Frage von FranziW,

Warum erlauben Händler Rückgabe der Ware? Ist das nicht ein finanzieller Verlust?

Hallo, nach Weihnachten werden viele Leute Sachen zurückgeben und umtauschen... Machen die Händler dies nur wegen dem Service den sie bieten wollten oder was ist das Motiv? Weil rein finanziell gesehen ist das doch ein finanzieller Verlust + Mehraufwand, oder?

Hilfreichste Antwort von demosthenes,
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Bei Onlinekäufen gibt es ein Recht auf Rückgabe innerhalb von 14 Tagen.

Im Laden ist das eine Frage der Kulanz und längst nicht alle Händler akzeptieren die Rückgabe "einfach so", sondern allenfalls gegen einen Gutschein, aber auch das müssten sie nicht, sondern könnten die Rücknahme schlicht verweigern.

Natürlich bedeutet das (fast) immer einen Verlust, aber andererseits möchte der Händler ja auch keinen Kunden verärgern.

Kommentar von EnnoBecker,

So ist es. Den Verlust durch die Rückgabe hat der Händler schon mit kalkuliert in seinem Weihnachtsgeschäft.

Den Verlust durch künftiges Ausbleiben der Kunden kann er nicht kalkulieren.

Antwort von qtbasket,
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Ab Dienstag rollt die Umtauschwelle im Einzelhandel - und das ist fast alles Kulanz.

Warum macht der Handel das ?

Kundenbindung, Service und Freundlichkeit - gerade im Einzelhandel das kleine Einmaleins für Verkaufserfolg.

Über die Kosten dafür sollte man sich nicht sorgen, die Margen im Weihnachtsgeschäft sind höher als normal- denn jetzt kommt die Zeit der Preisreduzierungen, und auch da wird immer noch Geld verdient.

Antwort von gandalf94305,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Natürlich ist das ein finanzieller Verlust und Mehraufwand. Natürlich sind Rabattaktionen im Prinzip ein Verlustgeschäft. Natürlich sind alle liegengebliebenen Waren, die nicht verkauft werden können, gleichbedeutend mit Verlusten.

Aber was macht der Kaufmann, wenn er Verluste in der einen Ecke erwartet? Genau... er schlägt das an der anderen Ecke drauf und freut sich über den Gewinn unter dem Strich :-)

Das ist in Lebensmittelgeschäften noch extremer, da man dort mit den MHD bzw. gegen die MHD arbeiten muss. Produkte, die abgelaufen sind, müssen radikal aus dem Verkauf genommen werden. Kennt man die Prozentanteile, so kann das in die Preisbildung einbezogen werden. Die Margen sind damit klein, aber positiv :-)

Antwort von obelix,

beim Onlinehandel oder bei Katalogbestellungen kann der Händler nicht anders - 2 Wochen ist Rückgaberecht.

Bei einem Händler mit Filiale ist es Kulanz. Aber welcher Händler will sich dagegen verwehren und keinen Umtausch anbieten? Viele würden bei dem vor Weihnachten gar nicht erst einkaufen, oder?

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