Frage von Hessen27, 5

Welcher Ratgeber hilft einer Privatperson (getrennt lebend) bei Steuerschulden

Einkommenssteuer wurde div. Gründe zu spät abgegeben. Mahn- und Säumniszuschläge folgten nach der Abgabe rückwirkend. Das Finanzamt will -trotz Rückzahlungsvorschlägen-, weil zu niedriges Ratenangebot seitens der Privatperson eine Lohnpfändung durchführen. Das bedeutet die Kündigung in der Probezeit. Die Kündigung der Wohnung, etc. würde anstehen. Wer kann hier beratend helfen ?

Antwort
von Eilenburger, 4

Versuch noch mal mit dem zuständigen Sachbearbeiter zu reden. Finde heraus welche Raten angemessen wären, um der Lohnpfändung zu entgehen.

Du musst die Situation erklären, am besten persönlich. Es ist keinem geholfen wenn dein Lohn gepfändet wird und du so deinen Job verlierst und somit die Schulden nicht zurück zahlen kannst!

Kommentar von Hessen27 ,

Hallo,

erst mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Leider bringen sie nicht wirklich weiter, weil beim Finanzamt bereits persönlich vorgesprochen wurde und die Rate aufgrund der privaten Situation (Trennung) nicht zu finanzieren ist (rund 700 Euro pro Monat). Dem Finanzbeamten/Sachbearbeiter ist das ziemlich wurscht, um es mal im O Ton auszudrücken. Er zieht sein Ding durch. Der Steuerberater - das wurde bereits richtig festgestellt- kosten a) nur weiteres Geld und b) sehe ich hier auch nicht, dass er noch helfen kann. Ich dachte zuerst an eine Schuldnerberatungsstelle... oder ähnliches... die zumindest die weitere Vorgehensweise für das Finanzamtes bzw. des Sachbearbeiters zunächst mal in Schach halten. Mit dem Kollegen des Finanzamtes ist nicht zu sprechen. Ich sehe es auch so... kann eine Sachbearbeiter des Finanzamtes die Kündigung eines Arbeitsplatzes letztendlich bewusst herbeiführen ? Rückzahlungsvorschläge mit einer niedrigeren Rate sind machbar.

Antwort
von Niklaus, 3

Geh einfach zum Finanzamt und erkläre denen deine Problem. Das ist besser als zehn Briefe oder E-Mails.

Antwort
von billy, 3

Ein Steuerberater könnte helfen.

Antwort
von EnnoBecker, 4

Stundungsantrag stellen - aber möglichst mit Hilfe eines Steuerberaters.

Ohne Steuerberater wird das nichts. Außerdem hat der Steuerberater auch gleich Zugriff auf die notwendigen Formulare.

Kommentar von Privatier59 ,

Sehr richtig! In der Vollstreckungsstelle lungern nämlich solche Typen rum:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a7/Frankenstein%27s_monster_%28B...

Kommentar von vulkanismus ,

Du kennst sie also? Ab in den Schuldturm.

Antwort
von Privatier59, 4
Wer kann hier beratend helfen ?

Ich gebe Dir mal zwei Vorschläge zur Auswahl:

Ein Frisör

oder

ein Steuerberater.

Was meinst Du wohl, wer mehr von Steuern und Verhandlungen mit dem Finanzamt versteht?

Kommentar von vulkanismus ,

Ein Steuerberater berät in steuerlicher Hinsicht. Bei Schulden kann er meist nicht mehr helfen (und kostet auch noch). Die einzig wahre Hilfe verspricht die persönliche Vorsprache.

Kommentar von EnnoBecker ,

Na doch.

Zunächst mal kann versucht werden, die Steuerlast selbst loszuwerden. Man muss ja nicht alles hinnehmen, was das Finanzamt einem so vorsetzt.

Sodann ist ein Stundungsantrag ohne Steuerberater zu fast 100%iger Sicherheit zum Scheitern verurteilt - ein Steuerberater kriegt wenigstens die Hälfte der Fälle durch.

Kommentar von vulkanismus ,

Fast 100 Prozent dieser Fälle sind rechtskräftig.

Für einen Stundungsantrag ist es (fast) zu spät, wenn die Vollstreckung läuft. Da hilft nur noch die Vereinbarung mit dem Bearbeiter.

Kommentar von EnnoBecker ,

"zu spät" ist dann meistens auch zu spät für eine Rettungsberatung. Schlimmer noch ist gar keine Beratung.

Antwort
von Helga88, 2

Leider nur ein neuer Steuerberater

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