Frage von randfichte,

Welche Versicherungen sollten bei Umzug ins Altersheim überprüft werden?

Meine Großtante wird demnächst freiwillig in ein Altersheim umziehen. Sie wird dort nur noch ein Zimmer mit einer kleinen Küche und einem Bad bewohnen und sich daher von einigen Einrichtungsgegenständen trennen müssen.

Ich denke, dass das dazu führt, dass man zumindest ihre Hausratversicherung entsprechend anpassen sollte. Welche anderen Versicherungen sollte sie darüber hinaus vielleicht noch zusätzlich überprüfen? Da das Heim sehr teuer ist, wäre es nicht verkehrt, wenn sie so einige Euros einsparen könnte.

Vielen Dank im Voraus für hilfreiche Antworten.

Antwort von billy,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Alle Versicherungen ausser die Privathaftpflicht gehören bei einem Umzug in ein Alters- oder Pflegeheim auf den Prüfstand.

Antwort von finanzmakler,

Hausrat anpassen bis kündigen,

Haftpflicht braucht Sie kein eigenen Vertrag, wenn Sie Kinder hat und die einen guten Tarif haben , dann sind alleinstehende Elternteile im Heim mit in der Haftpflicht der Kinder eingeschlossen. Das ist günstiger wie 2 Verträge und besser weil dies nur TOP Tarife anbieten einen solchen Einschluss.
Wichtig geht aber nur bei Eltern nicht bei Großtanten. Ansonsten Seniorentarife beachten falls bisher noch nicht gesehen, die haben meist gleiche oder bessere Leistungen und sind bis zu 30% preiswerter.

Antwort von detlef32,

Alle Versicherungen gehören bei einem Wechsel der Lebensverhältnisse auf den Prüfstand.

z.B. wegen Überprüfung der Versicherungsbedingungen und Leistungen.

Bei der Haftpflicht ob auch Forderungsausfall, Demenz und Versicherung von fremden Schlüssel eingeschlossen ist und für andere Dinge die nicht mehr infrage kommen keine Prämie bezahlt wird.

Bei der Hausrat ob die wirklich wichtigen Dinge wie Schmuck und andere Wertgegenstände abgesichert sind. Auch im Altenheim wird gestohlen also Versicherungsbedingungen prüfen.

Bei der Unfallversicherung welche Leistungen wirklich zur Auszahlung kommen würden. Z.B. kann die Absicherung von Krankenhaustagegeld weiterhin wichtig sein. Aber zahlt de Versicherung wirklich wenn der Unfall eintritt? Wann würde sich der Versicherer rausreden können aufgrund von Alter, Krankheit usw.

Beliebt ist für alte Damen auch eine Sterbeversicherung. Die ist meist ungünstig und nur Geldverschwendung. Falls noch Kapital da ist könnte die Bezahlung der Basisbegräbniskosten jetzt schon an den Bestatter eine Alternative sein die auch das Geld im Pflegefall schützt.

Altenheim bedeutet ja nicht im Bett liegen. Also welche Aktivitäten werden für die nächsten Jahre geplant, vielleicht Reisen oder Ausflüge, evtl. Hobby auch hier sollte die Versicherungslandschaft passen.

Antwort von Bavarianer,

Eine Krankenversicherung besteht ohnehin. Dann ist eine Haftpflichtversicherung sinnvoll, die auch im Falle von Demenz greift (aus dem Text kann ich leider nicht erschließen, ob das notwendig ist, wollte aber darauf hinweisen).

Zudem kann man über eine Unfallversicherung nachdenken, fall die Großtante stürzen und sich verletzen sollte.

Die Hausratversicherung würde ich kündigen.

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