Frage von robinek,

Von Privatkrankenkasse zurück in die gesetzliche Krankenkasse

Es ist wie ich gelesen habe nur bis 54 Jahren möglich. Aber, ein Kunde, lange selbständig, Selbständigkeit vor 5-6 Jahren aufgegeben, dann 3-4 Jahre im Angestelltenverhältnis beschäftigt. Firma insolvent, Kunde immer wieder nur zeitbedingt beschäftig, seit 1-2 Jahren arbeitslos. Gesetzliche Krankenkasse nimmt ihn nicht auf. Was ist zu tun. Ehefrau Mindestrente. Was können beide unternehmen? Welche Kasse nimmt (muss) sie aufnehmen. Monatsbetrag der Privatkasse ist nicht mehr bezahlbar (Auch anderer Tarif der PKV ist nicht machbar?) Alter des Kunden 62 Jahre - nicht mehr vermittelbar!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von alfalfa,

So wie Du es beschreibst, besteht für ihn nur die Möglichkeit über die kostenfreie Familienversicherung der Ehefrau in die KvdR zu kommen. Das geht nur, wenn die Einkünfte unter 385€ im Monat sind.

Sind seine monatlichen Einkünfte höher bleibt nur der Basis/Standardtarif, der bei besonderer Bedürftigkeit auf 50% des Beitrags gesenkt werden kann. Untergrenze sind jedoch knapp 330€ im Monat.

Kommentar von robinek ,

Das Arbeitslosengeld liegt ja schon über dem Betrag!!! Wie aber und von wem, über wen ist er versichert??

Kommentar von alfalfa ,

Jemand der ALG I bezieht ist über die BA in der GKV versichert. Das erfolgt automatisch, die BA führt die Beiträge zur GKV ab.

ALG II Bezieher können in der GKV oder PKV versichert sein. Sind sie PKV versichert, dann erhalten sie einen Zuschuss bis zur Höhe des halben Basistarifes.

Antwort
von schnuckili,

Hallo robinek, ich glaube es gibt keine Möglichkeit etwas für diesen Kunden zu tun. Ich habe auch nochmal im Netz nach Varianten gesucht, bin aber nicht fündig geworden!

Antwort
von Rentenfrau,

Die Rückkehr zur gesetzlichen Kasse geht nicht mehr, wie Du weißt, geht das nur beim Altr vor 55 Jahre, darum eben immer die Rede, daß man sich den Wechsel in die PKV gut überlegen soll. Die letzte private Krankenkasse MUSS und wird ihn wieder aufnehmen, er kann dort den Basistarif (entspricht dem Höchstbeitrag in der GKV) wählen, aber auch einen anderen Tarif, es gibt oft welche, die noch günstiger sind wie der Basistarif. Sollte er auch diesen Beitrag nicht bezahlen können, dann hilft nur der Gang zum Jobcenter, da er erst 62 Jahre alt ist - und ich keine Angaben habe, daß er erwerbsunfähig ist, also wäre hier das Jobcenter zuständig, die Alg II für erwerbsfähige Personen zahlen. Wegen Ehefrau, darf ich anmerken, es gibt in D (noch) keine Mindestrente. Wenn die Rente für beide ausricht, kann er , wenn er ein gewisses Einkommen (385 Euro mtl) nicht überschreitet bei ihr kostenlos mitversichert werden, hier dann bei der GKV melden.

Antwort
von blnsteglitz,

google doch mal "zurück in die GKV "

Kommentar von robinek ,

Danke, hab ich schon. Wenn es gepasst hätte, hätte ich hier nicht gefragt! Dort steht allerdings, dass wenn er nach der Selbständigkeit, also unter der Versicherungsgrenze liegt und vom AG bei einer gesetzlichen Kasse versichert ist...... usw. Kennst Dich also leider auch nicht aus!

Kommentar von blnsteglitz ,

du hast den Sinn meiner Antwort nicht verstanden- nicht wahr?

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