Frage von companion,

Wattner sunasset 4

Ist Wattner sunasset 4 eine empfehlenswerte Anlage als Depotbeimischung mit 20%?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von einemeinung,

Interessantes Antwortenspektrum...

Ich denke auch, dass der Fonds ein nicht unerhebliches Risiko hat. Es ist eine gewerbliche Beteiligung und dessen muss man sich bewusst sein.

Da ist es weniger hilfreich, die Absätze zum Maximalrisiko aus dem Prospekt zu kopieren (diese sind Pflichtangabe für jeden Fond), sondern eher vielleicht zu sehen, dass es sich um einen Bau-/Errichtungsfonds handelt, wo jedes Projekt erneut "gut gehen" muss. Das das so ein Fonds ist, sagt der Prospekt aber auch klar. Sonst würden sich die Auszahlungen auch nicht begründen im Solarbereich - die kommen hier nicht vom "Betrieb von Solaranlagen", sondern vom operativen Geschäft. Wahrscheinlich sollte man sich mal den Anbieter näher ansehen, ob der das denn auch kann.

Das mit der Auszahlung in 2013 versus Verlustausweis im gleichen Jahr ist doch logisch. Kapitalanlagen haben immer Weichkosten am Anfang (scheinen mir mit weit unter 20% allerdings nicht übertrieben) und daraus entsteht im Jahresabschluss ein ausgewiesener Verlust (wodurch in dem Jahr auch keine Steuern gezahlt werden). Soweit ich es sehe, kommen die Auszahlungen aber auch in 2013 aus operativen Erträgen. D.h., man müsste den Anbieter mal fragen, wie den die Projektpipeline so aussieht.

Aufgeld von 5%: Wenn ich das so Google, gibt es massig Angebote für den Fonds ohne die 5%; das scheint Wattner ja zu erlauben.

Fazit: gewerblicher Errichtungsfonds = definitiv höheres Risiko als der klassische Betreiberfonds. Also gut den Prospekt lesen, ob man das auch will und Wattner mal näher anschauen, würde ich sagen. Vielleicht tue ich das ja mal ...

Antwort
von Sobeyda,

Für mich sind 20% keine Depotbeimischung mehr...

Ich habe den Prospekt nur überflogen und nebenbei Papst geguckt... ;-)

Du würdest Dich an einem geschlossenen Fonds beteiligen, mit dem Risiko, dass Deine Einlage samt des 5% Agio sich in Luft auflöst. Solarenergie hat sicher Zukunft, aber risikolos ist sie nicht.

Die geplanten Verzinsungen halte ich für ambitioniert, verglichen mit dem, was es bei Festgeldanlagen gibt. Ob die tatsächlich erreicht wird? Was ich spontan komisch finde: für 2013 ist ein Verlust geplant, trotzdem soll es eine Verzinsung von 10% aus einer Liquditätsreserve geben. Da wird Geld eingezahlt und sofort wieder ausgeschüttet.

Also ich würde mir sehr gut überlegen, ob ich da einsteige.

Antwort
von SBerater,

20%? Das ist ein sehr hoher Anteil. Man sollte sich die Risiken vor Augen führen:

Das Maximalrisiko des Anlegers besteht darin, dass neben einem Totalverlust des Beteiligungskapitals und des Agios aufgrund einer ungünstigen Entwicklung infolge eines oder mehrerer Einzelrisiken auch das weitere Vermögen des Anlegers durch zu leistende Steuerzahlungen sowie Verpflichtung aus einer eventuellen persönlichen Anteilsfinanzierung gefährdet werden kann, bis hin zu einer Regelinsolvenz oder Privatinsolvenz. Alle Risiken können allein, in verschieden starken Ausprägungen, oder auch kumuliert eintreten (aus dem Prospekt).

Ich hätte da doch viele Fragen an den Emittenten, wie er auf die Zahlen kommt. Und wieso er ein Aufgeld von 5% will.

Ich mische nichts davon bei.

Antwort
von Privatier59,

Wat et nich alles gibt. Das sind ja traumhafte Renditen. Da steht dem glücklichen Anleger nur zu wünschen, dass das Papier nicht genau so geduldig war wie bei so man anderem geschlossenen Fonds. Dann hilft dem Anleger nur noch ein sonniges Gemüt. Da ich ein solches nicht habe und auch keine stahlharten Nerven würde ich dortenhalber keinen müden Cent investieren.

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