Frage von JanaP42,

Was ist eure Meinung zum Testbericht über Friendsurance?

Gestern tauchte ein Testbericht bei Stiftung Warentest auf, wo Friendsurance unter die Lupe genommen wurde.

Ich hab persönlich über die Plattform eine Hausratversicherung mit meiner WG abgeschlossen. Wir sind eigentlich ganz zufrieden, aber ein paar Punkte die angesprochen wurden sind vielleicht nicht ganz unberechtigt.

Friendsurance preist ja an, das man bis zu 50% sparen kann. Das stimmt auch, aber klar muss man dafür ein paar Dinge erfüllen. Ist halt das ideale Ergebnis. Unsere Erfahrung (die meiner WG) zeigt aber, das ist eigentlich kein Problem! Wir haben uns zusammen dafür entschieden und schon war das Sicherheitsnetz voll und der Bonus sicher. Und selbst wenn es nicht 50% sind, sparen tut man aber immer was.

Noch ein Punkt der kritisch angemerkt wird, ist das ja niemand die kleinen Schäden überprüft die im Freundeskreis geregelt werden. Das stimmt, da hat der Testbericht wirklich eine Schwachstelle entlarvt!! Ich hab mir da vorher keine Gedanken drüber gemacht, denn ich vertraue meinen Freunden. Und darauf baut dieses ganze Konzept ja auch auf. Aber gut, nicht jeder ist ehrlich und Friendsurance bietet ja auch die Möglichkeit, sich mit andern Nutzern (nicht Freunde) zu verbinden. Das könnte wirklich ein Problem werden.

Habt ihr schon Erfahrungen mit Friendsurance gemacht? Und was ist eure Meinung zum Testbericht?

Antwort von helensinger,

Startup - Interview mit Friendsurance

http://goo.gl/QoIIS

Antwort von alfalfa,

Als Makler muss ich jetzt mal kräftig lachen. Willkommen, bei der Idee den Vericherungsgedanken auf freundachsftkicher Ebene lösen zu wollen. Denn die Idee der Plattform ist nichts anderes als ein Grossrisiko auf viele Schultern zu teilen. Wenn es gut geht..prima Cash gespart! Klasse Idee. Doch denk doch mal drüber nach was passiert, wenn das Risiko eintritt? Wer zahlt dann was? Un dann hören Freundschaften auf..oder=

Kommentar von JanaP42,

Also ich muss sagen, mit der Seite blieben bei mir eigentlich wenig Fragen offen!

https://www.friendsurance.de/so-funktionierts

Wer zahlt ist ganz klar: die Mitglieder in deinem Netz! Sie zahlen eine festen Betrag bis zu einer gewissen Summe. Alles was drüber liegt, zahlt die Versicherung bei der man den Vertrag hat!

Das ganze funktioniert ja nicht nur mit Freunden. Man kann Verwandte, Arbeitskollegen oder auch einfach andere Friendsurance-Nutzer in sein Netz einladen. Dann kriegt man keine Schwierigkeiten mit den Freunden :)

Im Grunde ist es egal wer da in dem Netz ist, durch diese "Du kannst nur gewinnen" Absicherung, kann man nicht ins minus kommen. Man unterstützt sich gegenseitig, dass ist das Konzept. Ist der Bonus aufgebraucht, den man zur Unterstützung anderer hat, dann greift diese Absicherung.

Kommentar von alfalfa,

Bitte nicht verkehrt verstehen. Im Prinzip eine gute Idee. Die Sollbruchstelle ist genau dann gegeben, wenn eine Person, die man dann ja auch noch kennt, mehrere Schäden hat und dann die zwischenmenschliche Komponente dazukommt. Kann sein, muss nicht sein.

Einfach mal gedanklich durchspielen. Im Sachbereich sicherlich vollkommen okay, im biografischen Bereich...nun denn.... Ist zum Glück eine individuelle Entscheidung....

...bei vielen Punkten gibt es auch Spezialdeckungskonzepte bei Maklern, die es aufgrund von Rahmenverträgen so im Internet nicht gibt. Mal ein Beispiel....20 Personen zusammengetrommelt, die zeitgleich abschliessen und eine Gruppenunfallversicherung für 11,90 € im Jahr bei einer Leistung von 50.000 € Grundindividualität und 10.000 € Bergungskosten.

Und zwar ohne, dass ein Kumpel oder sonst wer einspringen muss.

Nur mal zum nachdenken....

Hab mir mal den Spass gemacht mit der Rechtsschutz und 10 Personen...Pardon, beim gleichen Assekurateur komme ich auf 50 % der Kosten wie bei der propagierten Seite...

Tipp: Als Gruppe mal bei einem Makler vorsprechen und als Vergleich das frinedsinsurance Angebot mitnehmen. Und dann mal vergleichen!

Kommentar von JanaP42,

Ja glaub man kann das sehen wie man will!

Und ein bisschen mehr Beratung kann ja auch nicht schaden. Rechtsschutz kann ich nicht so beurteilen weil ich das nbicht brauche – aber bei der Haftpflicht kann ich mir nicht vorstellen dass ein Makler das preislich schlagen kann – 16,16 EUR für den günstigsten Single-Tarif (wenn keine Schäden passieren) ist ja schon krass günstig – und auch bei Schäden ist sowas um die 40-50 immer noch super. Beim Makler habe ich für Haftpflicht immer nur Angebote um die 80 EUR bekommen.

Für mich persönlich war es cool und auch gewollt, das ohne Makler abzuwickeln – aber das ist sicherlich von der Person abhängig (ich kauf halt auch leiber bei Amazon als beim Mediamarkt).

Antwort von Helge001,

Ich habe natürlich meine kleinen Zweifel, ob dies zukunftsträchtig ist. Die Idee und Umsetzung ok, was ist aber wenn dann sehr häufige kleine Schadensfälle kommen?

Der Testbericht kann noch nicht aussagekräftig sein, da es momentan eher eine Momentaufnahme ist. Eine Bilanz kann man 2-3 Jahre später ziehen.

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