Frage von abcdefg1, 378

Wer kann Fondsvermittler nennen,die kickback-Zahlung leisten?

Hallo,

nach längerer Recherche habe ich "fonds-for-less", "fondsdiscountbroker" und "profinance" gefunden. Wer kann mir Erfahrungen mit den genannten Vermittlern schildern? Gibt es weitere Anbieter?

abcdefg1

Antwort
von Lothar1951, 378

Hi, iich bin gerade erst auf die Frage gestoßen, weil ich selbst suche. Die genannten habe ich auch gefunden, in der letzten Finanztest war ein entsprechender Verweis auf Vermittler, die Kickbacks zahlen. Viele sind es nicht, daher ist die Frage berechtigt. Schau Dir doch mal www.fondsxperte.de an, dass finde ich ganz ansprechend. Erfahrungen habe ich mit dem Unternehmen allerdings auch nicht - ich bin noch in der Recherche-Phase :-)

Auf jeden Fall schreiben die ganz klar, dass es Mindestanlagesummen gibt und dass die sich an Leute wenden, die wissen was sie tun - keine Beratung, dafür aber Kickback zusätzlich zu den üblichen Sachen wie kein Ausgabeaufschlag und keine Depotgebühren...

Antwort
von nohabe, 347

also es gibt noch "alpha-tarif".

Allerdings gibt es bei "profinance" noch ein bonusprogramm, wodurch sich die kickbacks je nach depotvolumen erhöhen. dort kann man auch als team gemeinsam profitieren.

Antwort
von Privatier59, 322

Willst Du ein Buch schreiben oder was soll die Frage? Und im übrigen kommt man ohne längere Recherche durch googeln zum Ziel. Da habe ich auch erfahren, dass man beim fondsdiscountbroker erst ab 50.000 Euro Depotvolumen Kickbacks auf die Bestandsprovision bekommt und zwar 50% und ab 500.000 Euro Depotvolumen 75%. Ist also eher nichts für Kleinanleger. Bei ETF`s gibt es überhaupt keine Bestandsprovision, also wenn mal so will "100%" Kickback und das schon ab dem ersten Euro. Schon mal an diese Alternative gedacht?

Kommentar von GAFIB ,

DH - und bei ETFs gibt es auch keinerlei Ausgabeaufschläge.

Das Entscheidende jedoch ist, dass aktiv gemanagte Fonds nicht selten mehr als 3% p.a. an lfd. Managementgebühren haben (= TER zzgl. nicht ausgewiesenener Zusatzgebühren für Transaktionskosten, Performancegebühren etc.). Bei ca. 7% längerfristiger Marktrendite gehen also fast 50% in die Fondskosten. Nur die wenigsten Fonds spielen diese enorme Kostenbelastung durch erfolgreiche Einzeltitelauswahl (=Spekulation) wieder ein.

Diese lfd. Kosten schlagen längerfristig wesentlich stärker ins Kontor als die Ausgabeaufschläge. Der Vergleich mit "angweiligen" Indexfonds zeigt, dass die Performance von ETFs (vgl. Link) deutlich über dem Durchschnitt der entsprechenden aktiven Fonds ihrer jeweiligen Kategorie (hier: Europa) liegt, was wesentlich durch deren hohe Kosten bedingt ist.

https://www.justetf.com/de/find-etf.html?assetClass=class-equity&region=Euro...

Kommentar von Niklaus ,

Wenn ein Fonds 7 % Wertentwicklung ausweist, habe ich die in der Tasche. Wie viel er dafür real erreichen muss ist mir egal.

Indexfonds / ETF. Sollten die Aktienindices wieder fallen, fallen die Indexfonds und ETFs in gleichem Maße aber kein gemanagter Fonds.

Kommentar von GAFIB ,

Sollten die Aktienindices wieder fallen, fallen die Indexfonds und ETFs in gleichem Maße aber kein gemanagter Fonds.

Das wäre ja zu schön, um wahr zu sein. Stimmt auch leider nicht, in 2008/2009 z.B. gab es eine Menge aktiv gemanagter Fonds, die deutlich schlechter performt haben als ihre ETF-Pendants. Das muss auch so sein, denn die "Glaskugel" der Fondsmanager ist nur mäßig produktiv, die hohen Kosten aber fallen in 100% der Fälle an.

Kommentar von abcdefg1 ,

Hallo Privatier59, nein, ich möchte kein Buch schreiben, sondern möchte Geld zu optimierten Kosten anlegen. Wenn dein kurzes googeln zu Erkenntnissen geführt hat, die über die von mir bereits genannten - und auch durchgelesenen - Anbieter hinausgeht, würde ich mich freuen, wenn Du mich teilhaben lässt.

Antwort
von LittleArrow, 286

Nun hast Du schon drei gefunden und suchst noch mehr? Guck mal hier:

http://www.avl-investmentfonds.de/info

Unter w...finblog.de findest Du andere interessante Informationen.

Antwort
von Niklaus, 158

Du kannst sicher sein, diese Unternehmen, die weder Ausgabeaufschlag noch Bestandsprovison nehmen, werden auf dem Markt verschwinden. Denn umsonst kann niemand arbeiten. Er sei denn er ist Milliadär und Altruist.

Kommentar von LittleArrow ,

die weder Ausgabeaufschlag noch Bestandsprovison nehmen

Zwischen dieser totalen(?) Null-Variante und dem Modell des reduzierten Ausgabeaufschlages (der Direktbanken) könnte man sich ja noch einige Abstufungen zur beiderseitigen(!) Zufriedenheit vorstellen:-))

Aber selbst die Null-Variante würde dem Fragesteller doch weiterhelfen, er muss sich doch nicht um das Urlaubsgeld oder die Altersvorsorge dieser Vermittler kümmern, wenn diese ihren Service so "billig" anbieten.

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