Frage von stratege, 2

Wer von Euch hat Wein als Geldanlageform entdeckt?

Angeblich kann man ja auch mit Wein richtig gutes Geld verdienen- wenn man auf die richtigen Jahrgänge setzt. Wie sind Eure Erfahrungen damit-eher Liebhaberei oder tatsächlich eine Möglichkeit, gutes Geld zu verdienen? Wo holt ihr Euch Euer Expertenwissen hierzu?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gandalf94305, 1

Es gibt durchaus Arbitrage-Möglichkeiten bei Wein, da viele sehr gute Weine nur regional angeboten werden. Hält man die Positionen über einige Jahre, können diese durchaus signifikante Wertsteigerungen erfahren.

Man sollte dabei allerdings nicht nur etwas von Wein verstehen, sondern auch von den Einflüssen, die einen guten Wein ausmachen, damit man gezielt entsprechende Jahrgänge frühzeitig kauft und nach 3-10 Jahren entsprechende Gewinne erzielen kann.

Betrachtet man die zunehmenden Wein-Interessenten aus Asien, so wird Wein immer mehr Nachfrage erhalten. Es kommt duch den Klimawechsel außerdem zu einer Verschiebung der Wetterbedingungen für den Weinanbau, so daß sich bei entsprechend steigender Nachfrage sogar ein Engpaß entwickeln könnte. Qualitativ hochwertige Weine lassen sich eben nicht in großen Volumina produzieren.

Ich kaufe gerne gute Weine, jedoch nicht als Investment, sondern lieber als Genußmittel, während ich meine anderen Investments analysiere und betrachte :-)

Antwort
von Mikkey, 1

Bei Wein ist es noch wichtiger, als bei Kunst (frage wurde gerade erst gestellt), selbst ein entsprechendes Fachwissen zu besitzen. Außerdem muss Wein (soweit kenne ich mich schon damit aus) richtig gelagert werden. Bei geringen Mengen fressen die Kosten dafür einen eventuell erzielbaren Gewinn allemal auf.

Also Wein sammeln, weil man gern mit einem guten Freund eine Flasche köpft und dabei nach langer Zeit mal einen unerwartet teuren Verkauf zustandebringt ist OK. Allein das Ziel

gutes Geld zu verdienen

düfte sich selbst verunmöglichen.

Kommentar von EnnoBecker ,

Bei Wein ist es noch wichtiger, als bei Kunst

Also durch das, Deppenkomma, musste ich den Satz, zweimal lesen um ihn, zu verstehen.

Dan, ke.

Kommentar von Mikkey ,

Bitte, bitte, ich, habe noch einige davon in diesem Jahr übrig, deshalb, gehe ich freigiebig damit, um.

Kommentar von EnnoBecker ,

Alles, klar.

Kommentar von Mikkey ,

:,)

Antwort
von freelance, 1

die meisten werden damit scheitern, denn das Wissen und das glückliche Händchen muss man erstmal haben. Das kostet Zeit und Geld, denn a) das Wissen muss aufgebaut werden und b) der Wein muss erstmal her und gelagert werden.

Ich habe es aufgegeben, Geld damit verdienen zu wollen, denn ich scheitere schon bei der Lagerung. Ich trinke guten Wein lieber selbst.

Antwort
von billy, 1

Als Besitzer eines Weingutes oder einer Kellerei vielleicht sonst eher weniger.

Antwort
von weinfreund, 1

Edle Tröpfchen können durchaus eine gute Anlageform sein! Besonders gefragt sind französische Weingute wie Lafite-Rothschild. Die produzieren nur begrenzt, die Nachfrage ist gleichbleibend hoch. Schau mal nach dem Wein Index Liv-Ex-um Dir Infos zu Preisen zu holen.

Antwort
von robinek, 1

Von welchen Mengen sprichst Du? Ich trinke guten Wein lieber selbst. Auch "guter Wein" ist Geschmacksache, also nicht jedermanns Sache. Es gibt doch viele andere Arten um "Reich" zu werden! Auch eine Ansichtssache, was versteht wer unter Reich? Ich habe alles!

Antwort
von gammoncrack, 1
Wo holt ihr Euch Euer Expertenwissen hierzu?

Bei Google:

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article120290122/Beim-Wein-bieten-sich-je...

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