicherung entstehen schon Kosten von 80-130 Euro im Monat, was auf die Jahre gerechnet natürlich viel Geld ist. In der Versorgung und auch in der Abdeckung von schwereren und chronischen Krankheiten ist das Kind allerdings in der privaten besser aufgehoben als in der GVK.