Ich habe in letzter Zeit immer wieder davon gelesen, dass Immobilienfonds „geschlossen“ wurden, um einen zu starken Liquiditätsabfluss zu verhindern. Bedeutet das also, dass wenn man in einem betroffenen Fond engagiert ist, nicht an sein Geld herankommt, also die Anteile nicht zeitnah abstoßen kann?

Genau, weil Leute wegen der Finanzkrise, die ja auf Immobilienfnds fast keinen Einfluss hat, plötzlich in größerer Zahl ihre Anteile abgestossen (also zurückgegeben) haben, mußten die fonds die Rücknahme für einen bestimten Zeitraum einstellen um nicht illiquide zu werden. Sie müssen ja immer Geld in Cash haben, weil die Kosten für die Objekte auszulegen sind.
Dummerweise ist es insbesonderer besonders gut laufenden Fonds passiert.