Frage von eroku,

Weihnachtsgeld/Urlaubsgeld

Lt. Arbeitsvertrag von 1993 wurde auf freiwilliger Basis bis 2001 ein 13. Gehalt als Weihnachtsgeld bezahlt, von 2002 - 2006 = 13,5 Gehälter.

Nach dem Verkauf der Firma wurde nur noch sporadisch, mal ein Gehalt, mal 1/2 Gehalt bezahlt!

2006 erging erstmalig ein Schreiben mit dem Zusatz: "Ein Rechtsanspruch auf Gewährung eines Urlaubs/Weihnachtsgeldes besteht nicht und ist im Falle mehrfacher Gewährung in der Zukunft daraus nicht abzuleiten", wobei auch auf die schwierige Wirtschaftslage/Umsätze hingewiesen wurde. Es handelte sich in diesem Fall um Urlaubsgeld 1/2 Gehalt!

Diese bzw. ähnliche Schreiben folgten die nächsten Jahre, wobei in der Regel max. 1/2 Gehalt bezahlt wurde, der Verlust bis Ende 2012 beläuft sich insgesamt auf 22:962,00€

Sind diese Kürzungen möglich bzw. rechtens, nachdem 14 Jahre in Folge jeweils der komplette Betrag bezahlt wurde (Gewohnheitsrecht)?

Kann der o. g. Betrag nachgefordert werden, und wie, ich scheide zum 31.3.2013 aus der Firma aus?

Antwort
von Zitterbacke,

Da immer mit diversen Schreiben auf die Wirtschaftslage hingewiesen wurde , ist die Voraussetzungen zur Anerkennung von Gewohnheitsrecht nicht gegeben. Ich sehe keine Chance. Gruß Z... .

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