Bei der Lehman Pleite haben viele Anleger riesige Summen an Geld verloren. Wie kam das Zustande? Schuld waren ja die Zertifikate? Ist da kein realer Wert dahinter oder wieso war da das ganze Geld weg?

am 21. Februar 2010 10:04
Zertifikate sind reine Geldwerte und nicht als Investition geeignet. Zur Investition sollten nur Sachwerte in Frage kommen. Ein Zertifikat ist immer eine Inhaber-Teilschuldverschreibung. Das sieht nach außen hin gut aus - aber geht der Emissonär pleite ist das Geld futsch. Zertifikate habe so hohe versteckte Kosten, die zum Teil erst bei Rücknahme fällig werden, das sie Fonds bei weitem übertreffen. Zertifikate sind für den Normalbürger viel zu kompliziert. Oder will mir jemand sagen, dass er ein Zertifikat in allen Nuancen verstanden hat. Selbst die Banker der Emissionhäuser verstehen die eigenen Zertifikate nicht. In Deutschland gibt es mittlerweile 150.000 Zertifikate. Damit hat Deutschland mehr Zertifikate als der Rest der Welt zusammen. Bei den meisten Zertifikaten mit Aktien werden die Dividenden, die in der Regel doch dem Kunden gehören, von den Banken in die eigene Taschen geschoben. Investmentfonds dagegen sind transparent, klar in der Kostenübersicht und auf Dauer viel rentabler Lehmann Brother sollte eine Lehre sein.
am 31. Januar 2010 21:54 Weil wenn der Emittent pleite geht, eben alles weg ist.