Frage von Fanni, 64

Wenn man etwas (Zwangs)ersteigert hat, und nunmehr im Grundbuch eingetragen wurde, kann man dann noch irgendwie sein Eigentum wieder verlieren. Wenn ja, wie?

Ich habe bei einer Zwangsversteigerung eine Immobilie inkl Grundstück erworben. Nun will der ehemalige Eigentümer mir die Schlüssel nicht übergeben, da er meint, dass sein Anwalt dagegen geklagt hat, und das ganze gar nicht mir gehören wird, sondern dass es weiterhin bei ihm verbleibt.

Habe mich mal ein wenig schlau gemacht, und bisher so aus dem Internet heraus gelesen, dass der ehemalige Eigentümer eigentlich nur noch Verfahrensfehler einklagen könnte, welche eigentlich nicht gemacht wurden... Sonst hat er eigentlich keine Rechtsgrundlage da an mein Eigentum zu kommen, oder?

Hoffe irgendwer kennt sich mit sowas aus. Zumal ihm noch ein Nachbarhaus gehört, will ich eigentlich keinen Streit mit ihm da wird höchstwahrscheinlich noch lange Nachbarn bleiben werden...

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Antwort
von Franzl0503, 51

Fanni:

Durch den Zuschlag wird der Ersteher Eigentümer des Grundstücks, sofern nicht im Beschwerdeweg der Beschlusss rechtskräftig aufgehoben wird (§ 90 ZVG).

Es kommt hinzu, dass nach deiner Schilderung du bereits im Grundbuch als neuer Eigentümer eingetragen bist und auch die Grunderwerbssteruer bezahlt hast.

Könnt ihr euch nicht einigen, kannst du einen Austausch der Schlösser vornehmen.

Lass dich von deinem Anwalt beraten.

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