Frage von Lamina1503, 58

Wie bzw. wo kann ich einen guten ETF Sparplan abschließen und wie manage ich diesen selbst?

Hallo,

ich habe das Buch "1 x mal Rente bitte - die große Portion" gelesen, dort wurde empfohlen ein ETF SparpLAN anzulegen mIT dem Volksportfolio MSCI World und MSCI Emerging Marktes.
Nun leider kenne ich mich in diesen Sachen nicht so aus und weiß nicht ob man Direktbanken, wo man keinen persönlichen Ansprechpartner hat trauen kann. Und muss ich dann dort über das Depot selbst ETF s kaufen aber woher weiß ich welche? Es gibt ja viele verschiedene. Und verkaufe ich dann wieder Anteile oder wie läuft das ab? Woher wein ich wann ich verkaufe. Habe bereits einen aktiv gemanagten Fondssparplan aber habe über ETF viel gutes gelesen und dass es eine gute Anlegemöglichkeit ist da die Zinsen so niedrig sind. Nun würde ich das gerne machen aber weiß nicht wie. Ebenso habe ich im Internet von möglichen versteckten Kosten gelesen die da sein können. Wie finde ich denn dann die wirklichen Kosten heraus?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Privatier59, 45

Der "Haken" bei ETFs allgemein ist, daß sie eben nur einen Index abbilden und sie deshalb einen wesentlich aktiveren Anleger erfordern als denjenigen der in einen breit anlegenden Fonds "üblicher Art" anlegt. Ob das etwas für den unerfahrenen Newcomer ist, bezweifele ich stark.

ETFs kauft man über die Börse. Bei Sparplänen übernimmt das die Bank ohne daß man da selbst weitere Aufträge vergeben müßte. Daß dieser Service dann Gebühren kostet, darüber muß man sich bewußt sein.

Den Verkauf über die Börse muß man dann selber organisieren. Allerdings erscheint mir das als ein nicht gerade schwieriges Unterfangen. Man muß sich nur einarbeiten.

Antwort
von Sammy760, 49

Do-IT-Yourself kann teurer sein wie einen Fachmann für seinen Rat zu bezahlen. Tony Robbins empfiehlt in seinem Buch "Money" als unabhängige Quelle die an den BVDH bzw. VDH angeschlossenen Honorarberater.

Antwort
von betriebssparen, 9

Hallo Lamina1503,

Der Gedanke mit ETFs anstelle Versicherung ist zunächst gut. Insbesondere Frauen sind hier statistisch besser als Männer. Warum? Männer sind diesbezüglich nervöser und schauen zu oft nach und dann? Tja, „Hin und Her macht Taschen leer …“ (Scherz)

Da ich mittlerweile gelernt habe, dass es nicht DIE ANLAGE gibt und vor allem keine Sicherheiten, bin ich ein Freund vom „Streuen“ geworden, also nicht alle Eier in ein Nest. Zum anderen, wenn ich schon teile, schaue ich auch nach den steuerlichen Effekten und da muss ich ETF-Gewinne halt versteuern.

Da wir in diesem FrageForum als Firma mit Schwerpunkt bAV.ohne Bank.ohne Versicherung auftreten und nicht als Pseudonym, sollte es kein Geheimnis sein, dass auch wir von dem ein oder anderen Firmeninhaber nicht nur zur Auflösung/Umschichtung bestehender Betriebsverträge, sondern auch bzgl. deren privater Verträge eben auch solche Fragen gestellt bekommen. Immer wieder stellt sich die Frage, ob man einfach nur auflösen und das Geld "verkonsumieren" oder den ursprünglichen Sinn der Vorsorge beibehalten will und nach sinnvollen Alternativen sucht, insbesondere um entgangene Gewinne auszugleichen!

Während die meisten in solchen Verträgen verharren, weil sie leider nur an klassische 'Zinsen' denken, die es tatsächlich nirgends mehr gibt, sprechen wir eher von Wertzuwächsen, Renditen, Beteiligungsgewinnen, Erträgen usw., verteilt auf möglichst viele "Nester" . . . Also: Geld für später. ohne Bank. ohne Versicherung. Punkt.

Wenn Du also in so volatilen Zeiten wie heute etwas bewegen willst, musst Du erstmal gedanklich weg vom „Sparer“ und hin zum „Investor“! Dafür brauchst Du keine ‚Masse an Geld‘ das geht auch mit weniger, zumal einige solcher Anbieter auch Raten-/Sparpläne anbieten und schließlich hat jeder heute vermögende Mensch mal angefangen …

Damit nicht alles nur graue Theorie bleibt, hier mal nur 3-4 Alternativen, die es neben Immobilien und Aktien noch so gibt und derzeit auch ganz beliebt sind (nicht vollständig!)

Pfandgeschäfte (hohe Rendite, Sicherheit: Pfand wie Auto, Schmuck etc., Steuer: Kapitalerträge)

ÖL-/Gas-Beteiligung (keine Aktien! seit 18J. pünktliche Gewinnauszahlung p.a., Sicherheit: Rohstoff, Steuer: Vorteil US-DE)

Genossenschaftsanteile (transparent, p.a. Rendite muss unter Genossen gleich aufgeteilt werden, Sicherheit: Einlagen versichert, Immobilien, Steuer: begünstigt bis keine)

Gold (keinen Sparplan – zu teuer! selbst sparen und dann zum London-Fixing cash kaufen, Sicherheit: !?!, Steuer: null, da Wertzuwachs)

etc.

Voraussetzung: Weiter oben genannte Grundsatz-Entscheidungen treffen und dann mit den Sachen einzeln B E S C H Ä F T I G E N !!! Du kaufst ja ein neues Auto auch nicht nach dem Motto: „Kennste eins – kennste alle“ – oder?
Wer’s wie gesagt einfach haben will, macht es wie bei der betrieblichen Altersvorsorge: Direktversicherung - Pflicht erfüllt - fertig – mit allen daraus entstehenden Konsequenzen – Hauptopfer Angestellte. Nur wer sich mit dem Thema ernsthafter beschäftigt, erkennt auch den betriebswirtschaftlich nachhaltigen Nutzen der Win-Win-Betriebsrente.

Und genauso ist das mit privaten Investitionen. Wer blind das macht, was die Masse macht, bekommt auch, was die Masse bekommt = meistens nix. Ganz nach dem Motto: Millionen Fliegen können sich ja wohl nicht irren - Sch...... muss doch schmecken.

Bei Fragen - einfach kontaktieren. Ansonsten viel Glück!

Liebe Grüße von Betriebssparen.de

Antwort
von LittleArrow, 41

Leider ist Deine Begründung (die wegen des Buches) einfach viel zu simpel.

Deine vielen Fragen kann man leider nicht in 3 Zeilen beantworten. Lies bitte einfach hier weiter:

https://www.test.de/ETF-Sparplan-Aus-monatlichen-Raten-ein-kleines-Vermoegen-mac...

Kommentar von Lamina1503 ,

Das dachte ich mir schon. Ich kenne mich leider zu wenig aus. Vielen Dank für den Link. 

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