Frage von Niklaus 24.08.2011

Warum mit Versicherungsfragen zur Bank?

  • Hilfreichste Antwort von DerMakler 25.08.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Warum ist so eine Nachfrage von Niklaus wichtiger denn je ? Weil auf Grund der aktuellen Entwicklung der Banken ,des WWW und der Nutzung der Medien ,durch meist falsch dargestellte und nicht differenzierte Beiträge, ALLE denken "Machen wir mal in Versicherungen !" und immer mehr eine Situation aufkommt, die den wirklichen fachfundierten Makler /Beratern die Kompetenz entzieht !

    **

    Bankkauffrau /männer ,die in Ihrer Ausbildung ein halbes Jahr (!) im Gesamten mit Versicherungslehre zu tun haben, Vergleichsportale (die in erster Linie eingegebenen Daten weiter veräußern und zwar gegen Geld ) ,Direktversicherungen, die dem Kunden heile ,selbstverantwortliche Welt vorgaukeln und dann bei Schäden und Fragen zum Vertrag im regen stehen lassen !

    **

    Strukturvertriebe ,denen in der Analyse die fünf Emfehlungen wichtiger sind als das individuelle Ergebnis des Interessenten, der dann darauf hin die gleichen "Produkte" auf Grund der "vermögensberatenden Fachverstandes" bekommt ,wie alle anderen D... Kunden

    **

    Hellhörig wird man ,wenn der GDV selber testet und Erschreckendes zu Tage bringt :

    • Keine Eigenbeitrag einer Riester Rente der Sparkasse ist richtig berechnet ! Keiner !

    • Deutsche Bank Kunden wird die Annahme eines Kredits verweigert ,wenn nicht wesentlich teuere & schlechtere Risikoversicherung der Zürich Gruppe unterschrieben wird

    • Commerzbank Kunden wird eine besseres "Rating" ihre Bonität versprochen !wenn minds. ein / zwei Altersvorsorgen über die Bank hätten ,gekündigt wird das ,was einem Bankkaufmann in die Finger bekommt und durch (mittlerweile) Allianzverträge ersetzt !

    • Postbankkunden wird ins Beratungsprotokoll "reingeschrieben" ,das wenn die beantragte Altersvorsorge mit Gesundheitsfragen scheitert, zumindest über eine Tagesgeldkonto nachgedacht wird !!?

    Eine jetziger Kunde von mir beschriebt das Szenario in der Bank so : Der Berater der Targobank schüttelt den Kopf und sagte :

    **

    Sie haben eine Selbst.B.U. über die Swiss Life ?? Das sollten wir ändern !

    "Warum" ?

    "Die sind schlecht und zahlen nicht"

    "Einziger Grund ? ..und die Bedingungswerke ??

    "Überall gleich"

    "Was bieten sie an ? "

    "AXA ,die sind stark"

    "Komisch..."

    "Was"

    "Das gleiche hat mein Makler gesagt in Bezug auf meinem Beruf und der S.B.U. Absicherung .."

    "Na sehen Sie"

    "...das die AXA hier in diesem Fall eher schlecht wäre und nicht zahlen würde..aber auf Grund der Bedingungswerke" Wollen sie den Vergleich mal sehen ,habe ich noch zu Hause" !

    Stille seitens des Bankkaufmanns..

    HG DerMakler

  • Antwort von gandalf94305 24.08.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das verstehe ich auch nicht ganz, aber viele Leute

    • glauben ihren Bankberatern in Bezug auf Anlageberatung und kaufen dann (vor allem für die Bank) lustige Produkte

    • sind immer noch Kunde der Strom-Grundversorger und denken über einen Wechsel des Stromanbieters nicht nach

    • sind immer noch Kunde ihres Gas-Grundversorgers und wissen gar nicht, daß der Gasmarkt ebenfalls offen ist

    • verschenken enorme Summen durch Nichtabgabe oder Abgabe unvollständiger Einkommensteuererklärungen

    • kaufen bei MediaMarkt und denken, sie bekommen dort das billigste Angebot für Produkte, da die Werbung das suggeriert

    • kaufen Produkte mit hohen Rabatten, vergleichen aber nicht, ob es diese nicht regulär sogar woanders noch günstiger gibt

    Unter Blinden ist der Einäugige eben König. Hier wird über ein Branding verkauft, nicht über Leistungsinhalte. Dagegen kann man nur Aufklärung halten und die Angst vor dem Verlassen etablierter Pfade nehmen.

    Aber es gilt ja immer noch der alte Spruch: die Bank will nur Dein Bestes - Dein Geld :-)

  • Antwort von TopJob 24.08.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich verstehe was du meinst. Vermutlich ist es jedoch die Situation, dass es für manche einfacher erscheint zur Bank zu gehen, wo man die Leute eh schon kennt und dort eben alles aus einer Hand zu haben. Für mich aber nur mäßig nachvollziehbar.

    Aber genauso kann ich deiner Argumentation auch nicht folgen. Dementsprechend dürftest du dann nicht nur die Kritik gegen die Banken richten, sondern ebenfalls gegen alle Versicherungsvertreter, welche sich an eine Versicherung binden.

