Frage von alexsmile, 29

Während des Auslandsstudiums als Freiberufler in Deutschland etwas dazuverdienen?

Hallo,

ich studiere seit drei Jahren im außereuropäischen Ausland und bin aus Deutschland abgemeldet. Hin und wieder helfe ich meinem ehemaligen Arbeitgeber in Deutschland mit kleineren Übersetzungstätigkeiten. Ich schreibe jedes Mal eine Rechnung mit meiner Steuernummer, habe aber in meinem Leben noch nie eine Steuererklärung abgeben. Ab welchem Betrag muss ich das machen? Und muss ich mich beim Finanzamt als Freiberufler melden? Hat das irgendwelche Konsequenzen für mich? In dem Land in dem ich lebe habe ich eine eingeschränkte Arbeitserlaubnis, zwei Nebenjobs und zahle regelmäßig Steuern. Zwischen Deutschland und meinem jetzigen Aufenthaltsland gibt es ein Doppelbesteuerungsabkommen. Inwieweit betrifft mich das? Muss ich meine Einkünfte in Deutschland vielleicht sogar hier melden?

Ich bin für jeden Rat sehr dankbar!

Herzliche Grüße

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Antwort
von wfwbinder, 18

In Deutschland hast Du keine Meldeadresse. Die Steuerpflicht stellt aber nciht auf eine Meldeadresse ab.

Im EStG steht: Wer in Deutschland einen Wohnsitz hat, ist unbeschränkt steuerpflichtig. Also steht da nicht "Meldeadresse."

Wenn ich mal voraussetze, das Du mit "abgemeldet" meinst, dass Du Deinen Wohnsitz aufgegeben hast, dann wärst Du hier nur noch beschränkt steuerpflichtig, wenn Du hier Einkünfte hättest.

Aber kein Wohnsitz, bedeutet bei einem Übersetzer auch keine Betriebsstätte.

Damit sind die Einkünfte höchstwahrscheinlich in Deinem Wohnsitzstaat steuerpflichtig, aber Deutschland hat mit über 100 Staaten ein DBA, somit kann man das nur dann näher beurteilen, wenn man den Staat kennt.

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