Frage von christiano1, 137

Vorzeitig aus Leasingvertrag aussteigen - geht so etwas?

Wenn man vorzeitig ein Leasingauto zurückgeben will.. 1. geht so etwas überhaupt? 2. muss man eine Entschädigung zahlen?

Hat jemand Erfahrung?

Antwort
von wfwbinder, 137

Das ist der Nachteil von LEasingverträgen gegenüber kaufen und finanzieren.

Beim Kauf mit Finanzierung weiß ich immer, wie hoch die Restschuld ist (oder kann es zumindest berechnen) und der Restwert des Autos ergibt sich am Markt.

Beim Leasingvertrag gibt es sehr viele Vertragsvarianten (Kilometerleasing mit, oder ohne Wetausgleich, Restwertleasing) usw.

Wenn man raus will und es nicht schafft den Leasingvertrag Jemanden zu verkaufen (aufzudrücken), muss man sich ggf. auf Ausgleichszahlungen vorbereiten.

Die Übernahme eines Leasingvertrages ist nicht unbedingt risikolos, denn mann muss sehr genau prüfen, in welchem Zustand und mit welcher Kilometerleistung das Fahrzeug ggf. zurück zu geben ist.

Kommentar von Butterbaer ,

Normalerweise muss man ja auch was dazu geben, wenn man einen Leasingvertrag "verkaufen" will. Ansonsten wird man keinen finden, der einem den Leasingvertrag abnimmt.

Kommentar von robinek ,

Desshalb leasen soviele "Privatleute" dicke Autos, gell!

Kommentar von wfwbinder ,

Muss man nicht, zumindest nicht, wenn der Abgebende eine Leasingsonderzahlung geleistet hat.

Antwort
von Primus, 120

Sieh mal hier: http://www.finanzfrage.net/frage/kommt-man-aus-einem-leasingvertrag-fuers-auto-w...

Antwort
von obelix, 90

tja, das kann gehen oder auch nicht. Sowas sollte man bereits durchspielen, wenn man einen Leasingvertrag unterschreibt. Dann wird das geklärt und durchgespielt.

Nur wenn es auch gehen sollte, so kann das sehr teuer werden. Entscheidend wird sein, ob der Leasinggeber den Wagen zurücknimmt oder nicht. Nimmt er ihn zurück, wickelt den Vertrag ab, dann wird dieser den Marktwert ermitteln und ausrechnen, wo der Wagen in Sachen Finanzierung steht. Und hier kann eine grosse Lücke entstehen, die gezahlt werden muss.

Spielt der Leasinggeber nicht mit, bleibt oft nur ein Weiterverkauf des Vertrages. Dann muss man jemanden finden, der in den Vertrag einsteigt. Und das ist schwer genug. Hier gibt es nicht wirklich einen Markt.

Ich kenne aus der Praxis aus dem Bekanntenkreis:

  • Weitergabe eines Vertrages an einen Dritten, der in den Vertrag einstieg
  • Abwicklung gegen Verwaltungsgebühr, wobei der abgezahlte Betrag deutlich über dem Wertverlust lag
  • Rücknahme des Pkw durch ein Autohaus. Der Leasingnehmer musste richtig bluten, weil der Zeitwert sehr gering geschätzt wurde und die Leasingraten nicht den Wertverlust deckten. Das war sehr teuer, aber die einzige Alternative in dem Fall

Also: vorher klären. Je näher man am Laufzeitende ist, desto schmerzloser kann die Abwicklung sein.

Antwort
von qtbasket, 76
  • geht so etwas?

Nein !!!

Das fehlende Kündigungsrecht bei Leasingverträgen bedeutet, das jede Möglichkeit fehlt, den Vertrag einfach aufzulösen. Lediglich der Leasinggeber hat das Recht, eine bestehende Vereinbarung zu kündigen, falls die monatlichen Raten durch den Leasingnehmer nicht mehr fristgerecht aufgebracht werden können.

Antwort
von Privatier59, 69
  1. geht so etwas überhaupt?

Klar geht das, aber nur, wenn der Leasinggeber mitmacht.

  1. muss man eine Entschädigung zahlen?

Das genau ist der Haken bei der Sache. Man hat einen Vertrag geschlossen und muß ihn einhalten. Sind Dir noch nie jene Zeitungsanzeigen aufgefallen, in denen jemand Übernahme eines Leasingsvertrags anbietet? Das wäre nämlich die einzige Möglichkeit, einigermaßen ungeschoren aussteigen zu können, wobei auch das nur mit Zustimmung des Leasinggebers machbar ist.

Antwort
von WilliRu, 67

Fragen zum Leasing tauchen hier immer wieder auf, die Suchfunktion hier hilft weiter, aber ich hab das mal erledigt für dich:

http://www.finanzfrage.net/frage/was-geschieht-wenn-man-die-leasing-rate-fuer-ei...

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