Frage von Nadaya,

Welche Steuerklasse für den dritten Job?

Hallo,

ich bin Studentin und arbeite zum einen auf Steuerklasse 1 ( 40 std. / Monat) für ca. 430 Brutto. Dazu kommt eine Kurzfristige Beschäftigung ( 50 Tage pro Jahr) bei der ich auf Steuerklasse 6 arbeite. Also bei der ersten Beschäftigung keine weiteren Abzüge, abgesehen von der Rentenversiherung. Nun habe ich diesen einen Monat, Mai, noch eine Beschäftigung bei der ich 100 Euro verdiene. Auf welcher Steuerklasse muss ich da nun arbeiten? ich möchte bloß keine Probleme mit dem Finanzamt bekommen, verstehe das ganze aber nur begrenzt..

Ich danke herzlichst für hilfreiche Antworten! LG Nadja

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Antwort
von Rat2010,

Du kannst zum einen beliebig viele Lohnsteuerkarten mit Klasse 6 haben. Vielleicht bietet es sich aber mehr an, wenn du für die einmaligen 100 € (ist es wirklich eine Beschäftigung oder mehr ein Job?) eine einfache Rechnung ausstellst. Das hört sich für mich mehr in Richtung § 22 Abs. 3 EStG an. Vielleicht ist es ja so was

http://www.gesetze-ganz-einfach.de/estg/estg22_3.htm

Wenn du konkreter wirst, kann man auch konkreter werden.

Kommentar von Nadaya ,

Danke, das hilft mir schon mal weiter! Also ich helfe im Restaurant aus und verdiene dort etwa 100 Euro . Da ich dort Stundenweise bezahlt werde ist es wohl eher eine Beschäftigung?!

LG

Kommentar von Rat2010 ,

Wenn du (überschlägig) insgesamt nicht über den Grundfreibetrag kommst (und die Kosten des Studiums kann man auch als Sonderausgaben geltend machen) ist eine 6er Lohnsteuerkarte in dem Fall vielleicht der geeignetste Weg.

Wichtig ist, dass du dir die einbehaltene Lohnsteuer auch zurückholst!

Kommentar von Fragfreund ,

Ihr immer mit euren "Lohnsteuerkarten" !

Oder gehts nicht um Deutschland ?

Kommentar von Rat2010 ,

Meine Zeit in der Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung ist 16 Jahre her.

Ich danke jedenfalls für den Hinweis und ersetze "Lohnsteuerkarte" durch "Steuerklasse".

Kommentar von Nadaya ,

vielen, lieben dank!

Antwort
von FREDL2,

Deine 3. Beschäftigung kann der Arbeitgeber als tatsächliche kurzfristige Beschäftigung abrechnen. Kurzfristige Beschäftigung nennt man steuerlich nur pauschal mit 25% zu versteuernde Arbeitsverhältnisse. Dafür ist keine Lohnsteuerklasse nötig.

Voraussetzungen: die Beschäftigung muss bei diesem Arbeitgeber gelegentlich, nicht regelmäßig wiederkehrend sein. Die Dauer darf max. 18 zusammenhängende Arbeitstage sein und der Arbeitslohn während der Beschäftigungsdauer 62,- Euro/Tag im Schnitt nicht übersteigen oder die Beschäftigung wurde zu einem unvorhersehbaren Zeitpunkt sofort erforderlich.

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