Frage von long10,

Welche Auflagen gibt es beim Verkauf von Goldbarren?

Mal angenommen ich haette mehrere Goldbarren und Muenzen koennte ich diese problemlos bei jeder Bank verkaufen oder sind da Eigentumsnachweise oder aehnliches fuer noetig?

Antwort
von Privatier59,

Schau Dir zunächst einmal die Bestimmungen des Geldwäschegesetzes an:

http://www.goldreporter.de/neues-geldwaschegesetz-was-goldanleger-und-handler-wi...

Darüber hinaus steht es jedem Goldankäufer frei, zu welchen Bedingungen er ankaufsbereit ist. Das was Du Dir womöglich vorstellst, nämlich Dein Gold auf den Tresen legen zu können und dann den Gegenwert in bar zu kassieren, wird es nicht geben.

Kommentar von Fragfreund ,

Das was Du Dir womöglich vorstellst, nämlich Dein Gold auf den Tresen legen zu können und dann den Gegenwert in bar zu kassieren, wird es nicht geben.

Ich stimme dir ja in der Regel bei deinen Kommentaren 100% zu. Aber hier liegst du möglicherweise falsch oder meinst etwas anderes. Gerade bei Goldgeschäften sind Tafelgeschäfte die Normalität.

Kommentar von Privatier59 ,

Es wurde nach dem Usus bei Banken gefragt und da machen sich doch die Angestellten vor Angst ins Hemd, sie könnten einen Bleibarren ankaufen.

Kommentar von Fragfreund ,

Okay, klar, wenns auf die Banken bezogen ist, kein Thema.

Der Begriff "Goldankäufer" in deinem Kommentar hat mich verunsichert. So würde ich den schwitzenden Bankangestellten nicht bezeichnen.

Antwort
von schlaubi,

Ueblicherweise wird beim Verkauf von Gold in einer Bank die Identitaet des Verkaeufers festgestellt, oft erwarten Banken auch, dass man das Gold bei ihnen gekauft hat und dort ein Konto besitzt. Ab einem Betrag von 14.999 Euro besteht eine Registrierungspflicht auf Grund des Geldwaeschegesetzes.

Kommentar von Fragfreund ,

Banken sind meiner Meinung nach mit Edelmetallhandel in der Regel überfordert. Da gibs in der Tat oft so dümmliche Ansinnen: "Ist der Barren auch ääächt ? Haben Sie den denn auch bei uns gekauft, da steht ja garnicht Degussa drauf ".

Oder bei einer popeligen 20 Goldreichsmark: "Lassen Sie die mal hier, die müssen wir erst prüfen und schreiben Ihnen dann den Gegenwert (natürlich zu einem schlechten Preis) irgendwann mal auf ihrem Girokonto gut ".

Das letztere selbst erlebt, als ich noch jung und knackig war. Seitdem kriegen die höchstens von mir noch einen Goldtaler mit Schokoladenfüllung zum jährlichen "Tag des Bankhamsters" geschenkt.

Antwort
von Fragfreund,

Nach meiner Erfahrung bekommst du bei seriösen Goldankäufern mehr als bei Banken.

Ich möchte deine Frage mal so beantworten. Wenn ich Goldbarren und Münzen im Wert von ca. 100.000 Euro zu verkaufen hätten, würde ich bei guten und seriösen Hamburger Goldankäufern dafür ca. 2 Stunde brauchen (verteilt auf 7 Händler und mit einer Kaffeepause zwischendurch). Die Händler würden meine Anschrift notieren und ich würde nie wieder von irgend jemandem etwas hören. Zu einer Bank oder Sparkasse würde ich ganz bestimmt nicht gehen.

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