Frage von Kirchenmaus,

Was passiert wenn man eine "eidesstattliche Versicherung" abgeben muss ?

Was passiert wenn man eine "eidesstattliche Versicherung" abgeben muss ? Ist dann alles aus ? Kommt man da irgendwie wieder auf die Füße ? Bekommt man das wieder weg ? Ich weis davon nicht so viel und bin irgendwie total überfordert mit so einer Sache.

Antwort
von ReinerB,

Das ist in der Tat hart. Man wird ins Schuldnerregister des Amtsgerichts eingetragen. Die Schufa erhält Kenntnis. Man bekommt in der Tat keinen Kredit mehr. Nach 3 Jahren wird es aber auch nicht autonatisch besser. Denn dann kann wieder der ursprüngliche Gläubiger oder ein anderer kommen und erneut vollstrecken, so dass du bei keinem Ausgleich abermals die eidesstattliche Versicherung leisten musst. Also wegzubekommen ist das nicht, wenn man sich nicht mit dem Gläubiger einigt, wenn auch nur mit einem Vergleich. Notfalls müsste eine Privatinsolvens beantragt bzw. eingeleitet werden. Auch hierzu rate ich einen Rechtsanwalt aufzusuchen.

Antwort
von wfwbinder,

Wie die Finanzinge schon beschrieb, man muss alle Werte in einen Vordruck eintrgen. Fehlerhafte Angaben sind eine Straftat.

Die Eintragung ist dann drei Jahre bei der Schufa (und im Schuldnerverzeichnis der Amtsgerichts) eingetrgen.

Für jeden der das über sich ergehen lassen muss ist das Leben sehr schwer. kein Kredit ehr, keine Belieferung auf Rechnung.

Hat aber wenn man eine Regelung seiner Altschulden machen will auch einen Vorteil. Das Druckmittel, "wir beantragen EV gegen Sie" ist dann eine stumpfe Waffe. Die Leute wssen das da ncihtskommt und lassen sich auf geringe Raten ein, weil sie sonst gar nichts bekommen.

Antwort
von DieFinanzInge,

Wenn man ein edesstattliche Versicherung abgibt, gibt man an wie seine aktuelle Vermögenssituation aussieht. Die Angabe wird schriftlich im Vermögensverzeichnis gemacht, um Gläubigern eine Übersicher von Möglichen Pfändungsmöklichkeiten zugeben.

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