Frage von schlumpfi2, 3

Welche Möglichkeiten habe ich um kostengünstig zu riestern?

Ich möchte gerne die staatliche Riesterförderung mitnehmen. Bin jetzt 26 Jahre alt und kümmer mich da ich jetzt fertig bin mit lernen etc und eine Festanstellung habe und endlich ein gutes Geld verdiene um meine Finanzen.

Bezüglich Riester frage ich mich nun, was ist die kostengünstigste Variante? Ich möchte ungerne einen teuren Vertrag an der Backe kleben haben. Neben dem Kostenpunkt sollte natürlich auch am Ende die Rendite stimmen.

Welche Möglichkeiten habe ich?

Antwort
von Hanseat, 3

Die Kosten als primäres Entscheidungskriterium zu nutzen, halte ich für falsch. Also, erst mal siehe "Niklaus", was Altersvorsorge generell angeht, nicht das Pferd von hinten aufzäumen. Dann, was heisst denn, die Rendite soll "stimmen" ? Also, Riester gibt es, wie in den anderen Schichten und Kategorien auch, in vielen Formen. Alle haben verschiedenen Merkmale und Vor- sowie Nachteile. Wenn da eine entscheidung gefallen ist, dann kann man die verschiedenen Produkte vergleichen, auch natürlich an Hand der Kosten.

Grundsätzlich haben ein Banksparplan und ein annuitätisches Darlehen die geringsten Kosten. aber nur weil andere Produkte höherer Kosten haben (Fondssparpläne, Versicherungen), sind diese nicht unbedingt schlechter. Auch innerhalb einer Produktkategorie (z.B. Fondssparplan) ist nicht unbedingt das kostengünstigste das beste.

Antwort
von Niklaus, 2
  1. Du fängst das falsch an. Wenn du Kosten sparen willst, solltest du gar nichts abschließen. Da hast du Null Kosten.
  2. Das zweite Falsche an deinem Ansatz ist die Auswahl einer Riesterrente ohne zu wissen, ob sie für dich überhaupt geeignet ist.

Woher weißt du das Riestern die optimale Altersvorsorge für dich ist?

Die wirklich wichtige Frage zur Altersvorsorge sollte lauten: „Welche Altersvorsorge ist für mich optimal“? Die Altersvorsorge ist seit 2005 in 3 Schichten aufgeteilt. Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente). Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente. Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Renten- bzw. Kapitallebensversicherungen und Aktienfondssparpläne etc. Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Jede Form der Altersversorgung hat unterschiedlich hohe Aufwendungen zum Ansparen einer gleichen Nettorente. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Denn es ist ein großer Unterschied, ob man von der ausgezahlten Rente noch Steuern und ggf. Krankenversicherung zahlen muss oder nicht.

Antwort
von billy, 1

Die kostengünstigste Variante (Höhe der Beiträge) kann der Sparer selbst bestimmen. Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine privat finanzierte Rente, welche die gesetzlichen Rentenzahlungen im Alter ergänzen soll. Obwohl die Riester-Rente in den vergangenen Jahren immer wieder kritisiert wurde, ist sie dennoch lukrativer als vergleichbare Sparprodukte zur Altersvorsorge. Das hat den Grund, dass sie Sparern verschiedene staatliche Zulagen und Steuervorteile bietet. Generell garantiert die Riester-Rente eine Rendite von mindestens 2,25 Prozent auf den Sparanteil. Auf diese Weise können Verbraucher bereits bei Vertragsabschluss die Höhe ihrer späteren Zusatzrente berechnen. Hier gehts zum Vergleich. http://www.sparviertel.de/riester-rente?3id=51953&y=riester-rente-vergleich&...

Kommentar von mig112 ,

"Die kostengünstigste Variante (Höhe der Beiträge) kann der Sparer selbst bestimmen."

==> Sofern es mind. 4% vom Bruttoeinkommen sind! [....]

Kommentar von billy ,

Die 4 % ist ja klar, das weiß auch jeder der sich mit Riester beschäftigt, weshalb formulierst Du keine eigene Antwort statt eines {....]

Kommentar von Luscinia ,

Leider kann man von überhaupt nichts ausgehen und nichts als "klar" voraussetzen. Wenn ich mich bei meinen Kollegen in der Arbeit und bei Freunden so umhöre, bin ich immer wieder erstaunt, wie wenig diese grundsätzlichen Dinge über Riester etc. eigentlich bekannt sind. Man muss die Leute manchmal auf einem so niedrigen Wissens-Niveau abholen, das man sich kaum vorstellen kann. Dabei bin ich ja auch nicht mal "vom Fach", sondern einfach nur interessiert an diesen Dingen. Letztens habe ich von jemanden (35 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder), zu hören bekommen "Was ist denn ein Freistellungsauftrag?". Da fällt einem nichts mehr ein...

Antwort
von Rat2010, 1

Bei der DWS TopRente kann man sich rabattieren lassen. Du zahlst also nur auf die Einzahlungen einmalig im Schnitt nach Rabatt kaum Abschlusskosten. Dazu kommen dann nur noch 15 € Depotgebühr im Jahr.

Billiger mit wahrscheinlich sehr hoher Rendite riestern geht nicht. Billiger sind nur Banksparpläne, nur ist da die Rendite vernachlässigbar und das ganze Produkt im Gegensatz zur DWS TopRente für einen 26-jährigen nicht geeignet.

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