Frage von Wikki,

Was, wenn der Steuerberater einen Fehler macht?

Wie ist das mit der Haftung, wenn der Steuerberater einen Fehler macht und mir dadurch Steuerhinterziehung vorgeworfen werden würde. Frage mich dies nur gerade, das das Finanzamt Rückfragen zu meiner Steuererklärung beim Steuerberater gestellt hat.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von obelix,

wenn du alles wahrheitsgemäss auf den Tisch gelegt hast und damit dem StB übergeben, dann hast du auch kein Problem. Liegen alle Unterlagen bei ihm, sie sind angegeben, wie soll es dann zur Steuerhinterziehung kommen?

Steuerhinterziehung hiesse in dem Falle, dass der Berater absichtlich Unterlagen und Date nicht angibt. Und das wird er nicht tun, ausser in Rücksprache mit dir.

Macht er dennoch einen Fehler, der auf seine Kappe geht, dann haftet er.

Rückfragen an den StB sind üblich. Die kenne ich ich jedes Jahr. Ist ganz normal.

Antwort
von billy,

Ist doch korrekt, der hat die Erklärung schliesslich erstellt. Der Steuerberater kann nur die Informationen bearbeiten und an das FA weiterleiten die er von seinem Kunden bekommen hat. Ich würde also zunächst einen eventuellen Fehler bei mir selbst suchen. Sollte der Steuerberater einen fachlichen Fehler gemacht haben, so ist er selbstverständlich dafür verantwortlich und haftbar.

Antwort
von Meandor,

Wenn der Steuerberater einen Fehler macht, denn man nicht mehr korrigieren kann, dann haftet er.

Wenn man Dir Steuerhinterziehung vorwirft, ist das nicht mehr als ein Vorwurf. Wenn ein Fehler des Steuerberaters für den Vorwurf gesorgt hat, dann ist es keine Steuerhinterziehung.

Antwort
von Privatier59,

Worum geht es denn jetzt: Um die Haftung oder um die Bestrafung? Das wird nämlich bei der Fragestellung nicht so ganz klar. Es wird ebensowenig klar, wie denn ein Fehler des Steuerberaters den Vorwurf der Steuerhinterziehung einbringen kann. Klar ist für mich nur, dass es immer der Steuerberater war wenn was daneben geht. Der wird sich dann allerdings zu wehren wissen.

Antwort
von EnnoBecker,

Abgesehen davon, dass es vollkommen normal ist, wenn das Finanzamt nachfragt, kann ich hier - entgegen einigen anderen Antwortern - nicht sehen, woraus eine Hinterziehung resultieren soll.

Hinterziehung ist ein Straftatbestand. Das heißt, das kann nicht einfach so vom Finanzamt beurteilt werden, denn für Straftaten sind hierzulande die ordentlichen Strafgerichte zuständig.

Abgesehen kann man Hinterziehung nur vorsätzlich begehen. Und Vorsatz bedeutet Wissen und Wollen.

Gegen beide Elemente kann man vorbringen, dass du die Aufgabe ja deshalb dem Berater übertragen hast, weil du sie mangels Wissen nicht selbst erledigen kannst. Und weil du eine Hinterziehung auch gar nicht gewollt hast.

Antwort
von mig112,

Das ist doch Schwachsinn!!!

Für Hinterziehungsstraftatbestände ist IMMER der Pflichtige verantwortlich; solch einen "Fehler" kann der Berater gar nicht begehen!

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