Frage von Anlagezwerg,

Wie erkennen Kleinanleger, ob Fondsmanager eigene Anlageideen entwickeln oder nur Kollegen kopieren?

Überlege mir, ob es Kleinanleger erkennen, ob Fondsmanager ihre eigenen Anlageideen umsetzen oder ob sie nur andere Kollegen nachmachen? Wie kann ich das beurteilen? An was erkenne ich das?

Hilfreichste Antwort von Niklaus,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Kein Fondsmanager auf der Welt entscheidet allein welche Aktien er für den Fonds kaufen soll. Dieser Entscheidugn geht ein sehr langes Screening voraus. Das sitzen viel Anaylsysten, die je nach Anlagestil des Fonds die kaufkanditaten auswählen. Da werden Erdteile, Länder und Branchen durchgesucht.


Aus meiner Website

Anlagestile von Aktienfonds Durch die Investition seines Kapital in Aktienfonds, hat der Anleger den Vorteil, dass sein Kapital und somit sein Risiko gestreut ist. Er braucht auch nicht täglich die Zeitung zu lesen und sich informieren um seine Entscheidung zu treffen, welche Aktien wohl die Beste für ihn sei. Diese Arbeit übernimmt bei Investitionen in einen Aktienfonds das Fondsmanagement und sein Researchteam.

Bei der Auswahl der einzelnen Aktien, geht jeder Fondsmanager nach einem bestimmten Schema vor. Das unter anderem auch in dem Emissionsprospekt beschrieben wird.

So gibt es Fonds, die sich auf Aktien von Unternehmen spezialisiert haben die einen bestimmten Börsenwert haben. Die Aktien von Unternehmen mit eher geringerem Börsenwert, nennt man Small-Caps. Deshalb bezeichnet man Aktienfonds als Small-Caps-Fonds, wenn sie in solche Aktien investieren. Dementsprechend spricht man von Mid-Cap-Fonds, wenn es sich um Aktienfonds handelt die in Unternehmen mit mittlerem Börsenwert investieren und in Large-Cap-Fonds wenn es sich um Aktien von absolut großen Unternehmen handelt.

Außer nach der Branche, der Region und des Börsenwertes, lassen sich aber auch noch andere Arten des Anlagestiles unterscheiden. Jeder Aktienfonds hat seinen eigenen Anlageprozeß. Folgende weiter Unterscheidungsmöglichkeiten in der Gegenüberstellung gibt es.

Growth kontra Value Momentum contra Contrarian Top-Down contra Bottom-Up Während der Growth-Fonds mehr auf Unternehmen setzen, die ihre Gewinne für Wachstum nutzen, bevorzugen Value-Fonds mehr die Substanz und Ertragslage von Unternehmen.

Die Manager von Momentum-Fonds setzen auf Unternehmen, die gerade im Trend sind. Unter dem Motto: Der Trend ist dein Freund. Contrarian-Fonds dagegen investieren antizyklisch gegen den Trend.

Ein Top-Down-Fonds beginnt seine Analyse mit der Volkswirtschaft eines Landes und bricht diese bis auf die interessanten Unternehmen der interessanten Branche herab. Der Bottom-Up-Fonds fängt mit seiner Analyse beim Unternehmen an und untersucht dann die Marktchancen und den Gesamtmarkt.

Welcher der Stile der Bessere ist, kann man nicht so einfach sagen. Alle Stile haben ihre Berechtigung und haben auch in unterschiedlichen Zeiten gute Wertentwicklungen. Es gibt Zeiten, da sind Growth-Fonds besser und es gibt Zeiten, da punkten die Value-Fonds. Ebenso verhält es sich mit den anderen Anlagestilen.

Antwort von obelix,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ist diese information von bedeutung? ist es nicht die rendite, die am ende des tages entscheidet, ob ein kauf eines fonds sinnvoll war oder nicht.

sieh es mal so: viele fondsmanager müssen sich an eine region oder eine branche halten. und es gibt meist einen vergleichsindex. viele fondsmanager kaufen dann sehr oft werte aus dem index und bilden den sehr nahe ab. ist es dann ein kopieren?

sieh dir die fondsprospekte an und die grössten positionen darin. daran kannst du vielleicht was erkennen.

ganz klar wird mir deine frage nicht.

Antwort von LittleArrow,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn die Rendite stimmt, dann wäre es mir (fast) egal, ob der Fondsmanager seine Kollegen kopiert. Es bliebe allenfalls die Frage, bei welchem Fonds bezahle ich jährlich weniger Managementgebühren.

Wenn der aktiv gemanagte Fonds allerdings eine sehr starke Korrelation (Wert zwischen 0,95 und 1) zum Vergleichsindex (z. B. MSCI "DAX") hat, dann kannst Du Dir die hohe Managementgebühr und den Ausgabeaufschlag gleich weitgehend sparen, wenn Du in einen entsprechenden passiven Fonds der Marke ETF DAX z. B. von iShares (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=EXS1.ETR) investierst, den Du an der Börse kaufen kannst.

Antwort von billy,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Worauf kommt es Dir an, auf die Rendite, auf die Risiken oder wie sich einzelne Fondsmanager verhalten ob sie erfolgreich sind oder nicht?

Keine passende Antwort gefunden?

Verwandte Tipps

  • Spartipps für Kleinanleger Kleinanleger haben oft, aufgrund ihres niedrigen, monatlichen Budgets zum Sparen, Schwierigkeiten, ein gewinnbringendes Produkt zu finden. Doch auch mit kleinen Monatsraten ab € 50,00 oder gelegentlichen Einmalanlagen ab € 500,00 lässt sich über ...

    1 Ergänzung
  • Festgeld eine gute Geldanlage im Moment? Hier mal ein paar grundlegende Gedanken für alle Kleinanleger. Ist Festgeld noch eine attraktive Geldanlage? Trotz der zugegebenermaßen stark gesunkenen Zinsen? Und was für Alternativen gibt es? Werbung durch Support gelöscht

    1 Ergänzung

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten