Frage von annemie12,

Wenn man Riester-Vertrag hat, wird das im Alter auf Grundsicherung angerechnet?

Wenn man selbst vorsorgt und einen Riester-Vertrag abschließt, werden diese "Einnahmen" dann auf die Grundsicherung angerechnet, sollte man welche beantagen, wegen Geringverdienst?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rentenfrau,

Bisher werden die Einnahmen aus Riesterrente auf eine evtl. später bezogene Grundsicherung angerechnet. ABER überlege, wer weiß in jungen Jahren, ob er wirklich in die Grundsicherung fällt? Wer weiß, ob es diese Grundsicherung auch immer künftig geben wird (grade auch für Personen die absichtlich nicht vorsorgen, damit der Steuerzahler löhnen kann). Außerdem plant man mit der Lebensleistungsrente von der Frau von der Leyen (wenn sie denn kommt), daß die Riesterrente künftig nicht mehr angerechnet werden soll.

Antwort
von Primus,

Eigentlich sollte die private Vorsorge ja dazu führen, dass man ohne staatliche Unterstützung auskommt.

Ist das aber nicht der Fall, wird die Riesterrente als Einkommen voll angerechnet.

Antwort
von Kevin1905,
  • Riester-Rente
  • Rürup-Rente
  • betriebliche Altersvorsorge
  • private Rente
  • gesetzliche Rente.

Diese alle sind in der Leistungsphase Einkommen. Jede Art von Einkommen wird auf die Grundsicherung angerechnet.

Antwort
von petra66,

Soweit mir bekannt ist schon, hab dazu folgendes gefunden,

http://www.test.de/Riester-Rente-Nicht-verunsichern-lassen-1646170-2646170/

Antwort
von Underfrange,

Nach heutiger Gesetzgebung wird die Riesterrente angerechnet. Aber, das Problem soll erkannt sein und in Zukunft abgeschafft werden, damit die Bürger die vorsorgen den Vorteil beibehalten. Ich weiß nicht wann die Entscheidung fallen soll, aber die Bundesregierung ist genau mit dieser Thematik beschäftigt. (Dauert aber sicher...die meisten unserer Abgeordneten sind verbeamtet). Das wäre dann auch völlig richtig.

Aktueller Stand ist der, dass alle die vorsorgen durch die Anrechnung schlechter gestellt werden.

Es wäre aber auch ein fataler Fehler dies zum Anlass zu nehmen jetzt keine Vorsorge zu betreiben. Denn die verlorene Zeit ist NIEMALS wieder aufzuholen.

Die Form der Vorsorge ist ein anderes Thema: Da empfehle ich einen vernünftigen Mix aus Sicherheit und Rendite zu wählen. Beratungen gibt's gegen ein Honorar beim Versicherungsberater oder ohne Honorar beim Versicherungsmakler.

Beide beraten (Sollzustand) unabhängig und im Kundeninteresse ohne dass eine Gesellschaft oder Bank im Nacken sitzt und Zahlenvorgaben macht. Außerdem haftet der Berater auch für seine Arbeit und ist verantwortlich für sein Handeln.

Wer heute Förderungen durch Zulagen oder Steuermittel abschöpfen kann sollte das auch im Rahmen seiner Möglichkeiten tun.

Kommentar von LittleArrow ,

Der erste Teil der Antwort ist okay, bis zu dieser Stelle:

Förderungen durch Zulagen oder Steuermittel abschöpfen kann sollte das ... tun.

Dies klingt erstens, als ob man darüber die späteren Konsequenzen bei Einkommensteuer und Krankenversicherungspflicht völlig vernachlässigten könnte und sollte. Aus meiner Sicht wäre Deine uneingeschränkte Empfehlung eher ein schlechter Rat, von dem zweitens vorallem die profitieren, die an den abgeschlossenen Verträgen anfangs ihre Provisionen und Honorare verdienen oder gar abgreifen können!

Kommentar von Underfrange ,

Du überließt den wichtigsten Teil meines Kommentars. Holt euch eine Beratung...

Weder habe ich hier den Weg der Vorsorge empfohlen noch habe ich ein Produkt empfohlen sondern grundsätzlich, dass Fördermittel genutzt werden sollten.

Das kann durchaus auch z.B. eine Vorsorge aus Stein sein die heute durch den Mieter und das Finanzamt abbezahlt wird und später im Rentenalter eine stabile Einnahmequelle darstellt. Vielleicht habe ich mich da nicht klar genug ausgedrückt.

Lasst euch beraten und findet heraus was und welcher Weg für euch der Richtige ist. Im Internet findet ihr keine Lösung die auch auf euch passt. Da könnt ihr nur Meinungen einholen....zum Teil Fachwissen, teils aber auch nur Unfug.

Antwort
von billy,

Ja wird angerechnet.

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