Frage von KoMonika, 58

Wegeunfall 1976

Hallo, guten Morgen, hatte 1976 einen Wegeunfall auf dem Weg zur Berufschule.Wurde von einem Auto angefahren, Oberschenkelbruch rechts , OP mit Knochennagelung. 3 Wochen Krankenhaus , 3 Monate krankgeschrieben. Ein Jahr später wurde der Nagel wieder operativ entfernt , 10 Tage Krankenhaus. Dieser Unfall wurde meiner Ansicht nach nie von einer Versicherung bearbeitet bzw. verfolgt. Jetzt nach fast 40 Jahren habe ich Folgeschäden bzgl. des Unfall's. Knie OP und Hüft TEP beides rechts, innerhalb von 5 Monaten . Wenn das alles richtig bearbeitet worden wäre , dann würde mir eigentlich eine Rente zustehen. Kann mir jemand einen Tip geben was ich da noch machen kann ? ...oder ist die Sache verjährt ?

Antwort
von Primus, 58

Es wäre wichtig zu wissen, ob der Unfall damals von der zuständigen BG aufgenommen und abgewickelt wurde.

Ist das der Fall, so ist alleine diese BG Ansprechpartner bei eventuellen Verschlechterungen. Nur wenn der Unfall dokumentiert ist, gibt es dabei keine Verjährungsfrist für evtl. Spätschäden und Du kannst bei einer Verschlechterung des Zustandes eine neue Untersuchung beantragen.

War damals die Berufsgenossenschaft nicht im Spiel und die Unfallfolgen wurden nur der Krankenkasse gemeldet, ist leider nichts mehr zu machen.

Antwort
von Zitterbacke, 23

Wenn diese "Folgeschäden" wirklich von deinem Unfall stammen, solltest du das deiner Berufsgenossenschaft , die damals zuständig war , melden.

Stell dich schon mal auf eine längere Prozedur ein.

Gruß Z... . 

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