Frage von Handschuhe2,

Weitere Tipps für die Einkommenssteuererklärung.

Hallo,

der ein oder andere kann sich vielleicht noch an mich und meinen Scherbenhaufen erinern :-)

Inzwischen bin steuerlich informiert, an der neuen Adresse (ohne Strafgebühr) angemeldet, habe mit einem Steuerberater gesprochen und meine Unterlagen beisammen.

In dieser Woche steht für mich der Gang zum Finanzamt an.

Hingehen werde ich alleine, da ich so als "nicht-steuerlich-beraten" gelte. Dies hat mir ein Steuerberater empfohlen, da so Fehler in der Angabe von Ausgaben, etc nicht als Vorsatz gelten. Gleiches gilt beim unaufgeforderten Erscheinen auch für die Versäumnisse der Vergangenheit. Auf seinen Rat werde ich angeben, es nicht besser gewusst zu haben, mir nun nach neuen Erkenntnissen allerdings Sorgen gemacht zu haben und dies ins Reine bringen zu wollen. Der Berater war sehr nett, hat mich von sich aus angerufen und mir kostenfrei am Telefon geholfen. Zudem machte für Ihn eine richtige Steuerberatung keinen Sinn, weil die dadurch zu erwartenden Ersparnisse das Honorar in keinen Falle überschreiten würden, eher im Gegenteil.

Natürlich möchte ich nun beim Finanzamt möglichst viele Ausgaben angeben, um die nachzuzahlende Einkommenssteuer nicht zu hoch ausfallen zu lassen.

Er gab mir als Tipps unter anderem die Werbekostenpauschale und die Semestergebühren, als Sonderausgaben die Kosten für die private Krankenversicherung.

Habt Ihr vielleicht noch ein paar andere Ideen oder Tricks?

Kann ich in der Erklärung für Kleinunternehmer auch die Vorsorgerpauschale angeben?

Ich bin Euch allen auf jeden Fall sehr dankbar, ich fühle mich viel besser und bin froh, dass ich diese Last bald komplett los bin.

Natürlich auch Dank im Voraus für die erneute Hilfe!

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Handschuhe2,

Schau mal bitte hier:
Steuern Einkommensteuererklärung

Antwort
von Meandor,

Der Steuerberater mit dem Du telefoniert hast, was macht beruflich?

Wenn ich kurz Dein letztes Posting überfliege, ging es da um Einkünfte aus selbständiger Arbeit. Da gibt es keinen Arbeitnehmerpauschbetrag.

Und bei der Umsatzsteuer eine Vorsorgepauschale angeben zu wollen deutet auch nicht auf steuerlich beraten hin.

In so weit wird das Finanzamt Dir sicherlich glauben, dass Du steuerlich nicht beraten bist.

Was das allerdings mit irgendwelchen Vorsätzen zu tun haben soll erschließt sich mir nicht.

Antwort
von Privatier59,

Zum Finanzamt gehen und da das Herz ausschütten? Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen. Es gibt für jede Art von Steuererklärung Formulare und die füllt Dir ein Finanzbeamter eigentlich nur dann aus, wenn es bei dem Finanzamt so was wie Bürgersprechstunde gibt und es sich um absolut einfach gelagerte Fälle wie den eines Rentners handelt, der für seine 2 Zahlen das richtige Kästchen nicht findet. Mehr machen die da nicht und mehr dürfen die da auch nicht machen. Du willst da mit einem offenbar recht komplexen Fall hingehen und da wird man Dir nicht angemessen helfen können. Der StB mit dem Du gesprochen hast war entweder ein netter Kerl mit weichem Herz oder aber, er wollte Mandanten an denen man nix verdienen kann gleich abwimmeln. Ich würde mir da besser einen StB suchen, der die Bearbeitung auch übernimmt.

Antwort
von FREDL2,

Nachdem ich Deinen Aufsatz gelesen habe halte ich

Inzwischen bin steuerlich informiert

für eine sehr gewagte Aussage.

Hingehen werde ich alleine

:-)) Lustig, sorry. Es gehen kaum einmal die Steuerberater mit ihren Mandanten gemeinsam zum Finanzamt.

So, jetzt zum Ernst der Sache. Du kannst nicht davon ausgehen, dass jeder hier Deine Vorgeschichte kennt. Mir sagt Dein nick nichts, null, nada.**

Werbekostenpauschale heisst Arbeitnehmerpauschbetrag, der ist im Jahr 2012 ganze 1.000,00. Du kriegst ihn, wenn Du AN bist, bzw. warst und wenn Du nicht mehr Ausgaben als 1.000 hast, brauchst Du das wenige nicht reinschreiben.

Kosten für die private Krankenversicherung sind Vorsorgeaufwand, nicht Sonderausgaben.

Kleinunternehmer und Semestergebühren? Hä? Da wären wir nun bei **

Antwort
von EnnoBecker,

Mir ist die Vorgeschichte nicht erinnerlich. Ich beschränke mich daher auf die allgemeine Frage:

Kann ich in der Erklärung für Kleinunternehmer auch die Vorsorgerpauschale angeben?

Mir ist nicht klar, ob du das fragen wolltest, was du gefragt hast. Die "Erklärung für Kleinunternehmer" wäre die Umsatzsteuererklärung, und da gibt es natürlich so etwas wie Vorsorgepauschalen nicht.

Falls du aber die Einkommensteuererklärung meinst, so werden dort 36 Euro als Sonderausgaben-Pauschbetrag abgezogen, sofern nicht höhere Sonderausgaben nachweist.

Aber irgendwie fürchte ich, du meinst weder das eine noch das andere.

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