Frage von Joerg69, 11

Welche Bausparkasse und welche Bank finanziert große Photovoltaikanlagen? ...

...die Finanzierung einer großen Photovoltaikanlage steht an. Für 800.000 Euro (über 400 KW Peak, ein Jahr alt). Wir haben ein Angebot einer Bausparkasse (Hausbank LBS), die es gegen Abtretung der Einspeisevergütung (is ja logisch) macht, die will aber auch noch eine Sicherheit von min 60.000 Euro haben.

Weiß jemand weitere Bausparkassen, die so etwas außerdem noch finanziert, ohne zusätzliche Sicherheiten, außer der Vergütung... Und welchebietet die besten Konditionen? Also günstiger als LBS (Lass Bauen Sein)..

Und wisst ihr auch eine Bank die das macht, mit einem normalen Anuitätendarlehen, oder gegen Tilgungsaussetzung in ein Fondsprodukt?

Vielen Dank im Voraus!!!

Antwort
von LittleArrow, 3

Du könntest bei diesem Finanzierungsvolumen auch sicherlich über diesen Link Banken finden: https://www.compeon.de/so-funktioniert-compeon-fuer-mein-unternehmen

Antwort
von TopJob, 2

Was mich an deiner Frage auf anhieb stutzig macht ist, weshalb jemand eine funktionierende PV-Anlage mit entsprechend garantierter Einspeisevergütung nach nur einem Jahr veräußern will. Also meiner Meinung nach hat sich der jetzige Besitzer komplett verkalkuliert und die Anlage rechnet sich nicht (also finger weg) oder er benötigt wirklich dringend liquide Mittel.

Also erstmal verstehe ich gerade nicht, weshalb du dies scheinbar unbedingt über ein Bausparkasse machen willst. Was sagt denn deine Hausbank direkt? Meines Wissens nach finanzieren diese mit pasender Finanzrechnung PV-Anlagen auch ohne weitere Sicherheit. Vielleicht sollte auch dieser Punkt dich etwas stutzig machen, ob die Anlage sich tatsächlich rechnet.

Ein Darlehen mit Tilgungsaussetzung und Ausschüttung des Ertrags in ein Fondsprodukt halte ich nicht viel. Wer garantiert dir schließlich, dass die Aktien in 20 Jahren (also wenn der Kredit fällig wird) nicht gerade im Keller sind?

Alles in allem frage ich mich im Ernst, ob du tatsächlich hier investieren solltest.

Kommentar von Joerg69 ,

Die Anlage war von Anfang an so verkauft worden, also das Dach vermietet, mit einer Kaufoption nach einem Jahr, die jetzt gezogen wird oder nicht. Da ist gar nichts faul!

Die Hausbank will natürlich über den Bausparer finanzieren, weil sie mehr daran verdient...

Tilgungsaussetzung halt ich für sinnvoll, wegen der Steuer... wie beim Vermieten. In eine Fondspolice? Ich weiß, für viele bedeutet Investment immer Risiko, ich sehe das gelassen. Da ich mir darüber im klaren bin, das es Kursschwankungen gibt und es mir egal ist, ob die Anlage in 15 oder 20 Jahren bezahlt ist. Am liebsten würde ich das Darlehen nie ablösen, so lange die Rendite im Investment auf die vielen Jahre höher ist, als die Zinsen die ich bezahle (und den Steuervorteil nicht vergessen).

Dazu kommt, das die Inflation mir die Schulden zerfrisst. Ev. angespartes Geld in einem Bausparer auch...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community