Frage von wunschmama,

Weniger Arbeitslose durch Zusammenarbeit der Arbeitsämter der EU-sinnvoll?

Der EU-Arbeitskommissar Laszlo Andor schlug vor, die Arbeitsämter in Europa sollen stark zusammen arbeiten. Ist das sinnvoll-muß man dann womöglich als Arbeitsloser Umzug innerh. EU in Kauf nehmen um Leistungen zu erhalten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gammoncrack,
meine Ansicht:

Ich finde die Idee schon gut.

Es geht ja vorrangig bei diesem Vorschlag nicht darum, jemandem der sich weigert in Spanien zu arbeiten, hier in Deutschland Sozialleistungen zu streichen, wenn er dem Arbeitsangebot nicht nachkommt. Die Idee wäre ja viel zu einfach gestrickt. Lass mal Deine Kinder und die Ehefrau hier in Deutschland und pflege in Spanien mal Vorgärten von Reichen. Davon kann ich bei dem Vorchlag überhaupt nichts finden.

Es geht ja darum, dass jemand, der gerne arbeiten möchte und in seinem Heimatland keinen Job, aber in einem anderen EU-Land einen vernünftig bezahlten Job bekommen kann, ihm dieses Angebot zukommen zu lassen.

Antwort
von Rat2010,
Idee ist klasse weil:

Es ist nur zu naheliegend, dass in absehbarer Zeit einige Länder der EU immer noch eine Menge Arbeitslose haben, während andere Fachkräftemangel ebenso stark beschäftigt.

Ich kenne eine einzige Arbeitslose, Mutter von drei, zum Teil kleinen Kindern, die nicht wirklich arbeiten will. Für die gäbe es auch in D jede Menge Arbeit. Da ändert sich nichts.

Antwort
von Zitterbacke,
Idee ist klasse weil:

Wie sonst kommt ein Arbeitsloser nach Spanien als zur Mandarinenernte. ;-)))

Antwort
von freelance,
meine Ansicht:

schöne Idee, aber jeder, der schon mal zu sehen bekam, wie einfach es doch ist, als Ausländer hier Fuss zu fassen, der wird sagen: ja, aber!

Auch durch die Zusammenarbeit wird das Problem der Harmonisierung der Abschlüsse nicht vereinfacht. Die deutschen Bürokraten wollen schon sehr genau sehen, was denn ein ausländ. Abschluss wert ist. Und das dauert.

Nicht nur in D gibt es Hürden, wenn man hier Fuss fassen will.

Ich denke, es würde genügen, in jedem Land eine Ansprechstelle zu schaffen für Ausländer. Oder eine Dachorganisation.

Eine Zusammenarbeit im Tagesgeschäft wird m.E. nicht funktionieren.

Und deine Befürchtung sehe ich gar nicht. Wo hat es so wenig Arbeitslose wie hier in D? Wer sollte dich da wegschicken? Die, die wegwollen, tun es. Und die können dann auch die Sprache im Ausland. Oder haben die Qualifikation, international aufgestellt zu sein.

Antwort
von Juliana1286,
meine Ansicht:

Ich würde das auch differenziert sehen. Natürlich wäre es schlimm, falls durch diese Kooperation Menschen in ein Land müssten, in das sie gar nicht wollen, deren Sprache sie nicht einmal verstehen. Ich für meinen Teil, wäre schon nicht mal bereit in bestimmte Regionen Deutschlands zu ziehen. Andrerseits würde eine Zusammenarbeit der Arbeitsämter sicherstellen, dass offene Positionen für alle Interessierten innerhalb Europas zur Verfügung stehen und abrufbar sind. Und nur in diesem Fall wäre es eine gute Idee, um Menschen, die in einem anderen EU-Land Arbeit suchen, die Recherche zu erleichtern. Oder auch um jemanden zu zeigen: "Guck mal! Hier oder da ist eine Stelle in deiner Branche frei, hättest du Interesse?"

Antwort
von robinek,

Noch mehr entstehende Kanäle die gefüllt werden müssen bis es "einen" Betroffenen trifft. Wie soll das in einem Apparat, welcher jetzt schon nicht funktioniert, denn klappen?

Antwort
von Privatier59,
nonsens, weil:

Mal wieder ein schönes Beispiel dafür, wieso wir die EU NICHT brauchen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten