Frage von maskeschwarz, 31

Wer bezahlt jetzt die Marklerprovision?

Hallo, hatten das Gespräch Marklerprovision bei Wohnungen, Häuser und Grundstücke

und waren da unterschiedlicher Meinung. Was sagt Ihr dazu? Danke für die Antworten

Support

Liebe Mitglieder,

da einige Beiträge unsachlich waren und in einen off Topic Chat abgedriftet sind, wurden die entsprechenden Beiträge entfernt.

Herzliche Grüsse

Jürgen vom finanzfrage.net-Support

Antwort
von freelance, 26

im Moment ist es, wie wir es kennen. Das hat sich noch nichts geändert. Änderungen wird es geben bei Mietwohnungen, wo nicht mehr der Mieter, sondern der Vermieter die Maklerprovision zahlen soll. Das Gesetz ist noch nicht verabschiedet.

Wer ein Objekt kaufen will, kann wie bisher ganz individuelle Regelungen finden, wer denn was zahlt. Es gibt nur eine Obergrenze für die Provision.

Antwort
von Tina34, 27

nach der geltenden Regelung oder nach der neuen Regelung?

Kommentar von maskeschwarz ,

Ich meine die neue Regelung. Wenn ich richtig informiert bin , tritt sie am 1.1.15 in Kraft.. Danke

Antwort
von gammoncrack, 18

Ich denke, Du meinst die Maklercourtage.

Im Moment und im Regelfall noch der Käufer.

Allerdings ist eine Gesetzsänderung zum 1.1.2015 geplant, in der nach dem Bestellerprinzip der Verkäufer die Courtage zahlen soll.

Kommentar von EnnoBecker ,
Ich denke, Du meinst die Maklercourtage.

Nein. Er meint die Marklercourtage, die seit 2002 aber Eurolercourtage heißt.

Antwort
von robinek, 19

Wie geplant soll derjenige den Makler bezahlen der ihn damit Kauf oder Verkauf beauftragt! "Soll" ! Würde niemals einen Makler bezahlen. Auch hier ist und wird Verhandlungsspielraum bestehen und bleiben

Antwort
von Privatier59, 17
waren da unterschiedlicher Meinung. Was sagt Ihr dazu?

Ich bin auch unterschiedlicher Meinung!

Antwort
von TOPWISSENinfo, 17

So oder so, wenn VOR Vertragsschluss keine Maklercourtage verlangt wird, muss der Käufer zumindest auch keine zahlen, weder jetzt noch in naher Zukunft. :) Sowohl jetzt als auch in naher Zukunft wird es wohl auf die vertraglichen Regelungen (z.B. Kauf- oder Mietvertrag, oder zwischen Verkäufer und Makler) ankommen.

Kommentar von gammoncrack ,

Sicher?

Die geplante Änderung zum 1.1.2015 sieht aber etwas anders aus.

Kommentar von TOPWISSENinfo ,

Ist aber nichts unumgängliches ;) Das Gesetz ist eine H**e, das sollte man immer im Hinterkopf behalten. Wie es umgangen werden kann, wird sich noch zeigen. ^^

Wie der Einlagensicherungsfunds umgangen wurde, haben wir ja in Zypern gesehen, auch wenn ich es schon vorher wusste, dass es möglich wäre, viele wussten es aber nicht, auch heute wissen es viele nicht.

Kommentar von gammoncrack ,

Ist aber nichts Unumgängliches

Nichts ist unumgänglich: Geschwindigkeitsbeschränkungen, Hausaufgabenfragen hier im Forum, Abgeltungssteuer, usw., usw.

Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass die Frage in diese Richtung gestellt wurde. Die meisten Fragesteller und fast alle Kommentare orientieren sich an dem, was vorschriftsmäßig abgewickelt wird. Finde ich auch besser, als auf zweifelhafte "Auswege" zu verweisen oder diese zu empfehlen.

Kommentar von TOPWISSENinfo ,

Dieses zusätzliche "Wissen" aber schadet nicht, denn sonst passiert es und man zahlt für etwas und fragt sich wie es denn nun passieren konnte, weil es ja angeblich gesetzlich anders geregelt ist. :)

Es könnten sehr einfache Wege geben, z.B. der Vermieter lässt sich vom künftigen Mieter ein Vordruck unterzeichnen, wonach der Mieter einen Makler "bestellt" bzw. mit Übernahme der Kosten "ausdrücklich freiwillig" einverstanden ist.

Das wäre eine Zusatzseite in den Unterlagen, fertig. Also nur als Beispiel :)

Anderenfalls würden die Kosten für künftige Mieter in dem Mietpreis enthalten sein, bzw. so mit kalkuliert werden.

