Frage von NeueZeit, 3

Was gilt Steuerrechtlich-Erbrechtlich, wenn man nur Kirchlich statt standesamt. heiratet?

Wenn man von der Möglichkeit Gebrauch macht, nur kirchlich u. nicht standesamtlich zu heiraten, wie gehts dann mit Freistellungsauftrag, Steuererklärung, Freibeträge f. Schenkungen usw. weiter-was gilt vor Gesetz?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Privatier59, 2

Es geht garnichts. Die kirchliche Hochzeit hat keine irdische Bedeutung. Aber sieh nicht nur die nachteiligen Folgen, man spart auch die Scheidungskosten und das haut in der Summe alles wieder raus!

Kommentar von EnnoBecker ,

So eine Scheidung ist ja auch viel teurer. Aber man hat mehr davon.

Antwort
von imager761, 3

Wenn man von der Möglichkeit Gebrauch macht, nur kirchlich u. nicht standesamtlich zu heiraten,

Diese Möglichkeit gibt es (in Deutschland) nicht.

Zwar ist seit 2009 das Verbot der kirchlichen Voraustrauung aufgehoben, gleichwohl entfaltet die kirchliche Zeremonie unverändert keinerlei zivilrechtliche Wirkungen; die Partner im staatlichen Recht gelten weiterhin als nicht miteinander verheiratet.

Ohne Eheurkunde nach standesamtlicher Trauung keine günstige Steuerklasse III, Ehegattensplitting, 500.000 € Freibetrag bei Schenkung, Zeugnisverweigerungsrecht, Erbrecht, Witwenrente u. v. m. :-(

G imager761

Kommentar von EnnoBecker ,

günstige Steuerklasse III

Was genau ist an einer Steuerklasse III günstig?

Bei der Lohnsteuer bewirkt sie gar nichts. Bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer wäre es eine eher ungünstige Steuerklasse. Außerdem gibt es unter Eheleuten die Steuerklasse !.

Antwort
von ruhrpott, 3

Aus Sicht des Gesetzgebers ist man -wenn nur kirchlich getraut, nichts anderes als eine normale nichteheliche Lebensgemeinschaft. mehr dazu http://www.focus.de/finanzen/recht/paare_ohne_trauschein/tid-27359/nichteheliche...

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