Frage von Klauxs,

Vorzugsaktien

Zählen Vorzugsaktien auch zum wirtschaftlichen Eigentum? Da diese meist keine Stimmberechtigung haben und man damit auch keine Firma aufkaufen kann.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LittleArrow,

Vorzugsaktien können viele verschiedene Eigenschaften haben, das fehlende Stimmrecht ist ledigleich eine Möglichkeit. Aber dafür gibt es vielleicht eine Dividendenkumulationsbestimmung für Jahre mit Dividendenausfall. Es gibt vielleicht auch nur ein fehlendes Stimmrecht für bestimmte Entscheidungen.

Warum sollte man überhaupt mit Aktien eine Firma aufkaufen? Das habe ich nicht verstanden. Vielleicht meinst Du einen Aktientausch? Aber genau bei sowas könnte die Vorzugsaktie ein Stimmrecht haben.

Zählen Vorzugsaktien auch zum wirtschaftlichen Eigentum?

Diese Frage irritiert. Was für Eigentum wäre es denn sonst? Jeder Aktionär hat Anteilseigentum, nicht mehr. Wenn er sehr viele Anteile hat, dann hat er bei bestimmten Entscheidungen vielleicht eine Sperrminorität.

Kommentar von Klauxs ,

Wie würdest denn du eine Firma die eine Aktiengesellschaft ist kaufen? Man erwirbt nicht nur Stimmrechte sondern kann auch wenn man die Mehrheit der Aktien besitzt in dem man auf den Aktienmarkt die Aktien kauft der Eigentümer dieser Firma werden.

Kommentar von LittleArrow ,

Ich würde zunächst auch die Bedingungen der Vorzugsaktien lesen. Die enthalten hoffentlich auch verständliche Zeichensetzung;-)

Nachdem ich diese Bedingungen gelesen und verstanden habe, könnte ich auch die Stammaktien auf dem Markt oder auch von außerhalb kaufen und muss dann den restlichen freien Aktionären ein Übernahmeangebot anbieten. Vielleicht kann ich dann später - nach Gewinn der Aktienmehrheit - auch noch die letzten Aktionäre zwangsabfinden und dann endlich Firmeneigentümer spielen. Solange ich nicht die letzten 5 % habe, bin ich Mehrheitsaktionär, nicht mehr. Die anderen Aktionäre sind auch noch da und haben mit ihren Aktienanteilen Teileigentum im Rahmen des AktG.

Kommentar von Klauxs ,

Das schon, aber wenn ich die Mehrheit der Stimmrechte habe bin ich der Chef und alle müssen nach meiner Pfeife tanzen. Mehr muss man dann nicht mehr an Aktien besitzen, seit dem da hängt eine Dividende mit dran und ich will die ganze Kohle für mich haben.

Kommentar von LittleArrow ,

Wenn Du also mit der Mehrheit Chef sein willst, dann mußt Du, bevor Du Dividende an Dich und die restlichen (freien) Aktionäre ausschütten willst, erstmal die Vorzugsaktionäre mit (kumulierter) Vorzugsdividende bedienen. Und - Du siehst hoffentlich - bekommst Du als Chef nicht die "ganze Kohle", sondern nur Deinen (Aktien)Anteil.

Um richtig Chef für die ganze Kohle zu werden, mußt Du noch einige andere Schritte auf der Hauptversammlung beschließen lassen und die absehbaren Anfechtungsklagen überstehen. Und Vorstand und Aufsichtsrat müssen erst noch nach Deiner Pfeife tanzen lernen, dazu brauchst Du sowie noch Kohle.

Antwort
von MACDalchow,

Sicher sind sie Eigentum des Inhabers der Aktien. Sehr vereinfacht wäre als beispiel wenn du dir ein Haus, zum Beispiel in Köln, kaufst. Das ist dann dein Eigentum. Steigen die Preise für den qm in der Gegend steigert sich auch der Wert deines Eigentums. Trotzdem wirst du nicht gefragt werden wenn auf der A1 eine Ausfahrt erneuert werden soll. Dafür müsstest du dann alle vorhandenen Grundstücke die es in der Stadt gibt kaufen.

Antwort
von SBerater,

zum wirtschaftlichen Eigentum wessen?

Kommentar von Klauxs ,

Na einer Firma, was denn sonst. So doof war doch die Frage auch wieder nicht.

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