Frage von annib, 31

Wann muß man Fortbildungskosten selber zahlen bei Kündigung nach Seminarende?

Wenn man als Verkäufer eine gute Fortbildung macht über den Chef, 4 Monate später aber kündigt, darf der Chef dann Kosten für Fortbildung in Rechnung stellen wenn nichts dazu vereinbart wurde schriftlich?

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo annib,

Schau mal bitte hier:
arbeitgeber rechnung

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von blnsteglitz, 31

Ich verstehe auch nicht- wie man so etwas nicht vertraglich regeln kann - egal nun ist es passiert.

schau doch mal da rein...

http://www.xing.com/topics/de/immer-wieder-ein-problem-ruckzahlung-von-fortbildu...

Antwort
von qtbasket, 25

Tja - so wie du das schilderst - der Chef darf es nicht !!! So sehen es die Arbeitsgerichte !!!

Nur ich kann mir das nicht wirklich vorstellen, so doof kann eigentlich kein Chef sein....

Üblich ist eine arbeitsvertragliche Klausel, dass solche Kosten vom Arbeitnehmer zurückzuzahlen sind, wenn er innerhalb eines Zeitraumes von etwa 2- 5 Jahren nach der Fortbildung das Arbeitsverhältnis kündigt. Wie lange dieser Zeitraum ist, hängt schon sehr von der Art und den Kosten der Qualifizierungsmassnahme ab, bei Verkäufern werden es eher zwei Jahre sein, aber 4 Monate sind definitiv zu kurz.

Ich empfehle dir, nochmals genau deinen Arbeitsvertrag und !!! den zugehörigen Tarifvertrag zu lesen, wenn einer zu Anwendung kommt - da wird es eine solche regelung mit Sicherheit geben.

Antwort
von Larkolas, 23

Ebenso könnte der Chef nun behaupten, dass er nie etwas übernehmen wollte... Wie kann man denn so etwas machen ohne das schriftlich festzuhalten, da fehlt mir echt jegliches Verständnis.

Vermutlich läuft es auf einen Prozess raus, wo dann der Richter entscheidet wer das zu zahlen hat, viel Spaß!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community