  • Antwort von LittleArrow 24.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    In Geldfragen haben viele Bankkunden immer noch ein rudimentäres Urvertrauen in die Gesichter bzw. Personen ihrer Bank. Sie haben es nicht in die Personen der Bank nebenan, sondern eben nur bei ihrer Bank. Diese Gesprächspartner kennen - vermutlich - auch etwas über sie, nämlich die Kontobewegungen, das Gehalt, die Geldausgänge etc., also etwas sehr Intimes.

    Die Bankkunden sehen diese Leute auch viel häufiger als jemals einen Repräsentanten irgendeiner anderen Finanzinstitution (letztere ist vollgepackt mit allen Kaisers, Schilds, ERGOs, AWDs & Co.). Versicherungspersonen sieht man üblicherweise auch nur sehr selten, nämlich bis zum Versicherungsabschluss und dann ist - hoffentlich - "ewig" Ruhe damit. Es ist dabei auch stets ein Thema, in dem man sich eigentlich gar nicht auskennt, das Unsicherheit verursacht, das stets Zweifel am eigenen und fremden richtigen Tun hinterläßt und mit unbekannten Wortgebilden und (zumindest bei Versicherungsrisiken) unangenehmen Sachverhalten operiert und dazu häufig noch Kosten verursacht.

    Genau deshalb vertraut man sich lieber seinem Bankangestellten an. Der kann wenigstens mit Geld umgehen oder sollte es können.

    Es wäre für die Nicht-Bank-Berater (sprich: Vermögens-/Honorar-/Versicherungsmakler, -berater, -vertreter & Co.) viel einfacher, wenn sie sich oder ihre Leistung und Produkte durch vermutlich unabhängige Dritte legitimieren und empfehlen liessen (und hierbei z. B. auf Tests der Stiftung Warentest zurückgreifen oder verweisen könnten, statt dagegen zu argumentieren). Es liesse sich so viel leichter Kontakt anbahnen, Vertrauen schaffen, beraten und schließlich verkaufen.

    Ansonsten kommen diese Nicht-Bank-Menschen trotz aller redlicher Bemühungen (die ich nun wirklich mal unterstellen will) daher wie Propheten, die ein Paradies (hohes Vermögen, hohe Rente, vollkommenen Risikoschutz etc., ohne große Entbehrung) in großer, weiter Ferne versprechen. Dabei wird dann noch "minimales Risiko bei maximalem Ertrag" bemüht: "sorry" an alle Mathematiker und Ökonomen, aber dies mußte einfach so gesagt werden. Das da Glaubwürdigkeit und Vertrauen fehlen, kann eigentlich nicht verwundern oder? Da geht man doch besser zur Bank, wo doch die eigenen Ersparnisse liegen.

  • Antwort von Zitterbacke 24.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das hat etwas mit geistiger und körperlicher Bequemlichkeit zu tun. Diesen Umstand nutzen die Banken aus.Soviel zu reife und mündige Bürger. Gruß Z... .

  • Antwort von Kollek 22.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ... naja, erstens sind wir ein freies Land und jeder bekommt auch bei der Sparkasse, der DB oder der Commerzbank was er sich verdient hat und auch die lieben Maklerkollegen sind nicht immer das was ein Verbraucher unbedingt haben muß.

    Beispiel: Ein Versicherungsmakler (frei oder unfrei bleibt hier noch zu klären), bietet einem Hausverwalter einen Rahmenvertrag zur Gebäudeversicherung (Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel) der Rheinprovinz ohne Elementarschäden und Wert 1914 an. Beitrag bei 25 Wohneinheiten € 6.000,00 brutto. Die Alternative **incl****. Elementarschäden (nach ZÜRS-Prüfung) , Glasversicherung aller mit dem Gebäde verbundenen Scheiben und Haus- und Grundbeitzer-Haftpflicht 2.850,00 brutto.

    Frage - was ist der Makler?

  • Antwort von obelix 24.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    doppelt - heute ist wohl Doppel-Posting-Tag :(

  • Antwort von obelix 24.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    verstehen kann ich es nicht, aber vielleicht erklären.

    Sieht man sich viele Bürger an, so haben sie in Geldfragen keine Ahnung wie auch in Versicherungsfragen. Wenn sie dann von der Bank noch nicht geprellt wurden oder es nicht so sehen, dann gehen sie einfach zum Nächstbesten - und das kann auch die Bank sein.

    Viele Menschen in einigen Regionen kennen die Transparenz nicht, die sie mit dem Internet haben könnten, und sie verstehen die Produkte auch nicht, die sie kaufen.

    Und letztendlich gehen sie dann - wie viele aus der Nachbarschaft - zur Bank.

  • Antwort von ulmuk2009 28.08.2011

    Die Commerzbank ist nicht mehr mit der GENERALI, sondern nach dem Verkauf mit der ALLIANZ verheiratet.

  • Antwort von detlef32 26.08.2011

    Und umgekehrt. Der Kunde geht zum Versicherungsfachmann und lässt sich in Punkto Geldanlage, Finanzen, Hausfinanzierung usw. beraten.

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