Frage von abcdefg1, 92

Was ist der unterschied zwischen A0M430 und A0M43Z?

Unterscheiden diese Fonds sich wirklich nur in der Mindestanlage und den Verwaltungsgebühren? Mir wurde der Fonds mit der Endnummer 0 verkauft, Mindestanlage war überschritten. M.E. wäre für mich der mit Endung Z günstiger; die Bank verdient an allerdings an dem 0 besser. Ein Schelm, wer böses dabei denkt! Oder habe ich etwas übersehen?

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Antwort
von schnellereuro, 85

A0M430 = Anteilsklasse R ist für Privatanleger mit geringer Mindestanlagesumme und einer TER (Kostenquote) von 1,62% p.a. lt. Onvista A0M43Z =Anteilsklasse F für institutionelle Investoren mit Mindestanlagesumme = 10000 Euro (lt. AVL-Fondsfinder) und einer TER von 1,29% p.a. lt. Onvista Ein weiterer Aspekt, der hier noch nicht erwähnt wurde: die beiden o.g. Tranchen gehören zu dem FVS Multi Opp. I, welcher ein hohes Fondsvolumen hat und deswegen nicht mehr sinnvoll in SmallCaps investieren kann. Deswegen habe ich den A0M430 getauscht in den FVB Multi Opp II (A1W17Y), der ein noch deutlich geringes Volumen hat. Das größte Problem für dich dürfte aber darin bestehen, dass dir dein Bankberater vermutlich den Fonds mit 5% Ausgabeaufschlag verkauft hat. D.h., bei 10000 Euro Anlagesumme hast du den Herrschaften satte 500 Euro geschenkt. Bei einer Fondsplattform wie z.B. Ebase hättest du den A0M430 für 0% Ausgabeaufschlag bekommen. Und bei der Augsburger Aktienbank bei einer Mindestanlagesumme von 10000 Euro A0M43Z ebenfalls für 0%. Zudem wäre dort auch die jährlichen Depotgebühren vermutlich wesentlich geringer als bei deiner Hausbank. Beim nächsten Fondskauf würde ich mich erst mal bei unabhängigen Stellen informieren. Z.B. hier: http://trader-inside.forumprofi.de/fonds-und-zertifikate-f2/fvs-multi-opp--t25.h...

Antwort
von gandalf94305, 87

Die Anteilsklasse R ist für Privatanleger, die Anteilsklasse F für institutionelle Investoren. Bei der Anteilsklasse F ist nicht nur eine höhere Mindestanlagesumme vorgegeben, sondern die Managementgebühr ist geringer, die Bestandprovision für die Depotbank ist geringer und man kann in Privatkundendepots bei manchen Banken diese Fonds nicht kaufen bzw. auch nicht einmal halten.

Bei ING-Diba könnte man diesen Fonds kaufen. Die FFB hat eine Reihe von F Anteilsklassen der FvS-Fonds aus dem Sortiment genommen - wahrscheinlich lohnte sich hier die Vertriebsvereinbarung nicht mehr.

Ich habe auch einige institutionelle Tranchen von Fonds, die über die Börse gekauft wurden, im Depot aus Gründen der besseren Kostenstruktur.

Antwort
von Rat2010, 59

Du hast nichts übersehen und siehst alles richtig. Außer vielleicht, dass bei der Anteilsklasse nach 6.000.000 ausgegebenen Anteilen die Ausgabe eingestellt wird (gefühlsmäßig erreicht).

Nur muss die Bank ja auch leben, oder? Was meinst du mit "Ein Schelm, ...". Eine Anteilsklasse, die für Honorarberater aufgelegt wird, ist halt nur für die, Vermögensverwalter oder andere interessant, welche die Bestandsprovision abrechnen. Offensichtlich hat man seitens FvS eine Marktlücke gesehen aber warum sollten, die, die kein Honorar von dir bekommen, diese verwenden? Gehst du davon aus, dass die Bank oder irgendwer seine Dienste umsonst leistet?

Die Abschlusskosten (also der Ausgabeaufschlag) ist eher verhandelbar. Insbesondere bei höheren Beträgen. Aber wer soll Kunden, die nur in Produkten investiert sind, die laufend nichts bringen, ohne Honorar beraten oder betreuen? Oder hast du (den vollen) Ausgabeaufschlag gezahlt oder bezahlst laufend Honorar? Insgesamt sollte es freilich im Rahmen sein.

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