Frage von Annaheim, 12

wenn mich die Krankenkasse per 01.06.2013 aufnimmt muss ich dann 1 Jahr rückwirkend zahlen

seid 01.08.2012 beziehe ich eine Altersrente in Deutschland und auf meine Witwenrente will die AOK ein Jahr rückwirkend Prämien,muss ich die wirklich zahlen?

Antwort
von onTheRun, 9

Überschrift und Frage passen nicht ganz zusammen. Die Fakten werden nicht ganz klar.

Wie warst du denn zwischen dem 1.08.12 und dem 31.05.13 versichert? Hattest du eine Krankenversicherung?

Antwort
von Lissa, 9

Wie warst du denn vorher versichert und seit wann beziehst du Witwenrente?

Für welchen Zeitraum werden Beiträge gefordert?

Wieso nimmt dich die AOK erst zum 01.06.2013 auf?

Antwort
von alfalfa, 8

Nun, die Forderung der AOK ist rechtens! Die Beiträge nebst Säumniszuschläge sind für den Zeitraum nach zu entrichten.

Antwort
von gammoncrack, 1

Ich verstehe den Zusammenhang der Überschrift mit der Frage nicht.

Kommentar von Annaheim ,

Witwenrente bekomme ich seid 01.02.1974 aus der Schweiz und war bis ende 2005 in der Schweiz auch Krankenversichert habe dann ohne Versicherung im europäischen Ausland gelebt und bin 2012 nach Deutschland zurück gekommen. Die AOK will Beiträge von der Anmeldung beim Einwohnermeldeamt vom 21.06.2012 bis 31.05.2013.

Kommentar von gammoncrack ,

Das ist korrekt, was die AOK dort verlangt. In Deutschland besteht Versicherungspflicht und Du wirst für die ersen 6 Monate den vollen Beitrag und jeden weiteren Monat, in dem Du nicht versichert warst, weitere 16,6% eines Monatsbeitrages nachzahlen müssen.

Kommentar von alfalfa ,

Die AOK erhebt für jeden Monat die Beiträge nach zzgl. Säumniszuschläge. Du führst die Regelung an, die für die PKV gilt.

Kommentar von Lissa ,

In Deutschland besteht die Pflicht, krankenversichert zu sein. Deshalb ist es richtig, dass die AOK ab Anmeldung in Deutschland Beiträge von dir haben möchte.

Sei froh, dass du gesetzlich versichert bist und keinen teuren Privattarif nachzahlen musst.

Falls du dadurch in finanzielle Schwierigkeiten gerätst, wende dich an das zuständige Grundsicherungsamt (oder das Sozialamt, wenn du noch jünger als 65 und 2 Monate bist).

Vielleicht hilft dir auch diese Seite: http://www.infodienst-schuldnerberatung.de/schuldnerberatung/rubriken/praxisthem...

Kommentar von alfalfa ,

Die Regelungen bei der GKV sind folgende: Bis zu vier Jahren rückwirkend kann nacherhoben werden. Jeweils der volle Monatsbeitrag. On Top 5% Säumniszuschläge pro Monat.

In der PKV gilt: Auch vier Jahre rückwirkend, aber die ersten 6 Monate die vollen Beträge und für jeden weiteren Monat 1/6 des Monatsbeitrags. Die Säumniszuschläge richten sich nach BGB.

Nur aus der Regelung heraus ist ggfs die PKV in Bezug auf Nachzahlung etwas humaner.

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