Frage von Skype,

Welche Auswirkungen hat eine höhere autonome Steuer im Mundell Fleming Modell?

Liege ich mit meiner Überlegung richtig, dass eine höhere autonome Steuer im Mundell Fleming Modell keinen langfristigen Effekt auf das Volkseinkommen hat. Meine Überlegung ist die folgende:

Höhere Steuern vermindern das Volkseinkommen (Multiplikatoreffekt etc) das verminderte Volkseinkommen führt zu einer Reduktion des Zinssatzes. Dieser erhöht Investitionen und damit wieder das Volkseinkommen. Des weiteren sorgt der geringe Zinsatz dafür, dass Investoren Ihr Geld aus dem Land ziehen um im Ausland höhere Zinsen zu erhalten. Dies führt zu einem Überangebot der Inländischen Währung und sorgt dafür, dass diese abwertet und Exporte im Ausland günstiger werden und folglich steigen. Die gesteigerten Netexporte erhöhen wieder das Einkommen (Multiplikatoreffekt) was wiederum zu einem Anstieg des Zinses führt, sodass wir uns wieder in der Ausgangslage befinden. Jedoch mit höhren Exporten und einem geringerem Konsum.

Wenn nur von dem IS-LM Modell die Rede ist, wie sähe es dann aus? Würde der Investitionsanstieg das Volkseinkommen auch wieder auf das alte Nivea bringen?

Antwort
von ottoSch,

Ich teile Deine makroökonomische Annahme, kann Dir aber nur nahe legen, die ausgiebigen Ausarbeitungen dazu im Netz zu lesen. Wenn Du die Begriffe "Steuern, Mundell Fleming Modell" eingibst, findest Du diverse Ausarbeitungen zum Thema!

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