Frage von hello84, 332

Welche Nebenkostenarten zählt man zum "HAUSGELD"?

Welche Positionen im Wirtschaftsplan zählen zum Hausgeld? Auf dem Wirtschaftsplan sind ja verschiedenste Nebenkosten aufgeführt, wie Instandhaltungsrücklage, Verwaltervergütung, Porto, Heizkosten, Versicherung etc. . Wird nun der Gesamtbetrag als Hausgeld bezeichnet, der monatlich anfällt? Oder nur der Anteil, der nicht umlagefähig ist?

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von MadRampage, 316

Das Hausgeld beinhaltet in der Regel alle Kosten die gemeinschaftlich (von der gesamten Wohnungseigentümergemeinschaft) zu tragen sind. Es ist monatlich als Vorschuss zu zahlen und es wird jährlich abgerechnet. Bei modernen Häusers sind das in der Regel:

  • die "normalen" Nebenkosten wie bei einer Mietwohnung (außer Grundsteuer)
  • plus (nicht umlegbare) Verwaltungskosten
  • plus (nicht umlegbare) Instanthaltungsrücklage
  • plus (soweit beschlossen) Sonderumlagen

nicht eingeschlossen sind eigene Verträge bzw. Kosten wie:

  • eigener Stromvertrag
  • Grundsteuer
  • ggf. Müll wenn dies nicht durch die gemeinschaft geregelt/organisiert wird bzw. von der Stadt vorgeschrieben

und bei älteren Häusern kann auch noch mehr individuell (und nicht über die gemeinschaft) geregelt sein

  • ggf. Warmwasser, falls mit Boilern dies in der Wohnung erwärmt wird
  • ggf Heizkosten, falls Nachtspeicheröfen zum einsatz kommen
Antwort
von patrasto, 250

Hallo,.... ersteinmal muss man, wissen was ist Hausgeld überhaupt?? Als Hausgeld wird bezeichnet und wird bezahlt vom Eigentümer der seine eigene Eigentumswohnung bewohnt. Wird die Wohnung vermietet, darf nicht das gesamte Hausgeld auf den Mieter umgelegt werden, sondern das nennt man dann Betriebskosten die der Mieter zu tragen hat. In diesen Betriebskosten dürfen dann nicht alle Kosten des persönlichen Eigentums des Eigentümers/Vermieters vorhandensein - wie Rücklagen, Verwalterkosten, Reparaturkosten am Gesamteigentum, Kontoführung etc. Diese Kosten müssen aus dem Hausgeld herausgerechnet werden und bleiben die persönlichen Kosten des Eigentümers die er, wie schon gesagt- nicht auf den Mieter abwälzen kann. Im eigentlichen Wirschaftsplan des Gesamteigentums- sagen wir mal ein Wohnhaus mit 12 Eigentumswohnungen- findet man die Gesamtkosten dieser Wohnanlage bzw. die Berechnung/Abrechnung auf jede einzelne Wohnung.

Antwort
von petja, 216

Hausgeld deckt die Kosten für: - Kosten für Müllabfuhr - Treppenhausreinigung - Hausmeister - Hausverwaltung - Gebäudeversicherungen - Instandhaltungsrücklagen

Die Umlage erfolgt nach Anzahl der Quadratmeter!

Antwort
von anitari, 199

Zum Hausgeld zählt alles was unter § 1 und 2 der Betriebskostenverordnung steht.

Sprich umlagefähige und nicht umlagefähige.

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