Frage von florence, 3

Welcher Gasanbieter ist zu empfehlen, wenn man Pakettarif abschließen will?

Da wir unseren Verbrauch gut abschätzen können, überlege ich, einen Pakettarif vom Gasanbieter in Anspruch zu nehmen. Wie hoch schätzt Ihr die Einsparung pro Jahr ein, wenn man sich dafür entscheidet, eine fixe Menge Gas abzunehmen, welche Anbieter haben hierzu gute Angebote?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ela42, 2

Bei einem Pakettarif trägst du in der Regel ein ziemlich hohes Risiko, wenn du deinen Verbrauch nicht kennst. Für Vergleiche eignen sich die Verbraucherportale gut, abschließen solltest du aber über die Homepage des Anbieters, da können bei der Datenübermittlung weniger Pannen passieren. Alle Anbieter haben auch eine Hotline, an der du dich beraten lassen kannst. Achte auf Preisfixierung und monatliche Abschläge, ausser Tarifen mit Neukundenbonus bieten die meisten Anbieter auch Regeltarife an, die sind meistens im Grund- und Arbeitspreis günstiger. Solltest du ein Sonderkündigungsrecht bei deinem jetztigen Anbieter haben, mußt du selbst kündigen, das darf ein neuer Anbieter nicht. Dauer für den Wechsel ca. 4 - 6 Wochen. Einsparen lässt sich durch einen Wechsel einiges, aber wieviel hängt von Wohnort, tagesaktuellen Tarifen und Tarifart ab. Probiers mal mit einem Energierechner auf einer Anbieterhomepage

Antwort
von Primus, 2

Unter check24 oder Verivox sind die Anbieter in allen Variationen vertreten und Du kannst vergleichen bis der Arzt kommt ;-)

Antwort
von Privatier59, 1

Ich schätze was ganz anderes: Dass man mit solchen Tarifen mächtig draufzahlt. Der Gasverbrauch ist witterungsabhängig und unterliegt gewaltigen Schwankungen. Da sollte schon interessieren, wie viel dann das zusätzlich abzunehmende Gas kostet. Ich würde mich an Deiner Stelle lieber nach Verträgen mit langer Preisgarantie umsehen. Ich bin damit in den letzten Jahren angesichts der stark steigenden Energiekosten jedenfalls gut gefahren.

Kommentar von RatsucherZYX ,

...........aber, wenn er nicht schwankt und der Fragesteller kann ihn einigermaßen sicher abschätzen, weil er z.B. zwischen Januar und März regelmäßig in Spanien ist, dann kann er sicherlich 25% sparen. Damit fahre ich sehr gut (ohne Spanien, das war nur 1 Beispiel). Ich wohne in der mildesten Wetterzone Deutschlands und nahe am Rhein. Winter und Kälte kennt man hier kaum und der Verbrauch glättet sich im Winterhalbjahr ganz gut.

Aber, jeder soll mit seinem Geld machen, was er möchte, dann weiß er wenigstens, wo es geblieben ist. Damit fahre ich auch gut! :-)

Kommentar von Privatier59 ,

Ich wohne in der mildesten Wetterzone Deutschlands und nahe am Rhein.

Genau so läßt sich mein Wohnort auch definieren. Schnee kannten wir früher fast nur vom Hörensagen. In den letzten Jahren ist hier aber wettermäßig nichts mehr normal und das drückt sich extremst in der Höhe der Heizkosten aus. Daher möchte ich meine Zweifel an der Abschätzbarkeit anmelden.

Kommentar von RatsucherZYX ,

@Privatier59

Stimmt, die Abschätzung ist wirklich mit Risiken verbunden. Ich kann inzwischen über mehrere Jahre **taggenau ** meine Verbräuche nachvollziehen und vergleichen und das bei unterschiedlichen Preisgestaltungen, wie Paket oder nur auf cbm / bzw. kWh-Verbrauch, Danach rechnet sich das Paket auf niedrigem Verbrauchsniveau und dem Risikozuschlag für den teureren Mehrverbrauch (/wenn er denn eintritt) in Höhe von ca. 20% mehr, durchaus noch, weil der Nachlass für das Paket ca. 25% beträgt und zusätzlich der Grundpreis entfällt. Ich will niemanden zu Paketen überreden nur auf Möglichkeiten hinweisen, die zu Kostenreduzierungen führen, wenn man sie anwendet. Wenn die Verbrauchszahlen künftig permanent von den Versorgern erfasst und zur Verfügung gestellt werden können, Modelle dazu bestehen bereits, dann wird sich die von mir bereits angewandte Methode für viele Verbraucher auszahlen.

Ich wundere mich übrigens jeden Tag, wie ängstlich, gutgläubig und auch träge viele Verbraucher sind. Beim Pfund / kg Äpfel wird aber genau verfolgt,ob ALDI nicht doch 20 € Cent günstiger ist. So viele Äpfel kann man gar nicht essen, wie man bei der Energie noch einsparen kann, auch ohne teuren Umbau des Hauses.

Es ist deshalb sehr gut, dass wir uns hier so informativ austauschen können.

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