Frage von LuiseVarn,

Was muss ein Mitgründer und Gesellschafter beachten wenn er aus der GmbH aussteigen will?

Wie ist das Standardprotokoll wenn jemand aus einem Gesellschafter Vertrag einer GmbH aussteigen will? Macht es einen Unterschied ob diese Person ein Gründermitglied ist oder nicht? Und was passiert mit dem zu Beginn einführten Vermögen?

Antwort
von Mikkey,

Ich weiß nicht, ob das in gammoncracks Link steht (ist mir zuviel zu lesen)...

Wenn der Gesellschaftervertrag keinen Austritt eines Gesellschafters vorsieht, bleibt nur die Kündigung der Gesellschaft. Deren Folge ist die Auflösung der GmbH. Dadurch erübrigt sich auch die Frage, wie der ausscheidende Gesellschafter entschädigt wird.

So ein Procedere habe ich vor längerer Zeit erlebt und mich (abgesehen von der Erleichterung für mich) gewundert, warum der Notar einen solchen Vertrag als Standardvorlage verwendet.

Kommentar von gammoncrack ,

Ich weiß nicht, ob das in gammoncracks Link steht (ist mir zuviel zu lesen)...

Ging mit genau so - sah aber gut und informationsreich aus :-)

Antwort
von blackleather,

Wie ist das Standardprotokoll wenn jemand aus einem Gesellschafter Vertrag einer GmbH aussteigen will?

Standardmäßig enthält der GmbH-Vertrag für diesen Fall entsprechende Kündigungsregelungen.

Macht es einen Unterschied ob diese Person ein Gründermitglied ist oder nicht?

Nein.

Und was passiert mit dem zu Beginn einführten Vermögen?

Das hängt davon ab, was im GmbH-Vertrag diesbezüglich geregelt ist. In den meisten GmbH hat der ausscheidende Gesellschafter Anspruch auf eine Abfindung für seinen GmbH-Anteil, falls dieser eingezogen wird. Die orientiert sich am Zeitwert des Anteils, nicht am ehemals eingebrachten Vermögen (auf das hat er mit der Einbringung endgültig verzichtet, weil es von da an der GmbH gehört). Falls der Anteil nicht eingezogen, sondern verkauft wird, wird ja entsprechend Angebot und Nachfrage ein Kaufpreis vereinbart. In dem steckt dann auch der Zeitwert des Anteils bzw. des ehemals eingebrachten Vermögens drin.

Antwort
von SBerater,

in der Satzung/ dem GmbH-Vertrag ist geregelt, wie ein Ausstieg sein kann. Ein Ausstieg wird einhergehen mit einem Verkauf der Anteile. Und auch das ist geregelt, wer an wen verkaufen kann, teils auch die Bewertungsregelung.

Das zu Beginn eingeführte Vermögen kann mit berücksichtigt sein bei den Regeln. Normalerweise gibt es Anteile, die das bündeln. Und die stehen zum Verkauf.

Ob es einen Unterschied macht, ob Gründer oder nicht? Nein!

Antwort
von gammoncrack,

Bevor ich das alles abtippe, kannst Du Dir das einmal zu Gemüte führen:

http://www.koesterblog.de/ausscheiden-eines-gmbh-gesellschafters/

Ich denke, dass hier alles Relevante zu der Frage zu finden ist.

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