Frage von Nasduck, 399

Welches ist das sicherste Zahlungsmittel für Kleinanzeigenportale?

Welches Zahlungsmittel ist wirklich sicher beim Einkauf auf einem Kleinanzeigenportal?

Antwort
von Primus, 390

Die beste Lösung wäre wohl PayPal, wenn man nicht Ware gegen bares übergeben kann.

Nur der Absender der Zahlung braucht erst einmal ein PayPal Konto. Er kann dann Zahlungen willkürlich an irgend eine email-Adresse senden.

Hat der Empfänger irgendeiner E-Mail-Adresse kein PayPal-Konto, so wird er von PayPal per E-Mail benachrichtigt, dass unter dieser E-Mail-Adresse eine Zahlung eingegangen ist. Damit er jedoch über den gesendeten Betrag verfügen kann, muss der Empfänger der Zahlung entweder bei PayPal registriert sein oder sich als neues Mitglied registrieren.

Antwort
von Mikkey, 359

Als Käufer:

Lastschrift vor Bargeld

Als Verkäufer

  • Vorkasse vor Bargeld

Paypal sehe ich in beiden Fällen ganz weit hinten. Für sicher hält das nur jemand, der noch nie Probleme beim Fern-Geschäft hatte. Ich brauche keine US-Firma, die sich im Streitfall zum Richter erklärt.

Kommentar von gammoncrack ,

Da ist sicherlich viel dran:

http://www.falle-internet.de/de/html/pr_ppobl.php

Im Zuge der gescheiterten Einführung von PayPal als Zwangsmaßname für alle Verkäufer in Australien hatte eBay schon einmal das Sicherheitsargument bemüht. Die australische Wettbewerbsbehörde »Australian Competition and Consumer Commission (ACCC)« verlangte damals solide Zahlen. eBay erklärte, dass die Betrugsquote bei PayPal-Zahlungen „nur“ 0,3% betrage. Dem gegenüber steht allerdings laut »Australian Payments Clearing Association (APCA)« ein Wert von 0.0167% für Zahlungen mit Kreditkarten. Das Betrugsrisiko mit PayPal ist gegenüber anderen im Online-Handel gängigen Zahlungsmethoden fast 18 Mal so hoch. Die APCA kam in ihrer Stellungnahme folgerichtig zu dem Schluss: »APCA also notes that PayPal’s buyer protection is not reducing fraud but instead is reallocating the cost of fraud from buyers to sellers.« – »Die APCA merkt außerdem an, dass der PayPal-Käuferschutz Betrug nicht verringert, stattdessen aber die Kosten von Betrug von den Käufern auf die Verkäufer umlegt.

Antwort
von imager761, 354

Kauf auf Rechnung, Barzahlung bei Abholung oder Lastschrift. Dummerweise bestimmt der Verkäufer die Zahlungsbedingungen und darauf lassen sich die wenigsten ein.

G imager761

Antwort
von vivaGreece, 328

sicher nach welchen Kriterien?

  • geht es rein um technische Sicherheit?
  • geht es darum, dass man sein Geld zurückbekommt, wenn man die Ware nicht will und zurückschickt?
  • geht es um Betrug?

Aus welcher Sicht: Käufer oder Verkäufer?

Je nach Grund kann man unterschiedliche Stufen sehen. PayPal sollte in den meisten Fällen eine gute Lösung sein. Man könnte auch Lieferung per Nachnahme machen, sich die Ware sofort ansehen und dann zurückgeben oder eben annehmen.

Lässt sich der Verkäufer auf Zahlung bei Gefallen ein, dann wäre das eine Variante. Aber auch hier liegen Unsicherheiten, die man leicht erkennen kann.

Antwort
von Kevin1905, 283

Spezielle eingehend auf

ebay Kleinanzeigen

ist dies die Barzahlung bei persönlicher Übergabe. So und nicht anders.

Antwort
von Privatier59, 281

Barzahlung Zug-um-Zug gegen Warenübergabe. Da gibt man keinerlei Daten raus und weiß auch, dass die Ware ankommt. Dummerweise wohnen manche Anbieter aber nicht nebenan. Da wäre Lastschrift das zweitsicherste Verfahen. Darauf lassen sich Privatleute -nur die bieten Ware in solchen Portalen üblichweise an- aber nicht ein, ebenso wenig auf EC- oder Kreditkartenzahlung. Wenn das Gegenüber ein PayPal-Konto hat, wäre das auch noch einigermaßen sicher. Wenn das auch nicht geht, bleibt die Überweisung. Tja, wenn der Verkäufer Vorkasse will, muß man beten, nicht an einen Ganoven geraten zu sein.

Kommentar von Mikkey ,

Darauf lassen sich Privatleute -...- aber nicht ein,

Das ist mnur eine Seite des Problems, spätestens mit der Sepa-Einführung ist das für Privatleute weitgehend unmöglich geworden.

Antwort
von qtbasket, 265

Paypal ist sicherlich zu empfehlen.

Das Problem ist das Portal selbst.In den AGBs steht zumeist, dass sie nur die Plattform bieten und nur vermittelnd tätig werden....

Antwort
von althaus, 259

Bares gegen Ware. Was anderes ist töricht!

Kommentar von gammoncrack ,

Manchmal schwierig, wenn ich in Berlin wohne und mir eine Tupperdose in München kaufen will...

Kommentar von althaus ,

Kleinanzeigenpartale sind dazu da um Käufer und Verkäufer am selben Ort zu bedienen.

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