Frage von glamau, 93

Vorfälligkeitsentschädigung - lohnt sich ein Anwalt?

Hallo, mir stellt sich die Frage, lohnt sich ohne Rechtsschutz einen Anwalt zu konsultieren in folgender Sache:

Kombination Bausparvertrag und Darlehen zur Vorfinanzierung der Bausparsumme.

Es wurde noch angespart.

Dann konnten wir in 2009 eine größere Summe zurückzahlen, Sonderzahlung wodurch die Zuteilung beschleunigt wurde.

Im Vertrag steht: "höhere Einzahlungen oder Sonderzahlungen verkürzen die Sparzeit. Der Bausparvertrag erreicht dann früher die Voraussetzungen für die Zuteilung.

Trotzdem verlangte die Bausparkasse eine Vorfälligkeitsentschädigung.

Ist diese zurecht verlangt worden?

Bei 2009 ist an und für sich Verjährung eingetreten, es sei denn, die 10-jährige Verjährung wäre noch greifbar.

Wer kann hierzu helfen?

Antwort
von LittleArrow, 68

Im Vertrag steht: "höhere Einzahlungen oder Sonderzahlungen verkürzen die Sparzeit.

Du zitierst aus dem Bausparvertrag, nicht aus dem Kreditvertrag!

Trotzdem verlangte die Bausparkasse eine Vorfälligkeitsentschädigung.

War die Bausparkasse wirklich der Kreditgeber des Bankvorausdarlehns? Ich vermute, dass das Bankvorausdarlehn eher von einem anderen Kreditgeber stammt.

Vielleicht ist die Verjährungsfrist gar nicht begonnen? Lies mal hier, was es alles dazu gibt: https://www.test.de/Immobilienkredite-So-kommen-Sie-aus-teuren-Kreditvertraegen-... und entscheide dann über die anwaltliche Hilfe.

Kommentar von glamau ,

Danke für die Antwort.

Das Darlehen kam von der Bausparkasse.

Der Bericht von Test.de bringt mich leider nicht weiter da der Vertrag aus 1997 stammt und die Bausparkasse erklärt hat, damals noch keine Widerrufsbelehrung verwandt zu haben.

Daher ist für mich derzeit wichtig ob es eine Möglichkeit für die 10-jährige Verjährung gibt, ob es Urteile zur 10-jährigen Verjährung gibt etc.

Die Vorfälligkleitsentschädigung wurde seitens der Bausparkasse nach dem Darlehen berechnet, die Teilrückzahlung blieb unberücksichtigt.

Vielen Dank.

Antwort
von Broni, 45

Unabhängig vom Sachverhalt lohnt sich ein sog. Beratungsgespräch über dessen Honorar und Dauer zuvor eine Absprache getroffen wurde. So bekommt man mit, welche Problematik im Fall steckt und ein Gefühl dafür, wie kompetent der Anwalt ist und wie die Chancen stehen. Nach Verjährungsfrist fragen !

Antwort
von Alekto, 20

Ja. Du kannst auch jetzt eine Rechtsschutzversicherung abschließen, und dann den Kreditvertrag durch den Widerrufsjoker widerrufen lassen. Rechtsschutzversicherungen ohne SB gibt es ab 280 EUR im Jahr. Dann zahlt alles die Rechtsschutzversicherung. 

http://widerrufsjoker-anwalt-bankrecht.de/faq-widerrufsrecht-darlehen/

Ungefähr 80% aller Kreditverträge lassen sich widerrufen. 

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