Frage von rommy,

Warum verschicken die Unternehmen diese SEPA.Mitteilungen - es wird doch wie bisher abgebucht, oder?

Ich habe mittlerweile schon den dritten SEPA-Brief erhalten. Jedesmal heisst es, ich müsse nichts veranlassen, die Abbuchungen laufen weiter. Warum versenden die Unternehmen diese Infobriefe?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von imager761,

Ab dem 01.02.2014 wird die nationale Überweisung endgültig von der SEPA-Überweisung abgelöst. Anstelle der Kontonummer und Bankleitzahl müssen IBAN und ggf. BIC des Zahlungsempfängers angegeben werden.

Da kann es nun nicht schaden, sich vorzubereiten, diese Daten zu kennen und sich ggf. rechtzeitig die neuen Überwesiungsscheine zu besorgen oder das neue Ü-Formular im online-Banking zu kennen :-)

Zumal z. B. Energieversorger oder Behörden (Kfz-Steuer), denen eine Lastschrift-Einzugsermächtigung für dein Konto erteilt wurde, dich demnächst über Änderungen im Lastschriftverfahren informiert und deine IBAN und BIC bestätigt haben möchte.

G imager761

Antwort
von gandalf94305,

Im Prinzip müssen alle Überweisungen, Einzugsermächtigungen und Daueraufträge auf SEPA umgestellt werden, d.h. erneuert werden. Durch diesen kleinen "Service" Kunstgriff kann eine Bank dies für die Kunden erledigen, jedoch ist es dafür erforderlich, den Kunden in Kenntnis zu setzen, daß das passiert. Jemand könnte dann immer noch widersprechen.

Diese Briefe sichern also die Maßnahme der Bank ab und geben Kunden eine bewußte Möglichkeit des Einspruchs.

Antwort
von GeorgeAvard,

Alle Überweisungen werden bald auf SEPA umgestellt, die Bank kann dies selbst ändern dies bedarf aber deiner Zustimmung für die rechtliche Absicherung der Bank, die sie sich damit holt indem sie dir diese Briefe schickt.

Antwort
von SBerater,

für die Umstellung auf das neue System muss der Kunde informiert werden. Der Abbucher benötigt eine Autorisierung für sein Mandat. Das erfolgt über dieses Infoschreiben implizit, sonst ist er zur Abbuchung nicht bemächtigt und damit kann der Zahler über 13 Monate seine Zahlung rückgängig machen.

Mit dem Schreiben wird der Zahler über das Sepa-Mandat, die Mandatsreferenz und die Gläubiger-ID in Kenntnis gesetzt. Dieses Schreiben ist für den Gläubiger Pflicht, ausser er hat bereits ein Mandat für das Sepaverfahren.

Die Einzugsermächtigung für das bisherige Verfahren reicht dem Gläubiger nicht aus. Er muss den Schuldner über das neue Verfahren in Kenntnis setzen.

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