Frage von mmaas1,

Was geschieht mit verbleibenden Anteilen des SEB ImmoInvest nach Ablauf der Kündigungsfrist?

Nachdem in 2012 das Fondmanagement des SEB ImmoInvest den Anlegern mitteilte, das Fondvermögen innerhalb der Kündigungsfrist von 5 Jahren zu liquidieren, frage ich mich nun, was mit den bis dahin ggf. verbleibenden Anteilen der Anleger geschieht, wenn nicht alle enthaltenen Wete seitens des Fondmanagements bis zum Ende der Kündigungsfrist in 2017 liquidiert werden können. Bleiben die Anlieger dann auf wertlosen Restanteilen sitzen?

Expertenantwort
von gandalf94305, Community-Experte für Fonds,

Antwort zu der Nachfrage: momentan liegt der Börsenkurs ca. 36% unter dem NAV, der ja bereits durch die Ausschüttungen/Verkäufe korrigiert wurde.Schaust Du also auf die Veränderung des Spreads zwischen Kurs in Hamburg und NAV der KAG, so kannst Du daran das Vertrauen der Anleger ablesen, ihr Geld im prognostizierten Umfang wieder zu bekommen.

Expertenantwort
von gandalf94305, Community-Experte für Fonds,

Wenn das Mandat der Fondsgesellschaft SEB endet, verbleiben ggf. gewisse Objekte im Portfolio des Fonds, die nicht verkauft werden können. Damit geht das Sondervermögen treuhänderisch an die Depotbank, die es liquidieren wird, d.h. per Auktion in einem überschaubaren Zeitrahmen werden alle verbleibenden Objekte an andere Fonds oder Investoren verkauft. Das erfolgt ggf. zu niedrigeren Erlösen als beim jetzt eher gezielt erfolgenden Verkauf durch SEB selbst. Sollte sich unter den Restobjekten nicht verkäufliche Objekte (z.B. aufgrund Schadstoffbelastungen oder schlechter Lage) befinden, dann können diese Objekte für einen symbolischen Betrag veräußert werden bzw. Sanierungskosten dafür gehen vom Erlös der übrigen Objekte ab.

Der Erlös aus dieser Veräußerung wird dann nach Abzug von Kosten an die Anleger ausgeschüttet.

Nach Abschluß dieses Vorgangs gibt es keine Anteile am Fonds mehr.

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