Frage von urmeli, 565

Wann ist ein Festpreis incl. MWST und wann nicht?

Es war ein Festpreis von 6000,-€ vereinbart und ich bin davon ausgegangen, dass das incl. MWST ist...... Jetzt sollen wir lt. Rechnung noch 1.140,- zusaetzlich "blechen"......

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von expermondo, 5

Hallo urmeli,

Schau mal bitte hier:
Vertrag BGB

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von hildefeuer, 556

Ein Festpreis wird vereinbart wenn im Angebot der Begriff Fix oder Festpreis genannt wird und ein Zeitraum genannt wird wie lange das Angebot gilt. Bei Endkunden muss der Gesamtpreis aller Steuern und Abgaben ohne Versandkosten, Verpackungskosten, Versicherungskosten genannt werden.

Antwort
von RatsucherZYX, 565

Wenn ein Unternehmer dir ein Festpreisangebot macht, kannst du davon ausgehen, dass die Mehrwertsteuer enthalten ist. Insbesondere, wenn es sich um Arbeiten auf deinem Grundstück, in deiner Wohnung handelt.

Deine sparsamen Angaben lassen leider keine weitere Hilfe zu.

Antwort
von Mikkey, 490

Vielleicht gibst Du ein wenig über die Hintergründe preis:

  • wer ist "wir"?
  • was sollte 6000 Euro kosten?
  • Wer hat die Rechnung gestellt
  • Woraus bestand die Vereinbarung - liegt sie gar schriftlich wor?
Antwort
von SBerater, 447

tja... das ist oft ein Problem. Bist du Privatkunde? War dem Anbieter das bekannt? Wo und wie wurden dir die 6.000 Euro kommuniziert?

Als Privatkunde sollten die 6.000 Euro inklusive MwSt. sein. Alle genannten Beträge sind mit USt.

Nur ist es auch so, dass mir immer wieder auffällt, dass z.B. Handwerker oder auch der Autohandel Nettopreise nennen. Der Klassiker ist derzeit der Reifenhandel. Wenn die Preise nennen, dann bin ich immer vorsichtig, denn dann fehlen immer wieder die Montagepreise wie ach die USt.

Bei deinem Falle ist das wohl eine Streitfrage. Gibt es ein Angebot?

Antwort
von Privatier59, 375

Bist Du Privatkunde oder gewerblicher Abnehmer? Falls Privatkunde, ist dieser Status dem Anbieter bekannt? Ist der Festpreis mündlich oder schriftlich vereinbart worden?

Das alles sind Umstände die für die Bewertung des Vorgangs und die Auslegung des Vertrags bekannt sein müssen. Im Geschäftsverkehr unter gewerblichen Anbitern wird fast nie über Mehrwertsteuer gesprochen, es ist an sich üblich Nettopreise zu nennen weil der Gegenpart die Umsatzsteuer als Vorsteuer absetzen kann. Wenn man mit Handwerkern mündliche Vereinbarungen trifft, wird das auch im Umgang mit Privatpersonen oft so gehandhabt. Bei schriftlichen Vereinbarungen sollte man stutzig werden, wenn von Umsatzsteuer nicht die Rede ist und besser nachfragen.

Antwort
von qtbasket, 352

Zunächst einmal, Festpreis hat nichts mit der Mehrwertsteuer zu tun, die muss jeder in Deutschland bezahlen.

Wenn du allerdings nicht Kaufmann bist, wo die Mehrwertsteuer gesondert ausgewiesen werden muss, könnte rechtlich gesehen der Kauf oder die Dienstleistung eine Angebot sein, wo du als Kunde erwarten kannst, dass der Preis dir inklusive der Umsatzsteuer genannt wird.

Also das sollte schon schriftlich im Kaufvertrag irgendwo festgehalten sein. Ein Anwalt oder eine Verbraucherzentrale werden dir weiterhelfen...

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