Kommentar von gammoncrack ,

Ich würde dem Makler oder Vermieter sogar unterschreiben, dass ich die 10-fache Monatsmiete als Maklercourtage zahle!

Kommentar von TOPWISSENinfo ,

Ist das ironisch gemeint? Wenn ich Deinem Kommentar Glauben schenken soll, würde ich sagen, es kommt auf Angebot und Nachfrage an. :) Wenn genügend Wohnräume vorhanden sind, wäre das 10-fache zu übertrieben. ^^ Aber mal im ernst, nur wenn irgendwo etwas nicht möglich ist, sollte diese Tatsache/Erkenntnis nicht automatisch auf andere Bereiche übertragen werden. Das wäre eine typische kognitive Verzerrung. ^^

Kommentar von gammoncrack ,

Sag mal, Du betreibst doch eine Webseite, die kostenpflichtig Fragen beantwortet.

Ist das nicht bedenklich, dass Du bei Antworten dazu neigst, Tipps zu geben, die sich nicht an bestehenden Vorschriften orientieren? Und dann nimmst Du für solche Antworten den armen Leuten, die sich aber an den Vorschriften orientieren wollen, dafür Geld ab?

Und wenn ich schreibe, dass auch die 10-fache Maklergebühr zahlen würde, war das keinesfalls ironisch gemeint. Ich würde mir nämlich spätestens nach meinem Einzug die Differenz "gesetzlich vorgeschriebene maximale Maklergebühr" zu der von mir gezahlten zurückholen.

Kommentar von TOPWISSENinfo ,

Wenn es derzeit so möglich ist, dann wäre es auch schön, wenn es auch mit den neuen Vorschriften so möglich wäre. Werden wir dann sehen. Aber das meinte ich auch mit "Aber mal im ernst, nur wenn irgendwo etwas nicht möglich ist, sollte diese Tatsache/Erkenntnis nicht automatisch auf andere Bereiche übertragen werden. Das wäre eine typische kognitive Verzerrung." ^^ Und zu "Ist das nicht bedenklich, dass Du bei Antworten dazu neigst, Tipps zu geben, die sich nicht an bestehenden Vorschriften orientieren?", verstehe ich nicht richtig. Ich gebe Antworten aus Kenntnissen und Erfahrungen, ich empfehle niemandem gegen Gesetze zu verstoßen. ;) Und wenn ich z.B. kein Arzt bin, muss ich auch nicht unbedingt nach Ärztlichen Vorschriften beraten, ja ich darf es sogar nicht.

Kommentar von gammoncrack ,

Und wenn ich z.B. kein Arzt bin, muss ich auch nicht unbedingt nach Ärztlichen Vorschriften beraten, ja ich darf es sogar nicht.

Verstehe ich nicht: Wenn ich einem Freund, der unter Vollnarkose ambulant operiert wird, sage, dass er keinesfalls danach mit dem Auto fahren darf - warum darf ich das nicht, obwohl der Arzt ihm das aus ärztlichen Vorschriften heraus (Haftung) ebenfalls sagen wird.

Kommentar von TOPWISSENinfo ,

Dann formuliere ich es mal so für alle verständlich: Ich darf nicht so beraten wie ein Arzt es macht, ohne Zulassung bzw. Approbation. Sorry, besser kann ich es nicht ^^ "Da kommt es aber darauf an", wie Juristen das oft sagen. :) Den Beispiel mit dem Autofahren beim Freund halte ich für ungefährlich, da wird mir kein Richter "Ärztliche Beratung" unterstellen. Anders ist es wenn ich einen Krebskranken gegen Entgelt "therapieren" würde, der auch noch fremd für m ich ist, also nichts mit Familie oder Freundschaftskreis. Ich denke je mehr wie hier über Unsachlichkeiten diskutieren, desto schneller wird unser Thread von den Admins gelöscht. ^^ Dann war das eine vergeudete Zeit, daher ist für mich nun hier schluss. ;)

Antwort
von Patrizia425, 23

Guten Tag,

die Maklerprovision zahlt der Auftraggeber. Jetzt kommt das ABER:

Das gilt nur bei Mietwohnungen. Durch die Erhöhung der Grundmiete werden Kosten (meist mehrer Hundert Euro) wieder reingeholt. Hält sich in diesen Fall der Makler nicht an das Gesetz, wird er in Regress genommen. Laut http://www.vergleichs-berichte.de/vermoegensschadenhaftpflicht-immobilienmakler-... wird dann die Haftungsversicherung auch nicht mehr helfen können. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten