Frage von mirceamarin, 266

Wer zahlt für DSL Kabel reparatur in der Wohnung, Mieter oder Vermieter

Hallo,

in der Wohnung wo ich seit 2007 wohne gibt es jetzt Probleme mit dem DSL Anschluss. Ein Techniker von Telekom war mehrmals vorbei und letztendlich meinte er dass es eine Störung an einem Kabel innerhalb der Wohnung gibt und das dieses Kabel wahrscheinlich getauscht sein soll. Meine Frage ist: wer soll die Kosten für die Reparatur übernehmen, ich als Mieter oder der Vermieter? Wenn Vermieter, kann er dann verlangen dass die Nebenkosten erhöht werden da eine Modernisierung stattgefunden hat?

Danke, Mircea

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo mirceamarin,

Schau mal bitte hier:
Mietrecht wohnung

Antwort
von Primus, 232

Ist seitens der Telekom eine Störung auszuschließen und Ihr habt nicht selbst ein Kabel verlegt, um den DSL - Anschluss an einer anderern Stelle der Wohnung nutzen zu können, als beim Einzug vorgegeben, dann muss der Vermieter für die Instandsetzung sorgen, die  Euch nicht in Rechnung gestellt werden darf.

Antwort
von gandalf94305, 247

Das ist recht einfach.

Es gibt einen Übergabepunkt im Haus. Telekomseitig bis einschließlich zu diesem Übergabepunkt gilt die Hoheit des Telekommunikationsanbieters. Gibt es hier einen Defekt, so ist das Telekom-Unternehmen zuständig. Die Kosten für Arbeiten auf dem Grundstück muß der Grundstückseigentümer übernehmen. Kosten für Arbeiten auf öffentlichem Grund übernimmt die jeweilige Telekom.

Vom Haus-Übergabepunkt bis einschließlich zum Wohnungsübergabepunkt (das ist eine Anschlußdose) ist es Hoheit des Vermieters. Wird hier also ein Fehler festgestellt, muß der Vermieter im Rahmen gewöhnlicher Instandhaltungsarbieten die Beseitigung des Fehlers herbeiführen.  Reparatur- und Instandhaltungskosten gehören zu den Arbeiten, die ein Vermieter ausführen muß, damit der Mieter das Objekt vertragsgemäß nutzen kann. Diese sind daher i.d.R. nicht umlagefähig auf die Miete.

Vom Wohnungsübergabepunkt innerhalb der Wohnung zu den Endgeräten ist es Sache des Mieters, d.h. der Mieter muß hier für ordnungsgemäße Verkabelung und Nutzung sorgen.

PS: Das ist keine Modernisierung, sondern eine Reparatur.

Antwort
von hildefeuer, 198

Das Netz der Telekom endet an der TAE-Dose in der Wohnung des Mieters. Dadurch ist die Telekom bis zu diesem Punkt zuständig. Ausnahme der Übergabepunkt ist im Keller zentral für alle Mieter. Dann ist der Vermieter ab diesem Punkt zuständig.

Allgemein ist das eine beliebte Masche der Techniker Störungen anderen zuzuordnen. Ist in Deiner Wohnung den eine TAE-Dose der Telekom (mit Symbol der Telekom)vorhanden? Wenn nicht, war die ausweichende Antwort des Technikers vorauszusehen.

Kommentar von odenwald1 ,

falsch das ist schon lange nicht mehr der fall, nur die Leitung wo bis ins Gebäude reingeht ab da ist es wie mit Wasser, Strom, Gas das Bier des Hausbesitzters. 

Antwort
von Privatier59, 171

Die Frage ist doch, wem die Kabelanlage gehört. Ich würde mich da nicht auf das Urteil irgendeines Technikers verlassen. Natürlich gibt es hauseigene Verteilungsanlagen. Dann ist es Sache des Vermieters, diese in ordnungsgemäßem Zustand zu halten. Von Modernisierung ist da nicht die Rede. Das ist eine Reparatur. Wenn es allerdings um das Kabel bis zum Anschluß in der Wohnung geht, dann ist das Sache des Netzbetreibers. Schließlich kassiert er dafür auch Gebühren.

Antwort
von TOPWISSENinfo, 148

Also ich habe ein Gerichtsurteil gelesen, wo ein technischer Fehler in der Leitungen der Wohnung vom Gutachter festgestellt wurde und der Mieter den Vermieter verklagte und verlor. Der Richter begründete es damit, dass ein Telefonanschluss im Mietvertrag nicht vorgesehen war.

Mag sein, dass da die Gesetzgrundlagen sich verändert haben oder andere Richter es anders sehen...

Kommentar von Tollpasch01 ,

Also ich habe ein Gerichtsurteil gelesen

Es wäre nett, wenn das Urteil verlinkt würde. Ansonsten ist mit der Antwort wenig anzufangen.

Kommentar von TOPWISSENinfo ,

Habe nur geschrieben was ich gelesen habe, niemand ist verpflichtet mir zu glauben. Ein Link kann meine Glaubwürdigkeit bekräftigen, aber nicht dem Fragesteller bei seinem Problem helfen :) Jeder Richter entscheidet anders, da bringt nichts ihm das Urteil vorzulegen... :D

Das Problem habe nicht ich, wenn mir der Fragesteller nicht glaubt, dann ist es halt so und ich bin da nicht nachsichtig.. ;)

Kommentar von Tollpasch01 ,

Ich haben einmal von einem Urteil gelesen, bei dem die Telekom in einem gleichgelagerten Fall verurteilt wurde, einem Mieter aus Berlin von Bonn aus eine eigene Leitung zu ziehen.

Und wenn mir das niemand glaubt, dann ist das halt so. Ich bin da nachsichtig.

Kommentar von TOPWISSENinfo ,

Wie gesagt, eine Quelle wird dem Fragesteller bei seinem Problem nicht helfen. Und nur, wenn für eine Behauptung keine Quelle gibt, muss diese ja nicht zwangsläufig falsch sein. Wenn ich Informationen "zufälligerweise" bekomme, dann sichere ich mir nicht alle Quellen, denn ich rechne nie damit, dass ich es irgendwann mal brauchen werde.. Dennoch bleiben die meisten Informationen bei mir im Kopf gespeichert... ^^ Natürlich dann ohne Quellangaben...

Ich erwarte aber nicht, dass du es verstehst. ;) Das erschließt mir aus deinem unnötigen Beispiel mit der Telekomleitung...

Kommentar von Tollpasch01 ,

Die Fragesteller haben Ihnen offensichtlich bisher sehr wenig geglaubt. Um Weiterungen zu vermeiden verweise ich Sie gerne auf:

https://www.finanzfrage.net/frage/dringende-frage-zu-einem-schreiben-eines-insol...

Und vielleicht teilen Sie mir noch mit, wann ich mit Ihnen zusammen im Sandkasten gespielt habe.

Kommentar von TOPWISSENinfo ,

Wie gesagt: "Ich erwarte aber nicht, dass du es verstehst"...

Denn wir haben unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Erfahrungen und auch unterschiedliche Quellen...

Zumindest sollten wir höflich zu einander sein.

Den Spruch mit dem Sandkasten kenne ich auch schon sehr gut. Mit solchen Sprüchen und deinen anderen Kommentaren machst du dich durchschaubar wie viele andere Menschen, die frisch vom Fließband kommen... Viel merken, nichts verstehen.. Viele Quellen kennen aber keine eigene Meinung haben... (Ich bezweifele, dass du verstehst, was Meinung bedeutet)..

Mit deinem Kommentar "Topwissen ist schon ein seltsamer Name, schaut man sich einmal Ihre Antworten an. Diese "Qualität" passt wohl besser zu meinem Namen" hast du dich von einer unhöflichen Seite gezeigt.. Dass, ich dich NUR duze kann man ja schon fast als höflich ansehen...

Um Weiterungen zu vermeiden, möchte ich nichts mehr hinzufügen und Diskussion mit dir beenden.. Sorry..

Kommentar von Tollpasch01 ,

Ziehen Sie sich doch einfach den Schuh einmal an, den Ihnen der Support zur Verfügung gestellt hat:

https://www.finanzfrage.net/frage/harz-4-bezieher-zurueck-zur-mutter?foundIn=ans...

Wenn aber der Support von einer hilfreichen Antwort spricht, meint er nicht "EINE", sondern das ganz allgemein.

Vielleicht nehmen Sie sich das einmal zu Herzen und erkennen gleichzeitig, dass Ihr bisheriger Kommentarstil nicht zur Verbesserung der Qualität dieses Forums beiträgt, sondern eher das Gegenteil erzeugt.

Antwort
von Maria67, 157

Hallo

Wenn du den Schaden nicht zu verschulden hast, würde ich sagen, dass dein Vermieter das zahlen muss.

Steht im Mietvertrag drin, dass du Internetanschluss bekommst?

Mit freundlichen Grüßen

Maria67

Antwort
von mrkva, 142

Wenn die Reparaturen aufgrund eines altersbedingtem Verschleiß notwendig sind gehen Kosten zu Lasten des Vermieters. 

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