Frage von nahrm, 8

Wie am besten sparen für ein Kind, welches in 16 Jahren das Geld bekommen soll?

Meine Schwester hat ein Kind bekommen und ich und der andere Pate wollen für das Kind sparen. Es soll das Geld mit 16 oder 18 dann bekommen. In welcher Form sparen wir da am besten? Es werden 30 Euro pro Monat.

Antwort
von Herrmess, 2

Ich würde Dir auch zu einem Fondssparplan raten mit Aktenfonds. Habe selber auch sowas für meinen Kleinen gemacht. Bei der comdirect zum Beispiel ist das günstig und einfach. Bespare zwei Fonds mit jeweils 25 Euro. Einen mit deutschen "Substanzwerten" und einen der in Asien investiert. Läuft ganz gut bisher...

Kommentar von LittleArrow ,

Wer zahlt denn die Abgeltungsteuer in Deinem Fall?

Kommentar von Herrmess ,

Das ist ein sogenanntes Juniordepot auf den Namen meines Sohnes. Bis ich da über den Sparerpauschbetrag komme, muss noch einiges passieren...

Antwort
von Niklaus, 1

Eine der besten Möglichkeiten, für sein Kind zu sparen ist einen Fondssparplan mit Investmentfonds einzurichten. Will man die Vorsorge über seinen Tod absichern wollen, ist eine zusätzliche Risikolebensversicherung möglich. So ein Fondssparplan kann man quasi für das ganze Leben brauchen. Entnahmen für den Führerschein und das erste Auto, sind ebenso möglich wie die Kompensation von finanziellen Engpässen während dem Studium oder der Berufsausbildung. Wenn der Sprößling dann selbst Geld verdient, kann er den Sparplan weiter nutzen für seine Altersvorsorge. Bei dem Sparplan sind Aktienfonds zu bevorzugen wegen der vermutlich längeren Laufzeit. Fondssparpläne gibt es bereits für eine Mindesteinzahlung ab 25 € pro Monat. Verfügbarkeit, Erhöhung, Reduzierung oder Kündigung, keine feste Laufzeit, keine Stornokosten. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Aktienfonds sind sehr gut diversifiziert, weil sie viele Aktien im Portfolio haben. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind und auch insolvenzgeschützt, weil Aktienfonds Sondervermögen sind. Aktienfonds schwanken, weil die Märkte volatil sind, aber das hat nichts mit Sicherheit zu tun. Zu einem Bausparvertrag einer Ausbildungsversicherung und zu ETFs würde ich nicht raten. Diese Produkte sind nicht nur unnötig sondern haben auch noch andere Nachteile

Kommentar von LittleArrow ,

für sein Kind zu sparen

Eine Standardantwort? "sein Kind" trifft in diesem Fall nämlich nicht zu! Was ist denn in diesem Fall zu beachten?

Wer (Eltern oder Onkel/Tante oder Pate) eröffnet das Wertpapierkonto und wer trägt die Abgeltungsteuer oder wer stellt den Freistellungsauftrag? Wäre noch eine Ergänzungspflegerschaft zu beachten?

Kommentar von Niklaus ,

Es wurde nach der Form gefragt und nicht nach der Steuer oder sonstigem.

Wer (Eltern oder Onkel/Tante oder Pate) eröffnet das Wertpapierkonto und wer trägt die Abgeltungsteuer oder wer stellt den Freistellungsauftrag? Wäre noch eine Ergänzungspflegerschaft zu beachten?

Wird das ein Fragequiz oder was ? Ich bin jetzt 14 Jahre in der Branche tätig und habe viele Eltern, Großeltern und sonstige Verwandte, die für Kinder Fondssparpläne abgeschlossen haben. Übrigens zu aller Zufriedenheit.

Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du mich mit deinen gut gemeinten Ratschlägen zukünftig verschonen würdest.

Kommentar von LittleArrow ,

Danke für Deinen gut gemeinten Kommentar, den ich gerne erwidere:

Da bleibt es somit bei der typischen "Brutto-Beratung" mit Provisionsmaximierung ohne Rücksicht auf die steuerliche und andere Konsequenzen. Eine solche Beratung ist also unnötig und hat eben noch andere Nachteile.

Kommentar von Niklaus ,

Da bleibt es somit bei der typischen "Brutto-Beratung" mit Provisionsmaximierung ohne Rücksicht auf die steuerliche und andere Konsequenzen. Eine solche Beratung ist also unnötig und hat eben noch andere Nachteile.

Was du schreibst ist deine Annahme. Nichts weiter als deine Annahme. Du weißt nicht wie berate, du kennst mich nicht, aber du maßt dir an darüber zu urteilen. Ich finde das wirklich sehr schlimm, denn meine Antwort ist keine Beratung. Ich mache hier keine Beratung sondern ich beantworte lediglich eine Frage. Gott behüte dich und deine Vorurteile.

Kommentar von LittleArrow ,

Hatte ich von Deiner Beratung gesprochen?

Warum kannst Du auf eine Frage zu einem Sparplan und eine Nachfrage zu Deiner Antwort nicht einfach sachbezogen antworten, sondern bleibst bei einer Brutto-Betrachtung? Steuern spielen als reale Gewißheiten eine größere Wichtigkeit, wie potentielle Inflations- und Insolvenzüberlegungen.

Kommentar von Niklaus ,

Da bleibt es somit bei der typischen "Brutto-Beratung

Wenn ich antworte, kann nur ich gemeint sein.

Antwort
von betroffen, 1

Kauf doch einmal im Monat 1gr Gold, oder zwei -dreimal im Jahr 5gr.

In 16 Jahren gibt's keinen €uro mehr.

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